Ein bettelnder Blick, Sehnsucht! Ein Junge erzählt seiner Mutter, dass ein Freund mit seinem Vater spontan nach Schweden reisen wird. Pure Sehnsucht, der Wunsch, auch so ein Abenteuer zu erleben, liegt in seinen Augen. Auch er möchte nach den Ferien von Erlebnissen erzählen können – wird er aber nicht! Er und seine Mutter bekommen Hartz 4 …

Damit ist noch nicht einmal eine Fahrt in den Freizeitpark möglich – noch nicht einmal so richtig groß Eisessengehen ! Denn: Meistens ist das Geld (die Leistungen der BA, Hartz 4) am 5. des Monats längst ausgegeben. Zumindest immer dann, wenn der Unterhalt vom Vater nicht eingegangen ist.

Die Erkenntnis in absehbarer Zeit, vielleicht niemals, einen Kurzurlaub irgendwohin zu machen, trifft den Jungen hart – sein Blick wird traurig, dann dreht er sich von seiner Mutter weg und geht. Gibt er ihr die Schuld? Sein Vater lebt zwar nicht von Hartz 4, aber mit einer anderen Frau zusammen und würde niemals eine Männertour mit ihm machen. Seine Mutter würde natürlich sehr gerne Urlaub machen und mit ihm Reisen gehen!

Im Jahr 2017 gab es in Deutschland rund 11,58 Millionen Familien, mit Kindern jeden Alters im Haushalt. Davon sind rund 2,62 Millionen Eltern in Deutschland alleinerziehend (Quelle: Statista) – kurz mal mit dem Dreisatz gerechnet, sind das 22,4 %. Das heißt, dass mehr als 1/5 der Haushalte in Deutschland mit Kindern ein alleinerziehendes Elternteil hat.

Allerdings sollten Alleinerziehende (kurz: AE) in diesem Artikel nicht das Kernthema sein, sondern alle Hartz-4-Empfänger mit Kindern. Doch Laut der Bundesagentur für Arbeit gab es im März 2019 rund 1 Mio Leistungsberechtigter mit Kindern, davon 536.132 Alleinerziehende. Das ist die Hälfte – das muss hier geschrieben werden!

Rund 53% der Hartz-4-Empfänger mit Kindern sind Alleinerziehende!

Merkmal Insgesamt Alleinerziehende 2) (AE) Anteil Spalte 9 an Spalte 8
Spalte 8 Spalte 9 Spalte 10
Bedarfsgemeinschaften erwerbsfähiger Leistungsberechtigter nach Alter der Kinder bis unter 18 Jahre
Bestand BG mit Kindern 1.019.923 536.132 52,6%
mit Kindern (Mehrfachnennungen möglich):
unter 3 Jahre 331.444 134.759 40,7%
Anteil am Bestand 32,5% 25,1% .
3 bis unter 6 Jahre 319.560 148.543 46,5%
Anteil am Bestand 31,3% 27,7% .
6 bis unter 15 Jahre 629.886 324.190 51,5%
Anteil am Bestand 61,8% 60,5% .
15 bis unter 18 Jahre 225.795 112.490 49,8%
Anteil am Bestand 22,1% 21,0% .
Quelle: BA





AE mit Kindern: 1.484 € werden gebraucht, nur 872 € bezahlt.

Überraschend ist die folgende Tabelle. Durchschnittliche Werte sind:

  • ein Single 765 € braucht und bekommt 662 €.
  • eine Alleinerziehende hat einen durchnittlichen Bedarf* von 1.484 €, erhält aber nur 872 €.
  • Partner (2 Erwachsene) mit Kind (ern) brauchen 2.121 € und bekommen 1.299 €

Eine Mutter mit Kindern sollte mindestens eine 3-Zimmer-Wohnung haben, damit sie nicht im Wohnzimmer auf der Couch schlafen muss – genauso, wie Partner mit Kind(ern). Oder hat sie kein Recht auf eine entspannte Schlafumgebung? Unterkünfte werden bei Hartz 4 / SGB II übrigens zu gleichen Teilen auf die Personen der Bedarfsgemeinschaft gerechnet (siehe unten, Definition). Und brauchen Kinder weniger Kleidung? Oder weniger Nahrung? Nicht wirklich; wenigstens nicht in der Pubertät. Hausrat nutzen in der Regel alle, also Kleine und Große.

Ab einem Alter von 15 Jahren zahlen Kinder fast überall Erwachsenen-Preise:

  • in Bus und Bahn
  • in Freizeitparks & Schwimmhallen
  • bei Veranstaltungen & im Kino
  • bei Versicherungen, etc!

Dabei gehen die Meisten heutzutage nicht mehr mit 15 J. von der Hauptschule und in die Lehre, sondern machen immer öfter die Fachhochschulreife oder ein Abi und studieren danach! D.h.: Kinder ab 15j sind richtig teuer.

Obwohl sie soviel wie Erwachsene zahlen müssen – warum bekommen sie dann weniger Geld vom Jobcenter?


Statistik der BA dazu (Stand März 2019):

Bedarfe und Zahlungsansprüche auf Gesamtregelleistung nach Bedarfsgemeinschaftstypen

Single-BG Alleinerziehende-BG Partner-BG mit Kindern
mit Bedarf mit Zahlungsanspruch mit Bedarf mit Zahlungsanspruch mit Bedarf mit Zahlungsanspruch
Bestand durchschnitt-
licher Bedarf
in Euro
Bestand durchschnitt-
licher Zahlungs-anspruch in Euro
Bestand durchschnitt-
licher Bedarf
in Euro
Bestand durchschnitt-
licher Zahlungs-anspruch in Euro
Bestand durchschnitt-
licher Bedarf
in Euro
Bestand durchschnitt-
licher Zahlungs-anspruch in Euro
5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
1.649.071 765 1.646.499 662 535.875 1.484 535.831 872 480.721 2.121 480.711 1.299
Quelle: BA

Vergleich von kalkuliertem Bedarf und tatsächlichem Bedarf.

Definition von “Bedarf” lt BA (Bundesagentur für Arbeit):

Die Hilfebedürftigkeit einer Bedarfsgemeinschaft und ihrer Mitglieder stellt den Ausgangspunkt für den Bezug von Leistungen im SGB II dar. Hilfebedürftig ist, wer seinen eigenen Lebensunterhalt sowie den seiner Bedarfsgemeinschaft nicht oder nicht ausreichend durch Einkommen oder Vermögen sichern kann. Als Bedarf bezeichnet man den Geldbetrag, der notwendig ist, um den Lebensunterhalt sichern zu können. Der Bedarf einer Person ist sowohl von gesetzlichen Vorgaben als auch von der individuellen Situation des Leistungsberechtigten abhängig. Beispielsweise geht man davon aus, dass Frauen in der Schwangerschaft einen höheren Bedarf haben als andere Leistungsberechtigte.

Der Gesamtbedarf eines Leistungsberechtigten besteht aus:

  • einem Grundbedarf für Ernährung
  • Kleidung,
  • Körperpflege,
  • Hausrat usw.,

… der als pauschalierter Regelbedarf abgedeckt wird. Individuell abhängig kann sich der Bedarf um Mehrbedarfe z. B. in der Schwangerschaft erhöhen. Weiterhin zählt eine

  • angemessene Unterkunft mit Heizung zum Bedarf eines Leistungsberechtigten
  • sowie weitere Bedarfe in besonderen Lebenssituationen.

Mit Ausnahme des Bedarfs für die Kosten der Unterkunft werden alle Bedarfe personenbezogen, d. h. für jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft getrennt ermittelt.


In Zahlen (Quelle: Diakonie):

416 Euro Regelsatz (seit 2018) für Erwachsene enthält:

  • 145,04 Euro für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
  • 39,91 Euro für Freizeit, Unterhaltung und Kultur
  • 37,20 Euro für Nachrichtenübermittlung
  • 36,89 Euro für Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung (Soll das ein Witz sein? Darin enthalten sind auch die Stromkosten des Haushalts)
  • 36,45 Euro für Bekleidung und Schuhe (??? Eine gute Jeans kostet locker 70,-)
  • 34,66 Euro für Verkehr (??? Wie bezahlt z.B. eine AE die Anfahrtkosten zu ihrem Teilzeitjob??)
  • 32,99 Euro für andere Waren und Dienstleistungen
  • 25,64 Euro für Innenausstattung, Haushalt und Haushaltsgeräte (guter Scherz)
  • 15,80 Euro für Gesundheitspflege (Hygiene hat keinen Stellenwert??? 15 € brauchst du alleine für Waschmittel)
  • 10,35 Euro für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (2 Gläser pro Monat – wau)
  • 1,06 Euro für Bildung (siehe Beispiel*2)

Regelsätze für Kinder und Jugendliche (Quelle: lpb) – zw. 100 u. 150 €/Monat weniger:

  • unter 25jährige (im Haushalt der Eltern lebend): 327 Euro
  • Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren:   322 Euro
  • Kinder von sechs bis unter 14 Jahren:      302 Euro
  • Kinder von 0 bis 6 Jahre:                           245 Euro

*2 Beispiel Bildung:

Ab 8/2019 gibt es für persönlichen Schulbedarf nunmehr 150,- pro Jahr (vorher 1x 70 € und 1x 30 € pro Jahr). Wie sollen davon:

  • Schulranzen (teuer!)
  • Schreibhefte, Mappen, Umschläge
  • Bücher & Kopiergeld
  • Stifte, Füller, Tuschkasten, Pinsel, etc.
  • Taschenrechner
  • Sportschuhe (oft 1x Hallen- und 1 Draußenpaar, teuer!), Sportkleidung, Sporttasche
  • Lizengebühren für digitale Medien; ggf. ein Tablet?
  • etc

… bezahlt werden? Wie hoch wären die Kosten für Erwachsene? Mit Weiterbildungskosten? Oder für Studierende?


Ich, als Autor, darf jetzt nicht weiterschreiben – mit jeder neuen Recherche und/oder statistischen Zahl rege ich mich mehr auf!

Was sagst du dazu? Wie hoch ist dein tatsächlicher Bedarf pro Monat (die Frage richtet sich an alle, auch NICHT-Hartz4-Empfänger)?

Es wäre toll, würden hier einige ihre Lebenshaltungskosten pro Monat nach oben genannter Tabelle (hier online kopierbar) ohne Wohnkosten (also ohne Miete, warm) als Kommentar drunterschreiben.





Schulunterricht. Der Sportlehrer verlangt Montagmorgen um 8.05 Uhr von einer müden Schülerin, dass sie Hochsprung macht. Sie ist kalt – Aufwärmtraining gab es nicht. Sie weiß nicht wie – fehlte in der letzten Stunde. Eine Mitschülerin erklärt ihr die Sprungart. Schon beim ersten Absprung verdreht sich das Mädchen ein Knie; fällt mehrmals auf die Stange. Der Lehrer sagt: “Mach, bis du es geschafft hast.” Sie springt. 3x, 4x, 5x. Nachmittags klagt sie über Schmerzen in Hüfte, Rücken und Knie …

Die Schülerin hat am ganzen Körper verteilt blaue Flecken und kann kaum auftreten. Ihre Mutter ist hart im Nehmen, und meint zunächst, dass ihre Tochter sich nicht so anstellen soll. Doch ihr Kind klagt jeden Tag ein wenig mehr, insbesondere über Schmerzen im Knie. Also gehen die beiden dann doch noch zum Arzt. Zum Hausarzt, ohne Termin. Sie sitzen fast zwei Stunden lang im Wartezimmer. Es ist Herbstanfang, die Ersten mit Husten und Schnupfen sitzen dort – sich anzustecken kann sich die Mutter nicht leisten …

Eines darf einer Frau, die mit wirklich Allem alleine dasteht, nicht passieren: Sie darf niemals krank werden. Niemals. Wenn sie auch noch selbständig ist, sind die Folgen durch gesundheitliche Probleme existenzbedrohend!

Zwei Stunden in der Praxis, viel Papierkram, und: Nichts genutzt

Eine Arzthelferin lässt sie ein Unfallformular ausfüllen, worin unter Anderem der Unfallvorgang geschildert wird. Das müsste sein, weil es ein Schulunfall war. Sie fragen nach: “Der Lehrer hat kein Aufwärmtraining gemacht? Und nicht selbst erklärt, wie Hochsprung richtig geht?” Nein, hat er nicht.

Nachdem Mutter und Kind endlich den Arzt sehen, untersuchte er die Sportverletzte und sagte danach: “Das sind Prellungen. Die Schmerzen im Knie halte ich nicht für bedenklich, aber das muss weiter abgeklärt werden, weil es ein Schulunfall war. Deshalb hätten Sie eigentlich auch direkt zu einem Durchgangsarzt (siehe Wikipedia) gehen müssen.”

Wieso haben die Arzthelferinnen das nicht bei der Anmeldung gesagt?



Patientin und Mutter gehen mit einem Schmerzsalben-Rezept und rufen direkt beim nächstgelegenen Durchgangsarzt an – 8 Kilometer weiter, in einer anderen Stadt. Sie haben Glück und dürfen direkt kommen. Die Wartezeit hält sich in Grenzen. Die Mutter muss das gleiche Formular wie zuvor erneut ausfüllen – auf Papier. Sie muss den “Unfall”- Hergang erneut erzählen – von Anfang an. Diese Ärztin untersucht die verletzte Schülerin erneut, spricht auch von Prellungen und auch von einer notwendigen tieferen Untersuchung des Knies, weil die Unfallkasse das braucht – nicht, weil sie eine schlimmere Verletzung vermutet.

“Da ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass der blaue Fleck seitlich des Knies keine innere Blutung ist, die Folgen haben kann, müssen Sie das für die Unfallkasse abklären.” Sie händigt der Mutter eine Überweisung aus – für ein MRT (Magnetresonanztomographie). “Wir müssen erneut eine Untersuchung durchführen lassen – aus versicherungstechnischen Gründen? Wer bezahlt mir die entfallene Arbeitszeit?” Die Ärztin zuckt mit den Schultern und bemerkt: “Bürokratie …”

Das Kind hat weiterhin Scherzen – auch im Rücken. Blaue Flecken sind auch dort zu sehen. Sie wurde schon viel untersucht – geholfen hat ihr niemand!

Sollen sie jetzt auch noch zum Orthopäden gehen? Es dauert zwei bis drei Monate, bevor man dort einen Termin bekommt.

Soll die Patientin bis dahin mit Schmerzen herumlaufen? Sich herumquälen? Mutter und Kind entscheiden sich dagegen und gehen zu ihrer Chiropraktorin, die in Deutschland – trotz 5-jährigem Vollzeitstudium zum Mediziner im Ausland (z.B. in England) – als Heilpraktikerin tätig sein muss. Das bedeutet: Sie kann nicht mit gesetzlichen Krankenkassen abrechnen, sondern nur privat. Wer kann sich das leisten? Wer ist Privat zusatzversichert?

Nun: Diese beiden sind es, haben einen privaten Zusatztarif für Heilpraktikerleistungen und bekommen am nächsten Tag einen Termin bei der Chiropraktorin. Diese stellt fest: “Es sind mehrere Wirbel verkantet, das Hüftbecken und eine Rippe sitzen nicht richtig – kein Wunder, wenn so ein Sport ohne Aufwärmtraining und ohne richtige Technik gemacht wird!”

Es dauert keine zwanzig Minuten, da sitzt durch gezielte – professionelle –  Handgriffe und Drehungen wieder alles richtig, und: die Schmerzen in Rücken und Hüfte lassen sofort nach.

Die Chiropraktorin hat dem Kind SOFORT geholfen. Im Gegensatz zu allen anderen Ärzten!



Aber das war es noch nicht … Mutter und Kind hatten sich, relativ sicher in der Hausarztpraxis, mit Grippe angesteckt und lagen infolge flach. Die Mutter kann einige Tage kaum arbeiten, aber erledigt wie immer, das Wichtigste – solche Dinge, die sie tun muss, aber mit denen sie kein Geld verdient. Kundenkontakt, selbst das Sprechen am Telefon fällt ihr schwer. Ihre Tochter hatte nun Schmerzen UND Grippe. Sie kann nicht zur Schule – 10 Tage lang, selbst in den Herbstferien ist sie noch krank. In der letzten Woche vor den Ferien wurden mehrere Klassenarbeiten geschrieben – die Patientin konnte nicht mitschreiben.

Die Unfallkasse schickt jetzt auch noch ein Formular zum Ausfüllen – der Unfallvorgang muss zum 4. Mal schriftlich geschildert werden.

Zum vierten Mal! Handschriftlich. Wochen später kommt noch ein Formular zum Ausfüllen. Die Mutter dreht am Rad; ihrem Kind wurde nicht geholfen. Normale Schmerztabletten und Sportsalbe hatten sie zuhause; alles nicht rezeptpflichtig. Was hätte eine elektronische Patientenakte geholfen? Über sinnlose Kosten wollen wir hier garnicht reden. Oder doch?

Das MRT muss trotzdem sein und findet ausnahmswiese in Kürze statt.

NUR weil die Patientin eine private Zusatzversicherung hat und die Mutter mehrere Radiologen anrief, bekommt sie in der Woche darauf bereits einen Termin dafür. Wieder in einer anderen Stadt – entgegengesetzte Richtung. Geschichte und Formular mussten erneut erzählt bzw. ausgefüllt werden …

Aber auch das MRT ergibt nichts. Das Knie ist definitiv nicht tiefer oder nachhaltig verletzt worden. Alles nur äußere Prellungen und Zerrungen – nur die Rückenproblematik wäre ohne “Heilpraktikerleistungen” nicht mit ein wenige Salbe und Zeit weggegangen.

Folgen? Wollen wir über Folgen sprechen?

Die Schülerin war durch die sinnlosen Arztbesuche 2fach krank und verpasste eine Menge Unterricht und schrieb Klassenarbeiten nicht mit. Nach den 3wöchigen Herbstferien (in SH, einmalig in 2018 so lang), hatte sie 2 Wochen lang Betriebspraktikum. Die Lehrer verlangten, dass die Schülerin 6 Wochen später, als alle anderen Schüler, die Klassenarbeiten schreibt.

Dazwischen lag eine Zeit von Sommerferienlänge, in der viel vergessen wurde und ein arbeitsreiches, anspruchsvolles Betriebspraktikum.

Die Schülerin hat die Klassenarbeiten versemmelt, was dazu führte, dass sie die ESA-Prüfungen im Frühjahr mitmachen muss (an einer Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, siehe Schulsystem Schleswig-Holstein).

Für die Mutter bedeuten all die Arztbesuche: Verdienstausfall.

In der Summe fünf (5) halbe Tage durch Arztbesuche und weitere 4 ganze Tage durch die Grippe. Die Tochter war rund 14 Tage krank.  Die Arbeitsausfall- sowie Fahrtkosten durch insgesamt fünf Arzttermine (mit MRT-Nachgespräch) an verschiedenen Tagen in verschiedenen Städten sowie die, durch die Folgeerkrankung durch Ansteckung im Wartezimmer, bezahlt der Mutter: niemand!

Der ganze Vorgang ging am meisten zu Lasten des Kindes und der Mutter!

  • Der Lehrer, der fahrlässig gehandelt hat, weil er weder Aufwärmtraining noch eigene Erklärungen für notwendig hielt, bekam wohl nur einen Rüffel (beruht auf “Hörensagen”)
  • Das Kind hatte wochenlang Schmerzen und Schulprobleme.
  • Die Mutter hatte Verdienstausfall und Kosten.
  • Das Gesundheitssystem hat die – sinnlosen? – vielzähligen Untersuchungskosten getragen.
  • Außer der Chiropraktorin hat KEIN Arzttermin der Patientin geholfen.

Was hätte eine elektronische Patientenakte genutzt?

Und: Hätten Arzt-Beratungsgespräche per Videotelefonie die eine oder andere Fahrt in die Praxen erspart?

  • Klar ist: es hätte NICHT 4x der Unfallvorgang auf Papier-Formularen ausgefüllt werden müssen.
  • Der Gang zum Hausarzt hätte ausbleiben können, wären Patienten besser im Vorwege informiert.
    • Dadurch hätten sich Mutter und Kind nicht im Wartezimmer angesteckt. Hätte bedeutet: Keine Ansteckung. Weniger Arbeitsaufall. Weniger Einkommensverlust.
  • Das abschließende Gespräch nach dem MRT hätte per Videotelefonie stattfinden können; per Telefon durfte das wegen der nicht möglichen Identifikation nicht stattfinden.

Kurz: 2 von 5 Terminen hätten ausbleiben können. Ein dritter auch? Gäbe es nicht die bürokratischen Unfallversicherungstechnischen Gründe?

Würde unsere Gesellschaft zudem:

  • Mütter nicht herabwürdigen und von ihnen erwarten, dass sie durch ihre Familienarbeit selbstverständlich Einkommensverluste hinnehmen, wäre für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf viel getan.
  • Lehrer besser ausbilden und zur Verantwortung ziehen, wenn sie fahrlässig handeln, dann hätten Schüler weniger Folgen zu tragen.

Mehr zum aktuellen politischen Thema / Jens Spahn / eHealth / digitale Gesundheitsakte / Gesundheits-Apps – siehe News (link zum Google-News).



Essay nach einem Gespräch mit dem Neurobiologen & Autor Gerald Hüther

Die Zukunft ist digital. Die Zukunft hat KI. Die Zukunft braucht kreative Köpfe! Sind  “Kreativität” und “Begeisterung” das, was Menschen zukünftig brauchen? Was die Wirtschaft braucht? Das Folgende ist ein Essay zum Thema „neue Arbeitswelt“ und „Bildung“ im Rahmen der „digitalen Transformation“, nach einem Gespräch mit Gerald Hüther, Neurobiologe & Autor populärwissenschaftlicher Bücher. Hierin versucht die Autorin u.a., die Zusammenhänge zwischen Bildung/Schulsystem und Wirtschaft/digitale Arbeitswelt herauszukristallisieren…

Als Forscher sieht Hüther die Verbreitung und Nutzbarmachung von Erkenntnissen aus der Hirnforschung als seine zentrale Aufgabe an. Ziel ist, Lebensbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, menschliche Potenziale zur Entfaltung zu bringen – nicht nur im Bereich Erziehung und Bildung. Als Vorstand der „Akademie für Potenzialentfaltung“ berät er hierzu auch auf der Ebene der politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen. Autorin dieses Essays, Susanne Braun-Speck, ist seit 1996 in der IT-/Medien-Branche tätig und Mutter eines hochbegabten Mädchens, welche im hiesigen Schulsystem zum „Underachiever“ geworden ist. Mit Gerald Hüther sprach sie erstmalig im Rahmen des XING #NWX19 Events in der Elbphilharmonie in Hamburg und konnte danach mit ihm über seine Sichtweisen und möglichen Lösungen etwas länger sprechen.

Autor des Artikels / copyright by: Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe.de und sii-kids.de).  Portrait von Gerald Hüther (privat), Foto von der NWX19: #SBraunSpeck

Gerald Hüther eröffnete die NWX19 in der Elphi (Foto: #SBraunSpeck)

Auf der „New Work Experience“ ging es um die Arbeitswelt der Zukunft.

Gerald Hüther lieferte morgens um zehn Uhr die Auftakt-Rede im großen Saal der Elbphilharmonie. Zusammenfassend erklärte er den Teilnehmern, das Kreativität und selbstbestimmtes Lernen sowie Arbeiten mit Begeisterung zukünftig von noch höherem Wert für Gesellschaft und Wirtschaft sein werden. Denn: KI – künstliche Intelligenz – wird sehr viele Tätigkeiten von Menschen ablösen. Aber kreatives Denken und Entwicklungsarbeit kann sie nicht leisten! Hier wird der Mensch unersetzlich bleiben. Zunächst.

Damit Kinder kreative Entwickler für die Arbeitswelt der Zukunft werden können (besser: bleiben), brauchen sie ein Lernumfeld, dass selbstbestimmtes, motiviertes und kreatives Lernen zulässt. Darin liegt die Verbindung zwischen den Themen „Lernen/Bildung“ und „New Work“.

Das Schulumfeld ist nur ein Abbild unserer Gesellschaft und Wirtschaft.

Dieser Zusammenhang veranlasste den Neurobiologen dazu, die „Akademie für Potenzialentfaltung“ zu gründen. Bei ihr geht es darum, Gemeinschaften entstehen lassen, in der die freie Entfaltung von Talenten und Begabungen möglich ist. Aktuell begleitet er ein Stadtentwicklungsprojekt in Tulln dazu, einer Bezirkshauptstadt an der Donau. Hüther ist so in die gesamtgesellschaftliche Diskussion zur Transformation in die digitale Zukunft geraten. Dafür notwendige Veränderungen sind nicht nur in der Bildung, sondern in der gesamten Gesellschaft, jeder Kommune, jedem Sportverein und natürlich auch in der „neuen Arbeitswelt“ der Wirtschaft notwendig. Dazu sprach er auf der „New Work Experience“

2013 erhitzte er mit dem Buch „Jedes Kind ist hoch begabt” (siehe amazon) die Gemüter. Unabhängig vom Buchtitel wird allgemein zwischen den Begrifflichkeiten „hochbegabt“ und „hoch begabt“ mit Leerzeichen unterschieden. Meinte er vielleicht eher „Talent“ oder „Fähigkeit“? Vielleicht hätte der Titel „Jedes Kind hat ein Talent“ es besser getroffen? Auf jeden Fall ist in jeder Gesellschaft etwas Anderes wichtig und wird etwas Anderes als besondere Begabung bezeichnet. Im Regenwald zählen zum Beispiel mathematische Fähigkeiten gar nichts, in der digitalen Welt viel.

Fakt ist: Mit der heutigen digitalisierten Gesellschaft verändert sich auch, was ein wichtiges Talent ist, und was nicht. Das Industriezeitalter ist vorbei. Heute und in der digitalen Zukunft sind andere Fähigkeiten wichtig, als noch vor wenigen Jahren.

Gerald Hüther sprach u.A. davon, dass Mitarbeiter in Zukunft deutlich kreativer sein müssen.

Doch wie kann selbständiges Denken und Kreativität bei Kindern und Jugendlichen sowie Mitarbeitern gefördert werden? Unter welchen Bedingungen können sie ihre Talente entfalten? Wie, fragte sich die Autorin, wieder aktiviert werden, wenn deren Hirn im langweiligen Frontalunterricht von Schulen oder in Firmen, mit festgeregelten Arbeitsalltag, längst abgeschaltet hat?

Die Initiative „Schule im Aufbruch“ hilft zum Beispiel bei dieser Transformation, sagte Gerald Hüther. Ihre Aktivitäten sollen zu mehr Potenzialentfaltung der Kinder führen. Dazu bedarf es einer neuen Lernkultur, vielfältiger Lernformate und einer wertschätzenden Haltung. Was wirklich zählt: Vertrauen, Wertschätzung, Beziehung, Verantwortung, Sinn.

Diese Beschreibung klingt genau nach dem, was auch auf der „New Work Experience“ in der „Elphi“ vermittelt wurde.

Das klingt auch genau nachdem, was insbesondere hochbegabte Kinder und Jugendliche brauchen. Doch gelebt wird das in den Schulen bisher kaum. Dafür werden lokale Initiativen gebraucht, die Schritt für Schritt vormachen, wie es gehen kann und dafür sorgen, dass sich die Transformation mit der Zeit flächendeckend durchsetzt. Durchaus auch mit digitalen Lernprojekten, wie Media4Schools von sii-kids, bei denen kreative und agile Methoden gelebt werden? Hüther sagte: Die Welt wird in der Zukunft digital sein – Industrie 4.0 heißt sie in der Wirtschaft. In 20 Jahren wird künstliche Intelligenz Routineaufgaben von Menschen übernommen haben – nicht nur in der industriellen Produktion und das Autofahren, nein, auch bis hin zu Hochschuldozenten, die Semester für Semester Wiederholungen durchführen.

Wiederholungen, feste Abläufe, sind automatisierbar und können grundsätzlich von KI übernommen werden.

Damit der einzelne Mensch in der digitalen Welt von morgen noch eine Rolle spielt, muss er zum Entwickler werden. Zum kreativen Entwickler, der sich für seinen Job begeistert. Doch: unser Schulsystem fördert kreative und freie Entwicklung nicht; viele Schüler haben aufgrund starren und langweiligen Unterrichts die Lust am Lernen verloren. Kurz: Motivation geraubt.

Aber: Fähigkeiten können sich nur entwickeln und Leistung entstehen, wenn aus intrinsischer Motivation heraus gehandelt wird. Das heißt, wenn Menschen aus eigener Motivation heraus lernen möchten. Zum Beispiel, weil sie sich für ein Thema interessieren, daran Freude haben oder es ihren Stärken entspricht oder sie sich anderweitig dazu ermutigt fühlen – zum Beispiel, wenn sie sehen, wie jemand anderes Freude an dem jeweiligen Thema hat. Belohnungs- und Bestrafungssysteme zählen dagegen nicht zu den Motivations-Förderern.

Doch welches (Berufs-) Schulsystem lässt Schüler ihre Lerninhalte nach Interesse wählen?

Für alle Schulen gibt es vorgeschriebene Lernpläne, die Lehrer ihren Wünschen entsprechend ausgestalten können. Daraus folgt oft Lehrer- anstatt Schülerzentrierter Unterricht. Beim schülerzentrierten Unterricht würde das Lerngeschehen wesentlich durch die Lernenden und ihre Interessen, Fragen, Impulse und Aktionen bestimmt werden. Sie könnten dabei möglichst selbst Etwas erarbeiten, kritisch miteinander diskutieren und Lerntempo und Lernziele weitestgehend selbst bestimmen.

Praktisch wird das aber im allgemeinen sowie beruflichen Schulalltag viel zu selten gelebt, kreatives Arbeiten kaum gefördert und gefordert. Themen auswählen geht nur im untergeordneten Sinne, zum Beispiel bei Projektarbeiten. Die gibt es in der Regel einmal im Schuljahr und werden überwiegend Zuhause durchgeführt, anstatt im Unterricht – der bleibt, so wie er bisher war. Außerdem ist das Regelwerk, wie solche Projektarbeiten inhaltlich und optisch gestaltet werden müssen, oft so eng, dass jegliche kreative Entwicklungsfreiheit schon im Ansatz unterdrückt wird.

Doch: Die Zukunft ist digital. Die Zukunft hat KI. Die Zukunft braucht kreative Köpfe!

Was Gesellschaft und Wirtschaft zukünftig an Nachwuchs brauchen, liefert das Bildungssystem bisher kaum. Wie können Begeisterung, Motivation, Kreativität und Lernwille, bei demotivierten Kindern und Jugendlichen wieder entfacht werden? Was braucht es dazu?

…. Der weitere Text wird gerade noch geschrieben.

Autor des Artikels / copyright by: Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe.de und sii-kids.de). Foto oben: Gerald Hüther auf der xing #nwx19 bei seiner Eröffnungsrede im großes Saal in der “Elphi”, Foto: xing

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Selbst hochbegabte Kinder versagen in der Schule, liefern nicht ab und/oder werden depressiv? Eine wahre Geschichte, Daten und Fakten sowie ein emotionaler Poetry-Text. Der Anlaß zu diesem Artikel ist das:

Letzte Woche beschwerte ich mich über eine höchstaggressive Fachlehrerin ein. Beim Jahrgangsleiter der Gemeinschaftsschule mit Oberstufe. Der reagierte zunächst damit, dass er der Klassenlehrerin auftrug, herauszufinden,  was die anderen Schüler dazu sagen. Was sie im Klassenrat herausfand, entsetzte sie. Die Schüler konnten sich kaum mehr beruhigen und berichteten endlich, wie ausfallend die Fachlehrerin sich verhält. Der Jahrgangsleiter schrieb mir später, sie würden nach einer Lösung suchen, die ALLE zufrieden macht … Meine Antwort darauf ist die Werdegeschichte eines hochbegabten Mädchens und ihrer Schullaufbahn, in Briefform geschrieben.

Warum hochbegabte Schüler versagen, liefert allerdings in unumstößlicher Form, basierend auf diversen Meta-Studien, die Hattie-Studie und dem Buch dazu “Visible Learning“, welches im November auf Deutsch erschienen ist. Diese Übersicht (aus dem Buch Seite 143) zeigt, was die schädlichsten Faktoren – die “Verhinderer” für gute Schulleistungen sind:

  • Angst (-37)
  • ADHS (-0,90)
  • Depressionen (-35)
  • Langeweile (-0,49)
  • körperliche Züchtigung im Elternhaus (-33)
  • Unbeliebtheit in der Klasse (-23) (dieser Punkt steht auf einer anderen Buchseite)
  • Fernsehen (-15)

Die beiden fettmarkierten – ADHS und Langeweile – sind nicht nur die Faktoren, die sich am negativsten auf Schulleistungen auswirken. Nein, sie treffen zudem bei hochbegabten Kindern und Jugendlichen nennenswert oft zu. Wobei ADHS-ähnliche Symptome auch durch Unterforderung entstehen, wie diese Geschichte in Briefform (enthalten ein Poetry Text) auch erzählt.

Lieber Jahrgangsleiter,

es lässt mich nicht los, was Du geschrieben hattest “alle sollen zufrieden sein” … Aber darum kann es in dieser Situation nicht gehen! Es ist Deine und meine Aufgabe, wie von allen Lehrern und Eltern, Kindern zu helfen, sie zu schützen, sich vor sie zu stellen, wenn ihnen Leid angetan wird. Es muss uns egal sein, ob manch ein Erwachsener dann zufrieden ist. Siehe katholische Kirche – eine Krähe sollte der anderen durchaus ein Auge aushacken, wenn es sein muss!

Zur persönlichen Situation:

Ich habe so vielen Jugendlichen und Kindern schon geholfen oder auf einen vielversprechenden Weg gebracht … Nur meine Tochter konnte ich nicht vor einer schrecklichen Schullaufbahn, mit so vielen emotionalen Verletzungen schützen. Das tut weh.

Fakt: Sie ist hochbegabt – 2x nachgewiesen von einschlägigen Fachleuten. Und jetzt soll sie einen Hauptschulabschluss machen, den sie kaum schaffen kann, weil sie voller Angst in die Schule geht? Seit Langem!

Jeden Tag wird meine Tochter von Klassenkameraden beleidigt, beschimpft und angebrüllt. Täglich. Ja, beinahe stündlich (Lehrer tun dagegen nichts). Das Gleiche machen einige Lehrer, insbesondere die o.g. Fachlehrerin, die nicht nur ständig brüllt, sondern Menschen gezielt mit Worten herabwürdigt, bis sie seelisch zusammenbrechen.

Wo ist mein traumhaft fröhliches, wiss- und lernbegieriges Kind geblieben?

Meine Tochter war als Kind immer ein sehr, sehr fröhliches Wesen und voller Energie. Dieser Energiepegel war oft kaum auszuhalten… Der erste ADHS-Verdacht wurde von einer Erzieherin geäußert. Das war der Grund für das erste psychologische Gutachten, dabei kam eben heraus: nichts mit ADHS, sondern Hochbegabung.

Mein hochbegabtes, fröhliches und lebhaftes Kind wechselte in einen anderen Kindergarten, mit fähigen Erziehern und entwickelte sich toll. Dann kam sie in die Schule – emotional gesehen, zu früh. Wegen ihres Geburtstags zwei Wochen vorm Einschulungsstichtag, ist sie meistens die Jüngste in der Klasse.

Sie kam in eine Schule in direkter Nachbarschaft, mit reichen Eltern, wo Hochleistung zum Image der Mütter gehörte (schrecklich…). In den Pausen stand mein hochbegabtes, wie hochsensibles Kind mit dem Rücken zur Wand, weil sie das Chaos nicht ertragen konnte. Im Unterricht konnte das lebhafte fröhliche Wesen nicht stillsitzen, wollte selbstaktiv wirken, lernen ja, aber nicht so. Aus Langerweile spielt sie den Klassenkasper, sträubte sich vehement gegen Wiederholungen, ließ sich nicht unterkriegen. Das gab viel Ärger!

Damals schrieb ich „Free Flying Mind?“ ein „Gedicht“ oder ein Songtext, zu dem er vielleicht nochmal wird? Ein Poetry-Text vielleicht? (Hinter diesem Link der Text auf Deutsch)

free flying mind?

I’m sitting here, hush, and listening to what I must learn – Oh, I hate it so much!
I like to leave, to move around and to work with my head – three topics at the same time:
I like to check out things, to analyse and explore using my bare hands
Discover the world with my eagle eyes; find new perspectives then the most.

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m asii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

Nobody gets what I’m able to do, how fast I can think.
Who cares about my creativity? My ideas?
People saw me being hyperactive, they responded being irritated
Often, I’m living in my own world – being solitary as a wolf.

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m a sii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

I have all the cognitive skills to change the world.
To develop new things – products and more.
But not by walking the common route. I can’t play the standard rules.
I will not be a white tiger in a cage! 

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m a sii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

How can I get happy? What would I need?

I need friends, loving to discuss with me
A family, exercising lots of patience
And teachers, who accept me, who provide exiting, vivid projects
Help my mind to fly free as a bird!

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m a sii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

Will I find like-minded people and a world accepting, aiding me?
Then you will see a very, very sensitive little person;
Who will provide a lot of surprise und rewarding facets –
I’m a Sii-Kid who could enrich your living.


Um meiner Tochter zu geben, was sie brauchte, fing ich an, Kurse für hochbegabte Kinder an der Schule zu organisieren. Robotik, Forscherkurse, etc. „Bionik im Zoo“ gab ich selbst als Dozent; organisierte Infotage für Eltern und Lehrer. Gleichgesinnte Kinder trafen sich, waren dann froh. Sie fanden spielerische Herausforderungen und lebten auf. Einiges lief im Rahmen des Enrichment-Programms vom Bildungsministerium.

Zum Schuljahreswechsel 3. zur 4. Klasse zogen wir um, in eine andere Stadt (meiner Heimatstadt, wo die Familie lebt). Und meine Tochter beschloss: Den Ärger will ich nicht mehr haben – ich passe mich an!

Ja, sie passte sich an. Sie stellte ihr Hirn aus und saß mucksmäuschenstill in der Klasse.

Hoffnung machte uns ihre Klassenlehrerin, selbst hochbegabt und SHIP-Lehrerin. Leider war diese selbst Außenseiterin unter ihren normalbegabten Kollegen und konnte ihre Ansätze nicht realisieren – zulasten ihrer Selbst und der betreffenden Schüler! Die Leistungen meiner Tochter nahmen ab; ihr geistig abwesendes still Dasitzen nahm dafür zu.

In der 5. und 6. Klasse auf der weiterführenden Schule hatte sie gute und schlechte Lehrer, aber in jedem Fall zwei Klassenlehrer (eine w, ein m), die das Herz am rechten Fleck haben und gute Lehrer sind. Er ein kreativer Chaot, aber total beliebt. Sie, eine qualifizierte, erfahrene Lehrkraft mit Verständnis für die zwischenmenschlichen Dinge, die meine Tochter zum Beispiel zum Vertreib ihrer Langenweile „nebenbei Zeichnen“ ließ. Zeichnen sollte meine Tochter laut Therapeuten immer, damit sie ihre innere Unruhe loswerden kann.

Es gab auch schlechte Lehrer, aber die guten Klassenlehrer wogen das auf und machten uns Hoffnung auf eine gute Schullaufbahn – auf dieser verrufenen Schule. Schwierig war und wurde immer mehr die Situation in Mathe. Ein Referendar nach dem nächsten kam in unsere Klasse und ging dann nach einem halben Jahr wieder. Und dann … verließen uns beide Klassenlehrer. Er durfte nicht in den 7. Jahrgang folgen, aufgrund seiner Ausbildung. Sie musste sich Zeit für ein krankes Familienmitglied nehmen.

Die neue Klassenlehrerin: nicht besonders interessiert an den Schülern und weder das eine noch das Andere – eine Standard-Lehrerin, die  normalen Unterricht macht, und glaubt, herumschleimende fleißige Schüler wären die Guten. Ihre Wahrnehmung der Dinge sind nicht meine …

Sie war keine Hilfe, konnte aus einer Schülerin, die im Bereich Sprache höchstbegabt ist (zuletzt 147 IQ-Punkte) gerade mal eine mittelgute bis eher schlechte Schülerin machen. Englisch? Genauso. Mathe – ein Drama. Ü8 in der 9. Klasse. Andere Fächer: schwankend. Am besten: NaWi – Bio, Chemie Physik – das, was meine Tochter als Kind schon interessierte und ich selbst in Nachmittagsprogrammen anbot oder organisierte (über unseren Verein).

Zudem: Ungerechte Bewertungen trotz guter und sehr guter Leistungen in einzelnen Bereichen und Fächern von verschiedenen Lehrern haben nicht nur meiner Tochter, sondern vielen Schülern die Motivation geraubt

Motivationsraub – ein Drama für die Leistungsfähigkeit!

Das Wesen meiner Tochter hat sich komplett gewandelt. Das fröhliche, aufgeweckte und lernbegierige Kind gibt es nicht mehr. Frust und Angst – das ist, was sie beherrscht. Sie ist abgeglitten, ist Smartphone-süchtig geworden, macht nichts mehr – außer Zeichnen.

Nur in unserem außerschulischen Projekt, dass ich über unseren Verein leite, lebt sie manchmal noch auf; zeigt manchmal, was sie kann, bei erKant.de – der besten Online-Schülerzeitung von Deutschland 2018, welche in 2019 Referenzprojekt für viele weitere dieser Art ist, die ich als Referent mit dem IQSH aufbauen werde. Nur hier erlebt meine Tochter noch Erfolge, positive Zusammenarbeit mit anderen und kann kreativ sein.

Wenn nur das Smarthone nicht wäre, und der extrem negative Schulalltag … dann hätte sie noch eine Chance.

Das einst ständig forschende und Dinge konstruierende Kind – aufgehalten. Stumm. Tut nichts mehr. Sie ist kraftlos geworden und verletzt. Sie versucht, nach Außen cool zu wirken. Niemals würde sie vor Dritten heulen. Niemals! Sie versucht, stark zu sein, das auszuhalten, was in der Schule alles passiert; sich nicht unterkriegen zu lassen, von Wut, Demütigungen und Herabwürdigungen.

Nur bei mir legt sie das Schutzschild zur Seite – aber immer seltener! Es tut weh, das zu sehen! Wenn sie erzählt, was so passiert, kann ich sie nur in die Arme nehmen und versuchen, sie zu stärken. Lehrer schützen sich nur gegenseitig. Eltern machen fast nicht nie den Mund auf. Viele Kinder erzählen zuhause noch nicht einmal, was in der Schule passiert.

Was alle sehen: Die schlechten Noten. Die Lehrer haben mein Kind emotional geschädigt und zu einer Minderleisterin gemacht. Sie, die Hochbegabte.

Unumstößlich ist laut Hattie-Studie: Schüler sind nur so gut wie ihre Lehrer! Von den lernhemmenden Faktoren laut Hattie, treffen folgende auf meine Tochter zu:

  • ADHS-ähnliche Wesenszüge – innere Unruhe und nachgewiesener Konzentrationsmangel
  • Angst in der Schule
  • Langeweile bei dem überwiegenden Frontalunterricht
  • Despressionen (zumindest ansatzweise)
  • Keine häusliche, aber Gewalt in der Schule, sofern verbale Herabwürdigungen, Mobbing, etc dazu zählen (was die Hattie-Studie nicht macht, aber jeder Psychologe tun würde).

Was tun die Lehrer? Dem Kind die Schuld zuschieben und im Zweifel den Eltern. Reflektieren, bei sich selbst nach den Gründen zu suchen? Fehlanzeige.

Wieso hilft ihr in der Schule keiner? Warum wird sie als dumm und unfähig, uvm betitelt (Mathelehrerin), herabgewürdigt, als wäre sie Dreck? Dieses zauberhafte, nette, gutaussehende, höchstintelligente Kind?

Privat hat sie keine nennenswerten Sorgen, ein schönes Zuhause, einen Hund, wenn auch keinen Vater und eine Mutter, mit der sie eigentlich klarkommt, außer wenn die sauer ist, dass das Kind ihr Smarthone zuviel nutzt und mittlerweile auch zuhause macht, was sie in der Schule gelernt hat: Nichtstun, Hirn ausschalten, am Smartphone oder vorm TV abhängen. Als Mutter könnte ich ihr das nur noch mit Gewalt verbieten – sie lässt sich nichts mehr sagen.

Was haben Lehrer und Mitschüler diesem Kind – meinem Kind – nur angetan? Zufrieden lieber Jahrgangsleiter?? Alle Beteiligten sollen zufrieden sein? Es sollen die zufrieden sein, die Kinder seelisch zerstören? Das ist unerträglich!

PS: Ich habe den Brief nicht an den Jahrgangsleiter gesendet – vermutlich würde ich es für meine Tochter nur schlimmer machen.


Mehr lesen, was passiert, wenn hochbegabte Kinder nicht gefördert werden: www.sii.kids.de

Erstmals wurde im Bildungsmonitor 2018 der Bereich “Digitalisierung in Schulen” vertieft untersucht. Das Ergebnis zeigt: Deutschland liegt im internationalen Vergleich schwach im Mittelfeld. Wie kann der Sprung an die Spitze der digitalen Bildungslandschaft gemeistert werden?

Der Bildungsmonitor vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln läuft im Auftrag der Initiative “Neue Soziale Marktwirtschaft” (INSM). Er zeigt, dass Deutschland bei der Computernutzung an Schulen, bei den IT-Kompetenzen der Schüler und bei der Forschung Nachholbedarf hat. Innerhalb Deutschlands zeigt sich ein differenziertes Bild: Bayern und Baden-Württemberg zeigen hier Stärken. Schleswig-Holstein und viele der neuen Länder schwächeln. Siehe Factsheet SH. Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM wird in deren Pressemitteilung vom 15.8.2018 wie folgt zitiert: „Für die Digitalisierung brauchen wir eine bessere Ausstattung der Schulen, mehr Lehrerfortbildung, mehr Austausch über innovative digitale Lehr- und Lernkonzepte und vor allem eine regelmäßige Überprüfung digitaler Kompetenzen der Schüler und ihrer Lehrer.“

Konkrete Lösungsvorschläge liefert ein Reinfelder Thinktank

Auch ein Elternteam mit einschlägigem Fachwissen aus Reinfeld (Holstein) macht sich Gedanken darüber. Vor den Sommerferien stand bereits die Idee im Raum, ein Lernportal für den Unterricht aufzubauen und jetzt zudem die Position eines Digitalisierungs-Managers in Schulen einzuführen. Für ein in SH und HH kurzfristig skalierbares Pilotprojekt werden Sponsoren und Kooperationspartner gesucht.

Jüngster Bildungsauftrag für Lehrer (m/w) ist, in allen Schulfächern digitales Lernen und Arbeiten einfließen zu lassen. Doch: Das ist einfacher gesagt als getan, denn vielen Lehrern geht es ähnlich, wie den Eltern: Sie sind nicht mit PC, Handy und den Möglichkeiten des Internets aufgewachsen.

Aber wie kann nun digitale Bildung gelernt und gelehrt werden?

“Vor den Ferien war ich u.a. Teilnehmerin einer Konferenz mit Lehrern, bei der der Lehrplan durch digitale Lehrinhalte erweitert werden sollte. Hier waren deutlich Umsetzungsprobleme zu spüren, die von Lehrer- sowie Technikmangel, Generations-Konflikten und fehlender Praxis herrühren: Woher sollen Knowhow, Technik und Zeit dafür kommen? Im September fand dazu eine einmalige Veranstaltung in Kiel statt. Wieviele Lehrer dort wohl zeitgleich – während der üblichen Unterrichtszeit – hingefahren sind?“ Fakt ist: In Schulen wird nach wie vor überwiegend Frontalunterricht mit Tafel und Papier gegeben. Wie sieht nun digitales Lernen und Arbeiten aus? So zum Beispiel:

Die Reinfelder Jugendredakteure (m/w) von erKant.de, der besten Online-Schülerzeitungs Deutschlands 2018, und ihr Coach arbeiten voll digital. Daraus entwickelte der betreuende Verein das Projekt “Media4Schools” als digitales Lernprojekt für Lehrer, Schüler und Schulsozialpädagogen.

Eine Online-Schülerzeitung ist ein digitales Produkt, mit digitalen multimedialen Inhalten und digitalen Arbeitsvorgängen. Obwohl die Redakteure von erKant.de ein eigenes Redaktions-Büro im Alfa-Park #1, aber aktuell keinen Internetzugang haben, treffen sie sich dort zwar zu Meetings, aber nicht zum aktiven Arbeiten. In der Praxis gestaltet sich die Teamarbeit also überwiegend digital. Beispielsweise so, wie jetzt bei Marwin, 12j, neu bei der Schülerzeitung. Er war bereits bei zwei Meetings von erKant.de dabei und arbeitet und denkt virtuell über deren WhatsApp-Gruppe bereits mit. Leider fand das Team noch nicht die Zeit, einen weiteren Workshop abzuhalten. Die Einarbeitung sowie Teamarbeit findet also überwiegend digital statt. Das nach Schulschluss, sehr oft am späten Nachmittag und an den Wochenenden.

Die Anfänge lernte Marwin in der Schulprojektwoche kennen. Projektleiter waren zu dem Zeitpunkt die Redakteure Minoka Braun und Marvin Ladwig; unterstützt aus der Ferne (remote) von ihrem Coach Susanne. Auch bei solchen, eigentlich schulinternen, Aktionen steht sie immer bereit – per Whatsapp, Telefon und E-Mail, in 2017 auch persönlich vor Ort. Grundsätzlich investiert sie seit Februar 2017 pro Woche zwischen drei und zehn Stunden Arbeit in das gemeinnütziges Projekt, das von ihr und ihrem Verein sii-kids & -talents e.V. gesponsert wird.

Seit der Projektwoche sind zweimal Ferien vergangen, bevor das jüngste Mitglied endlich seinen zweiten Artikel schreiben konnte. In der Zeit waren die Erinnerungen verblasst, aber das ist nicht schlimm, denn: Wie auf der Online-Schülerzeitung Artikel gestellt werden können und vieles Weitere, ist in Lern-Videos erklärt. Diese Videos können sich die Jugendredakteure und solche, die es werden wollen, jederzeit online ansehen – so oft sie wollen. Die einen Schüler und Schülerinnen (kurz: SuS) begreifen schnell, die anderen brauchen Wiederholungen – jeder lernt im eigenen Tempo und: Wann und wo und was er will!

Zurzeit stehen den Redakteuren von erkant.de 18 Lern-Videos sowie diverse Infotexte (auch zum Thema Recht wie Datenschutz, uvm.) zur Verfügung, die ihr Coach nach und nach produziert hat. Die Videos sind nicht professionell und nur so nebenbei – probono, wie alles andere – von ihr erstellt worden. Aber es reicht, um als SuS einfach loszulegen und Schritt-für-Schritt Online-Redakteur zu werden.

Soweit die Theorie. Ansonsten gilt hier: learning by doing … Das digitale Lernen und Arbeiten kann selbständig begonnen und erprobt werden. Für das Erlernen des journalistischen Handwerks und für die vielen tausend Details der digitalen Arbeit braucht es allerdings auch Menschen – d.h. bei erKant.de die Teamkollegen aus dem Kreis der Jugendredakteure und deren Coach. Manche Fragen kehren immer wieder, zu Themen und Inhalten, Schreibstil, Bilddateigrößen, Datenschutzfragen und vielem mehr.

Arbeitsmittel sind überwiegend Smartphones und die PC´s der Eltern zuhause. Smartphones werden zu Allem und Nichts genutzt: zum Schreiben auf der Website, zum Fotografieren und Video drehen, zum Aufnehmen von Interviews, Terminplanung und natürlich zur Kommunikation (Whatsapp und E-Mail) sowie für grafische Arbeiten (Plakate entwerfen, etc.). Besser geeignet wären dafür Tablets – etwas Geld dafür haben die Jugendredakteure – selbst gewonnene Preisgelder. Für ein interaktives Whiteboard reichen die Eigenmittel aber nicht …

Ein „Unternehmen“ führen und digital Lernen und Arbeiten in allen Facetten

„Tatsächlich ist es ja so, dass eine unabhängige Schülerzeitung (beachte die rechtliche Abgrenzung zur Schulzeitung) wie eine Firma ist. Das heißt, wir haben im Februar 2017 bei der Namensfindung und Marktpositionierung angefangen, es folgte das Teamfinden und das WebDesign. Heute haben wir natürlich immer wieder Aufgaben im Bereich des Personalwesens, Marketing, Technik und Finanzen  – und das überwiegend digital!“ sagt Susanne Braun-Speck, die auch Initiator der Schülerzeitung war. „“Meine“ Jugendredakteure lernen hier fürs Leben und sind teilweise enorm daran gewachsen – persönlich, als Menschen. Nicht zuletzt durch die zwei Gewinne beim Schülerzeitungs-Wettbewerb der Länder 2018 #2. Außerdem weiß ich, dass ich sie durch unsere Online-Schülerzeitung fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft mache – was wir hier tun, ist digitales Lernen und Arbeiten in allen Facetten.“

Das Coaching der Schülerzeitung und andere digitale Lernprojekte versteht Susanne Braun-Speck als Teilaufgabe von jemanden, dessen Berufsbild sie vor wenigen Wochen kreiert hat. Dem:

Digitalisierungs-Manager für Schulen*

Schulen haben die Digitalisierung als Zusatzaufgabe, wofür es i.d.R. keine speziellen Lehrkräfte oder andere Fachmitarbeiter gibt. Medienentwicklungspläne sollen „nebenbei“ erstellt werden – was nur über einen langen, mehrjährigen Zeitraum geschehen kann. Genau das geht nicht! Wer bereits der weltweiten Entwicklung hinterherhinkt, muss schneller laufen, um nicht abgehängt zu werden! Dafür hat das Reinfelder Digi-Thinktank das Berufsprofil des Digitalisierungs-Managers (m/w) entworfen.  Was er/sie alles für Schulen IN Schulen vor Ort machen kann, teilt das Team auf Anfrage gerne mit. Die Ministerien fordern die Schulen im Rahmen dessen dazu auf, für digitale Hilfsmittel und technische Infrastruktur sowie Beratung & Schulung kompetentes Personal zu stellen (kein Ehrenamt) – und es sich ggf extern zu beschaffen (Quelle für SH).

Ist das Digi4Schools-Konzept eines, das aufgehen könnte? Interessierte Sponsoren & Kooperationspartner oder auch weitere Lernbegleiter mt IT-Knowhow und/oder interessierte Schulen finden hier weitere Infos und Kontaktdaten: https://digi4schools.de/

* Creative Commons Lizenzvertrag
Digitalisierungsmanager für Schulen von Susanne Braun-Speck ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Beruht auf dem Werk unter https://digi4schools.de/vorhabens-beschreibung-ziele/.

Fakten-Check: Welche Komponenten haben Digitalisierungs-Vorhaben?

·        Menschen & ein Steuerungsteam – Der Schulträger, Schüler, Lehrer und Eltern sind direkt betroffene Personen die mit Veränderungen im Schulalltag leben und arbeiten müssen. Sie sollten alle von Anfang eingebunden sein; das Steuerungsteam durch sie begründet und von externen Beratern begleitet werden. Die Auseinandersetzung mit der Thematik „Digitalisierung“ ist schon ein Teil des Ziels und nutzt allen beteiligten Personen, ja sogar den Stadtverwaltungen (meist Träger der Schulen).

·        Finanzielle Mittel – Der DigitalPakt ist in trockenen Tüchern (vorausgesetzt die Änderungen im Grundgesetz erfolgen auch) und auf Länderebene vorbereitet; Gemeinden stellen ihren Schulen bereits Gelder zur Verfügung und Akteure stehen bereit. Doch schlussendlich sind es Firmen und Betriebe, die fürs Arbeitsleben digital geschulte Jugendliche als Nachwuchs brauchen. Sie sollten helfen und durch Spenden den Schülern „Flügel“ verleihen; sprich ihnen technische Hilfsmittel und Manpower finanzieren.

·        Hardware & Netzwerke – Eine Netzwerkstruktur wird gebraucht, mit Servern, Routern, LAN, WLAN, Internetzugang, Security-Konzepten; interaktive Whiteboards, PC´s, Laptops u/o Tablets, Dokumentenscanner; Cloud- / Speicherlösungen uvm. sowie ggf. BYOD-Geräte, etc. Bei der Beschaffung von Hard- & Software sind insbesondere die Zusatzaufwände durch Installation, Wartung und Support zu beachten und zu vergleichen – vor der Anschaffung!

·        Apps & Software – Standard-PC-Anwendungen, Lern-Apps / -programme, Web-User- & Multimedia-Tools, interne Management-Systeme, Augmented Reality, etc. Schüler sollten darüber auch skizzieren, kommentieren und zusammen­arbeiten können und Lernmittel (vor allem Bücher und Arbeitsblätter) in digitaler Form nutzen können; Video-Learning bringt viel, uvm. Um neue Anwendungen zu finden und zu wählen, kann der Weg das Ziel sein! Zum Beispiel durch ein erstes Pilotprojekt, das vor dem „großen Wurf“ kommt.

·        Konzepte & Methoden –  Wie funktioniert ein virtuelles und ein „flipped“ Klassenzimmer? Was sind die Besonderheiten bei Remote-Arbeiten? Design-Thinking, schülerzentrierter Unterricht, kollaboratives Arbeiten, blended und e-learning? Wir wird Kreativität gefördert und in dezentralen Teams sowie in Gruppen gearbeitet? Viele neue Methoden müssen erprobt werden! Der Weg dorthin muss gezielt und klar geplant werden, ein MEP erstellt werden – sonst gibt es keine Fördermittel.

·        Knowhow & Praxis – Generationen von Lehrern und Eltern sind nicht mit PC, Handy und den Möglichkeiten des Internets aufgewachsen. Es gibt in vielen Schulen weder speziell ausgebildetes Personal noch flächendeckende einschlägige Erfahrungen. Dabei ist Anwender- und Lehrer-Knowhow entscheidend für den Erfolg jeglicher Digitalisierungs-Maßnahme! Deshalb ist unser Konzept, spezielle Digitalisierungs-Manager für Schulen IN die Schulen zu senden, enorm zielführend!

Weiteres siehe unter: digi4schools.de


# Hinweise:

#2 Gewinne beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2018 – erKant.de wurde 2018 beim SZWdL zweifach ausgezeichnet. Die aktuell beste Online-Schülerzeitung Deutschlands gewann den Innovationspreis vom Bundesverband der deutschen Zeitungsverleger (@BDZV) sowie mit ihrem Artikel über „Mobbing“ (Werner-Bonhoff-Stiftung)

#1 Das Redaktionsbüro wird gesponsert. – Der Raum an sich wird von Armin Moghaddam (pistazien.de) zur Verfügung gestellt; die Büro-Ausstattung vom Coach Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe.de; @SBraunSpeck); 2 PC´s aus dem sii-kids-Forscherlabor kamen von der Firma IT-Tec.

*Quellen & Links:

  1. ISNM Bildungsmonitor: https://www.insm-bildungsmonitor.de/
  2. Pressemitteilung des INSM: www.insm-bildungsmonitor.de/pdf/bildungsmonitor-2018-bundesweit.pdf
  3. Digitalisierungs-Manager: https://digi4schools.de
  4. Online-Schülerzeitung: https://erKant.de
  5. Wegweiser Digitale Bildung, www.netzwerk-digitale-bildung.de
  6. Digitale Bildung in SH: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IQSH/Arbeitsfelder/LSBB/SchulentwicklungQM/digitaleBildung.html

(SBS) Eine Frage, die sich viele Eltern und Lehrer stellen, aber nicht in 2 Sätzen beantwortet werden kann … Grundsätzlich sind mindestens zwei Bereiche zu betrachten: Einmal die kognitiven Fähigkeiten, die ggf. auch durch einen IQ-Test ermittelt werden können, sowie die Wesensmerkmale. Es müssen nicht alle, aber mindestens mehrere der Punkte zutreffen, um einen Verdachtsmoment hervorzurufen:

Kognitive Fähigkeiten / Merkmale – hochbegabte Kinder sind, bei Schülern unabhängig von den Zensuren, solche die …

  • sehr früh sprechen gelernt haben (inkl. umfangreichen Wortschatz)
  • früh philosophieren – verblüffen häufig mit Fragen nach dem Sinn des Lebens, etc.
  • sehr schnell verstehen und gerne lernen (selbstständig)
  • besonders kreativ sind, originelle Lösungen und Ideen entwickeln
  • ein sehr breites Interessenspektrum
  • Oder ein sehr spezielles tiefes Interesse haben
  • mit einer besonders hohen Informationsdichte umgehen können
  • über ein besonders gutes Gedächtnis verfügen
  • hervorragendes Verständnis für Probleme und Zusammenhänge zeigen
  • vernetzt, strukturiert Denken
  • oder sich selbst – früh – das Lesen oder Rechnen beigebracht haben
  • etc.

Wesensmerkmale / Verhalten – bei hochbegabten Kindern

  • treten häufig besonders starke Sensibilität und ausgeprägte soziale Eigenschaften auf (Empathie)
  • sind Konzentrationsschwächen häufig
  • tritt häufig geistige Abwesenheit im Unterricht (Träumer) auf
  • sowie motorische Unruhe / Hyperaktivität (wird oft mit ADHS verwechselt)
  • bleiben teils die Leistungen hinter ihren Möglichkeiten zurück (underachievement)
  • werden viele Einzelgänger gesehen
  • beobachtet man oft, dass sie lieber mit älteren Kindern spielen
  • und das andere Geschlecht bevorzugen (hb Mädchen spielen oft mit Jungs und umgekehrt)
  • und vieles mehr
    • nervig-zappelig
    • sensibel-einsam
    • gelangweilt-zurückhaltend
    • fällt in der Masse massiv auf (durch Hyperaktität oder Aggressivtät)
    • oder geht unter (durch inneren Rückzug)Auf den Punkt gebracht: Das eine oder andere hb Kind ist …

Weitere Infos zum Thema stehen auf der Vereins-Website von sii-kids.de




Minoka (10j) und Alannah (11j) haben am Sonntag die Route getestet und konnten sich als Erste ins Logbuch eintragen! (Foto: SBS)

In Reinfeld (Kreis Stormarn) wurde eine Geocaching-Route über den bekanntesten Sohn der Stadt geschaffen: Matthias Claudius. Zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe „NaturTourismus Reinfeld“ und der Geocach-Profi “Speedy16996“ haben diese Idee realisiert. Familien mit Kindern, Schullklassen und Hobby-Geocacher finden während dieser GPS-Schnitzeljagd etwas über Matthias-Claudius heraus und am Ende einen Schatz.

Leser dieses Artikels können die Ersten sein!

Fachmann “Speedy” (ein zugezogener Reinfelder) hat diesen „Multi-Cach“ zwar auch auf www.geocaching.com eingestellt. Dort wird er aber erst in ein paar Tagen freigeschaltet. Wer zu den ersten Findern gehören möchte, kann sich die GPS-Daten bzw. Route hier herunterladen: www.reinfeld-aktiv.de/cach-mc

Mathe- und Geschichts-Unterricht in Einem.

Mit dem Hintergrund Kindern Spiel und Spaß in der Natur zu bieten und sie damit rauszulocken, entstand innerhalb der AG „NaturTourismus Reinfeld“ die Idee, diesen Geocach zu legen. Er sollte nicht nur Spaß machen, sondern auch mit der Geschichte der Stadt Reinfeld zu tun haben. Da 2015 das Matthias-Claudius-Jahr ist, passt dieser Cach perfekt ins Stadtprogramm. Auch Schulklassen können ihn als außerschulischen Lernort nutzen: Er ist Mathe- und Geschichts-Unterricht in Einem. Mit Wegezeit von der KGS sollte Lehrer ggf. eine Doppelstunde einplanen. MCS-Schüler sind deutlich näher dran und schaffen es vielleicht auch in 45 Minuten.

Fachinfo: Geocaching ( = „geheime Lager in der Erde“), auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke („Geocaches“  kurz „Caches“), werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers (z.B. Smartphone) gesucht werden.




Zwei aus AG und Speedy haben die Stationen der Route festgelegt, Fragen und Aufgaben entwickelt, GPS-Daten bestimmt und die Route formuliert; ein Versteck gesucht und gefunden und dort eine „Dose“ versteckt. Oft sind diese Dosen ganz klein und enthalten nur einen Block als Logbuch. Aber hier ist es eine Box, worin ein richtiges schönes Logbuch mit Infos zu Matthias-Claudius enthalten ist – neben kleinen Überraschungen, die zum Teil von der Stadtverwaltung Reinfeld gespendet worden sind. Hinweis: Es ist unter Geocachern üblich, die kleinen Geschenke in den „Dosen“ gegen mitgebrachte Geschenke auszutauschen. So kann sich jeder Finder über eine Kleinigkeit freuen. Hier finden Leser die Geocach-Daten: www.reinfeld-aktiv.de/cach-mc

Leider verschwenden selbst die Fähigsten oft ihre Talente. Nur Abhängen und sich nicht besonders gut entwickeln, sind das kleinste Problem …

Besonders kreative und / oder begabte Kinder werden oft nervig-zappelig, sensibel-einsam oder gelangweilt-zurückhaltend, wenn sie z.B. keine Lern-Umgebung haben, die ihrem Naturell entspricht – oft wird kein entdeckendes und selbstaktives Lernen in Schulen angeboten. Dort fallen solche Schüler dann negativ auf oder gehen in der Masse unter – und leiden selbst darunter.

  • Ihre angeborenen Fähigkeiten verkümmern, entwickeln sich nicht.
  • Sie zeigen Hyperaktivität und Unruhe und werden mit ADHS-krank verwechselt.
  • Viele ziehen sich innerlich zurück, werden Außenseiter. Viele Kinder sagen: sie fühlen sich auf dem Schulhof immer so allein (Gleichgesinnte fehlen). Die Folge davon: erst “nur” Traurigkeit; langfristig: Depression.
  • Selbstwertprobleme / Minderwertigkeitskomplexe sind an der Tagesordnung
  • Einige neigen zur Selbstaufgabe. Gerade Mädchen versuchen sich dem Mittelfeld anzupassen, um dazuzugehören! Dafür geben sie ihre Talente auf.
  • Durch die oft parallel auftretende hohe Sensibilität / Empathie sind hochbegabte Kinder oft emotional stärker belastet und geraten schneller in Stresssituationen.
  • Für viele Menschen kaum nachvollziehbar: Solche Kinder versagen in der Schule und …
    • schalten ab, bekommen nichts mehr mit; bleiben im Stoff zurück
    • zeigen keine Leistung – das Abrutschen auf Hauptschul-Niveau kann folgen
    • Lernen das Lernen nicht (ihrer „Denkerstirn“ fehlt die Herausforderung)
    • lassen sich sehr schnell ablenken, können sich nicht konzentrieren, reagieren mit Hyperaktivität und Unruhe
    • spielen aus Langeweile den Klassen-Clown, ringen um Aufmerksamkeit
    • stellen sich quer, verweigern ggf. jegliche Mitarbeit, reagieren mit Aggression
    • verlieren ihre Lern-Motivation, wollen nicht mehr zur Schule gehen (Schulverweigerer)
  • und anderes

Dies, weil ihnen das förderliche, verständnisvolle Lernumfeld fehlt. Lies dazu gerne auch den Blog-Artikel: “Hirnforschung – hochbegabte Kinder lernen anders“.

Fälschlich als ADHS-krank eingestufte Kinder bringen Eltern zum Weinen.

Die ggü sii-kids am häufigsten genannten Dramen sind das Versagen in der Schule und die ganze ungerechtfertigte Kritik, die auf die Kinder und Eltern prasselt. Und: Die damit verbundenen Selbstwertprobleme. War im Kindergartenalter alles gut, beginnt dieses Drama mit der Einschulung.




Leider herrscht ganz viel Unwissenheit zu dem Thema Hochbegabung – nicht ohne Folgen! Eine ganze Reihe der Wesensarten von Hochbegabten zeigen zum Beispiel auch ADHS-kranke Kinder. In diese “Schublade” werden entsprechend viele von Ärzten und Lehrern gesteckt und nicht selten sogar mit Ritalin behandelt. Eltern, die ahnen, dass es eigentlich ganz anders ist, sind oft hilflos – selbst mit passendem Attest wird ihnen teilweise in den Schulen kein Glaube geschenkt. Die Kinder selbst werden nicht selten todunglücklich, falsch mit Medikamenten “behandelt”, gehen für sich selbst und die Gesellschaft verloren und:

Schlechte Schulnoten verbauen ihnen die Zukunft.

Ausbildungsbetriebe achten (leider) oft nur auf Noten, anstatt auf angeborene Fähigkeiten zu setzen. Dabei können lange brachliegende Talente durchaus später entdeckt und entwickelt werden! Es gibt tatsächlich nicht wenige Berechte darüber, wie Hochintelligente in der Schule schlecht waren und sich in der Ausbildung oder im Studium z.B. als Mathe-Ass entpuppten.

Beispiel: Ein Punk mit Hauptschulabschluss ohne Chance?

Vor mehr als 15 Jahren gab Vereinsvorstand Susanne Braun-Speck (damals Ausbilderin in einem IT-Personalunternehmen), einem jungen Oldesloer seine Chance. Sie und der Schüler lernten sich zuvor über einen Grafiker kennen und arbeiteten zusammen an einem Web-Projekt. Er bat darum, bei ihr ausgebildet zu werden; sie machte es mithilfe der IHK zu Lübeck möglich.

Er war Punk mit schlechtem Hauptschulabschluss. Mit Zahnlücke, Ratte, ungepflegtem Äußeren, Depressionen und Aggressionen. Anders war er schon irgendwie … und dachte in Nullen und Einsen – wie Programmierer es eben tun. Deutsch? Betriebswirtschaftliches Denken? Zeugnisnoten? Alles schlecht.

Doch Susanne sah seine versteckten Fähigkeiten und bildete ihn zum IT-Systemkaufmann aus.

Als Hauptschüler saß er in der Berufsschule zwischen Abiturienten. Mit der Zeit wurde ihm klar, dass er ihnen trotzdem das Wasser reichen konnte. Den Unterschied zwischen Brutto und Netto begriff er allerdings bis zum letzten Ausbildungstag nicht. Aber er entwickelte gemeinsam mit seiner Chefin ein Controlling-System für ein Franchisesystem; baute diverse Netzwerke auf, programmierte Websites und vieles mehr. Alles was mit Programmierung und System-/Netzwerk-Management zu tun hatte, musste er sich praktisch selbst erarbeiten – seine Ausbilderin war Kauffrau und Kreative …

Im Bereich “Logik” ist er relativ sicher hochbegabt. Zum Ende seiner Ausbildung waren Zahnlücke und Ratte weg, dafür trug er bei passenden Gelegenheiten einen Anzug!

Geschäftspartner und Kunden lobten stets sein zuvorkommendes Verhalten: Er war ein sehr beliebter Ansprechpartner in der Firma, Beratungs- und Vertriebsaffin. Dieser schlechte Schüler hatte im verständnisvollen Umfeld seine versteckten Fähigkeiten entwickelte und seinen Weg gefunden – mit Hilfe einer Ausbilderin, die sein wahres Ich gesehen hat. Er war gut in seinem Job. Sehr gut sogar.

Im Anschluss arbeitete er viele Jahre lang als IT-Supporter, dies mit einer Vielzahl an Überstunden, die er gerne leistete. Jetzt und heute arbeitet er als …

Anwendungsentwickler an einer Uni – ohne jemals selbst studiert zu haben.


So fühlt es sich an, hochbegabt und unterfordert zu sein:

„free flying mind“

I’m sitting here, hush, and listening to what I must learn – Oh, I hate it so much!
I like to leave, to move around and to work with my head – three topics at the same time:
I like to check out things, to analyse and explore using my bare hands
Discover the world with my eagle eyes; find new perspectives then the most.

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m an sii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

Nobody gets what I’m able to do, how fast I can think.
Who cares about my creativity? My ideas?
People saw me being hyperactive, they responded being irritated
Often, I’m living in my own world – being solitary as a wolf.

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m an sii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

I have all the cognitive skills to change the world.
To develop new things – products and more.
But not by walking the common route. I can’t play the standard rules.
I will not be a white tiger in a cage! ODER Please! – don’t jam me into a corset

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m an sii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

How can I get happy? What would I need?

I need friends, loving to discuss with me
A family, exercising lots of patience
And teachers, who accept me, who provide exiting, vivid projects
Help my mind to fly free as a bird!

I’m highly gifted, nobody realizes!
HELP ME OUT!
I’m an sii-kid, a special- intelligent kid
Please help me – try to understand my nature!

Will I find like-minded people and a world accepting, aiding me?
Then you will see a very, very sensitive little person;
Who will provide a lot of surprise und rewarding facets –
I’m a SI-Kid who could enrich your living.

Autor / ©: Susanne Braun-Speck, Großhansdorf/Reinfeld, 2/2011; siehe auch Titelschutzanzeige; Creative Commons Lizenzvertrag „free flying mind“ von Susanne Braun-Speck steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Mehr über hochbegabte Kinder schrieb ich auf sii-kids.de




Hochbegabte Kinder denken und empfinden anders als andere – also können ihre Bedürfnisse im normalen Umfeld NICHT gestillt werden. Die Maslowsche Bedürfnispyramide  zeigt, worum es geht:

Die menschlichen Bedürfnisse bauen sich stufenweise auf. D.h.: Wenn unterste, grundlegendste Bedürfnisse nicht gestillt werden, kann die nächst folgende Bedürfnisstufe – gemäß der Theorie von Maslow – auch nicht erfüllt werden – an der Stelle verkümmert der Mensch.

Diese Grafik ist auch als pdf mit Erläuterungen abrufbar – klick …

Ein Beispiel (Auszug; das Thema ist hier nicht vollständig erörtert):

Hochbegabte Kinder sind oft auch hochsensibel; leiden dadurch ständig an Reizüberflutung. Sie fühlen sich z. B. in großen Gruppen, u.a. im normalen Schul-Chaos unwohl, ziehen sich entsprechend zurück, stehen irgendwo mit dem Rücken zur Wand, fühlen sich “überrannt” und unwohl in der Masse tobender Kinder. Dabei fühlen sich nicht nur einsam, sie werden es auch, weil sie nicht mitspielen ODER hyperaktiv oder aggressiv reagieren..

Deshalb erreichen hochbegabte Kinder oft noch nicht einmal die Stufe 2 und 3 der Bedürfnis-Pyramide! D. h., die nachfolgenden Stufen KÖNNEN sie nicht erklimmen und ganz sicher NICHT ihre Fähigkeiten entfalten!

* Diese Bedürfnispyramide beruht auf dem 1943 veröffentlichen Modell des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow, um die (Selbst-) Motivationen von Menschen zu beschreiben.

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