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Heute war mein persönlicher “Freitag, der 13.”

Es fing mit einer fast ganztätigen Telekomstörung an, ging über die unmoralische Ausnutzung von Freelancern durch gut situierte Auftraggeber, bis hin zu einer längst gerissenen Diele des im Oktober verlegten Designbodens.

Das war ein super Sch… Tag!

Direkt heute morgen weigerte meine Tochter sich in die Schule zu gehen. Es ginge ihr nicht gut … Okay. Kind bleibt zuhause. Wenn sie sich ruhig verhält, kann ich ja dennoch arbeiten. Dachte ich.

Tatsächlich rief ich schon um 7.55 Uhr bei der Telekom-Hotline an.

Mir wurde angesagt: “Die betreffende Störung ist uns bereits bekannt und wir werden sie bis 23 Uhr beheben”. Bis 23 Uhr? Geht es noch? JETZT will und muss ich arbeiten. Für einen Probeauftrag eines potentiellen Kunden muss ich im Internet recherchieren. Und natürlich den erstellten Text später per E-Mail versenden.

Zum Glück gibt es ja mobilfunkabhängige Smartphones … Unter erschwerten Bedingungen erstelle ich trotzdem einen spitzenmässigen Text und sende ihn mit an den möglichen Neukunden. Einen Probetext hatte der schon im Dezember bekommen, ihn für super gefunden und auch genutzt. Wegen eines neuen Mitarbeiters wurde ich beauftragt, einen 2. Probetext zu schreiben.

Das tat ich in dem Bewusstsein, dass der 1. Text ja für gut befunden und verwendet wurde, entsprechend auch bezahlt werden würde. Den 2. Probetext habe ich ganz klar als Test-Auftrag gg Geld verstanden, auf dem ein umfangreicher Auftrag erfolgende würde, wenn er gut wird.

Der Kunde fand den Text spitze! Aber nicht meinen Muster-Arbeitsnachweis.

Ich sendete neben dem Text eine Excel-Datei, die die Auflistung der einzelnen Arbeitsschritte für jedes einzelne Textwerk enthielt, sowie eine Übersicht mit der Summierung zwecks spätere monatliche Abrechnung.

Darauf bekam ich einen aufgebrachten Anruf. Ich könnte doch keine Test-Arbeiten abrechnen! Wenn ich das tue, wäre ich jetzt raus, obwohl meine Ergebnisse echt sehr gut gefallen.

Ich erwiderte, dass der 1. Probetext (nur der 1. nicht auch der 2.) mein Angebot war, mit dem Risiko, dass die Firma mir den vielleicht nicht abnimmt. Dann hätte ich umsonst gearbeitet. Sie haben mir den Text aber abgenommen und längst in ihrem Shop online gestellt!

Dass ich einen zweiten Probetext umsonst schreibe, hätte ich nimmer in Erwägung gezogen. Zumal der Assi der Geschäftleitung mich sehr selbstbewusst angerufen und mich beauftragt hatte, einen 2. Probetext zu schreiben.

Auftrag ist Auftrag. Eine Bitte hätte ganz anders ausgesehen!

Fakt ist: Die sind wirklich der Meinung, dass ich zwei Texte als kostenlose Probe zur Verfügung stellen soll und sie diese auch kostenlos verwenden können. Egal, ob ich infolge davon den großen, mehrmonatigen Auftrag bekomme.

In welchem dunklen Wald stehe ich eigentlich??? Moral? Wo ist hier die Moral?

Ich habe bei dem Telefonat mit einer Gleichgesinnten / einer ehemals Alleinerziehenden gesprochen. Wie kann es sein, dass sie auch meint, ich müsse kostenlose Probetexte zur freien Verwendung liefern? Wahrlich – ich finde diese Haltung unfassbar!

Tatsächlich bin ich Urheber und rein rechtlich können die mal rein garnichts verwenden, wenn sie mich nicht bezahlen.

Praktisch brauche ich den großen Auftrag, der dahinter im Raum steht.

In bin ja alleinerziehend und die Auftragslage ist aktuell nicht die Beste. Jahreswechsel eben. Alles ruht … Mit verkrampften Zusammenreißen und mit Bauchschmerzen habe ich zugestimmt, ich würde mir das Überlegen, wenn ich den großen, mehrmonatigen Auftrag bekomme. Da wäre ich ggf bereit, die ersten beiden Texte kostenfrei zu überlassen. Aber nur dann. Wenn ich nicht im großen Stil “weiter” auftragt werde, dürfen die die Texte entweder nicht benutzten oder müssen sie bezahlen. Fertig, oder?

Nach diesem Aufreger des Tages bin ich Staubsaugen gegangen. Als Homeoffice-Arbeiterin kann ich mir meine Aufgaben ja frei einteilen. Und was entdecke ich unter der Staubfangmatte an der Terrassentür?

Einen langen Riss im Designboden!

15 Jahre Garantie? Der teure Bodenbelag des DEUTSCHEN Herstellere hat keine 3 Monate durchgehalten. Wenn Du willst, lies das Drama in 2016 dazu.

Abschließend war ich bei der Zeugniskonferenz in der Schule und hatte hinterher noch ein persönliches Gespräch mit der Mathe-Lehrerin. Mathe – das Hassfach meiner Tochter – mit ungeahnt schlechter Note …

Wahrlich – heute war bisher ein echt mieser Tag!

Dabei wollte ich doch ab heute ein “neues” Leben führen. Sport machen und mir etwas Gutes tun, ist entsprechend bisher ausgeblieben  …

 

 

 
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386 Euro Einkommen = 342 Euro Krankenversicherungs-Kosten?

Eine alleinerziehende Mutter lebt von Rücklagen und ist nebenberuflich selbständig. Sie verdient nach einem Burnout nur das Minimum von 386 EUR brutto im Monat  – und jetzt sendet ihr die gesetzliche Krankenkasse eine Nachforderung in Höhe von 342 Euro – PRO Monat. Für 1,5 Jahre in der Summe mehrere tausend Euro. Angeblich wäre sie hauptberuflich Selbständig gewesen …

Es gibt Situationen im Leben von alleinerziehenden Müttern, die den Blutdruck steigen lassen. Heute war so ein Tag bei Su-Enna* (Name geändert). Sie erzählt: “Heute (April 2015) bekam ich von meiner gesetzlichen Krankenkasse ein Schreiben zu meinen Beiträgen. Für die Zeit von Januar 2013 bis August 2014 soll ich fast 3.000 EUR nachzahlen. Ich habe fast einen Herzschlag bekommen, als ich das las!

Viele Jahre lang war sie als Selbstständige sehr erfolgeich. Trotz Kind, trotz Scheidung, trotz allgemeiner Wirtschaftskrisen verdiente sie viele Jahre gut. Aber dann … kam er schleichend; der Burnout Nr 2. Den ersten hatte sie Jahre vor der Schwangerschaft, als ihre Firma zu schnell gewachsen war.

Aus dem zweiten Burnout kommt sie nicht wieder in die Spur. Su-Enna* ist lange Zeit kaum arbeitsfähig; ist Monatelang krank geschrieben; kann einfach nicht mehr. Zwischendurch ist sie Arbeitslos gemeldet, hält aber ihre GmbH auf dem Papier am Leben. Sie verkauft ihre Wohnung. Löst eine Altersvorsorge auf. Verbraucht das Geld daraus über Jahre hinweg und kann damit ihrer Tochter dennoch ein ganz normales, aber lebenswertes Leben sichern. Sich selbst aber nicht. Sie funktioniert bestmöglich und versucht, wieder Geld zu verdienen.

Monat für Monat verbraucht Su-Enna. mehr als 2.000 Euro von ihrer Altersvorsorge. Nebenbei verdient sie als Aushilfe bei ihrer GmbH nur noch 386 Euro im Monat. Theoretisch. Faktisch wird mit diesem Betrag nur ihr uralter Firmenwagen abgerechnet. Das muss so sein laut Finanzamt. 14 Jahre vorher wurde der Neuwagen mit der 1-Prozent-Regelung als Arbeitslohn angelegt. Das heißt, der Arbeitnehmer, der den Firmenwagen nutzt, muss 1-Prozent des Neuwagenpreises als Einkommensbestandteil versteuern. Hier eben mit 386 Euro – jeden Monat, auch wenn er schon so alt ist, dass er fast auseinander fällt.

Laut Gehaltsabrechnung bekommt Su-Enna 386 Euro brutto als Sachwert. Macht netto in bar: 0,00 EUR. Tatsächlich lebt sie jahrelang von ihren Rücklagen. Die sind  Anfang 2015 fast aufgebraucht.

Die gesetzliche Krankenkasse ist nunmehr der Meinung, dass Su-Enna in 2013 und 2014 hauptberuflich selbständig war. Die Versicherung weiß aber (stand im Schreiben der KV), dass das Einkommen laut Einkommenssteuererklärung unter der Mindestbemessungsgrenze lag. Warum legt sie dann die Bemessungsgrundlage für “richtige” hauptberufliche Selbständige an, anstatt die Bemessungsgrundlage für nebenberuflich Selbständige?

Nach der gesetzliches Beitragsbemessungsgrundlage müsste sie einen monatlichen Beitrag von 152,27 EUR für nebenberuflich Selbständige bezahlen – was sie auch jahrelang getan hat. Aber: Nebenberuflich ist die selbständige Tätigkeit laut aktueller Gesetzgebung dann, wenn die versicherte Person ein weiteres, höheres Einkommen als Angestellte hat.

Aber was ist, wenn es nur dieses Nebeneinkommen gibt? Und die selbständig arbeitende Person ansonsten Hausfrau und Mutter ist und kein weiteres Einkommen hat? Muss sie dann wirklich 342 EUR KV-Beitrag monatlich zahlen? Kaum weniger als ihr Bruttoeinkommen?

Berechtigt das fehlende Haupteinkommen die Krankenversicherung, dass nebenberufliche Einkommen aus Selbständigkeit als hauptberufliche Selbständigkeit auszulegen? Auch wenn das faktisch unwahr ist? Und es kein nennenswertes Einkommen gibt? Oder hat die KV dennoch “Spielraum” und gibt es eine Beitragsermässungsgrundlage, wonach Su-Enna “nur” 152,- Euro im Monat Beitrag zahlen müsste? Was auch viel ist, wenn eigentlich NICHTS verdient wird?

Su-Enna hat die Forderung der Krankenkasse zurückgewiesen und ist bereit, den rechtlichen Weg zu gehen. Sie ist zum Glück auch Rechtschutzversichert …

Eine Lösung wäre die Sozialkasse für Alleinerziehende und Kleinstunternehmer.




 
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WohnNot – 100tsd Euro in bar und dennoch obdachlos?

Mein Leben ist ein Abenteuer und ich kann gerade mal wieder nicht an mich halten … Ich MUSS das aufschreiben:

Ihr habt mitgelesen? Das Drama mit meinen lieben, alten Nachbarn? Dem Nachbarschaftsstreit? Mit dem Tyrannen, der mir das Leben in der Eigentumswohnung versauert hat? Und dem Ignoranten, der mir den Schlaf raubte,, bis ich vor Müdigkeit kaum noch geradeaus laufen konnte? Wer nun glaubt, DAS wäre es gewesen …

Nachdem ich infolge des Nachbarschaftsärgers meine Eigentumswohnung verkauft hatte, ging es erst richtig los. Auch diese Geschichte will ich erzählen! Sie beginnt mit einem notariell beglaubigten Übergabetermin meiner verkauften Wohnung. Der rückt immer näher. Dieser Termin. Ich MUSS raus aus meiner Wohnung!

Wo sollen wir (meine Tochter und ich) in Zukunft leben? Die Hamburger flüchten aus der Stadt; hinaus in die Randgebiete. Dort wohne ich. Sie machen mir Konkurrenz. Mir, der alleinerziehenden Mutter, die auch noch selbstständig ist – ein einziges “Risioko” aus Vermieter- und Bankensicht. Ich suche Wohnungen und Häuser zur Miete. Die Preise sind immens gestiegen – es ist 2013 – und ich kann keine 12,- EUR/qm bezahlen. Oder will es nicht. Ich verkaufe ja eine Wohnung. Genug Eigenkapital habe ich dann. Also könnte ich auch eine ganze Weile überteuerte Mieten zahlen …

Aber das nutzt mir nichts! Die Hamburger Konkurrenz. Reihenweise doppeltverdienende Ehepaare. Ich, mein Kind und einen Hund, den meine Tochter sich wünscht – sind unbeliebt. Selbst die angeblich noch so kinderliebsten und hilfsbereitesten Vermieter nehmen uns nicht.

“Ach, schon wieder eine Mutter mit Kind?”

… verächtlich abwinkend, fragt mich das nicht nur ein Kerl. Selbst eine gläubige Kirchgängerin nimmt uns nicht (und dabei sind wir echt nett anzusehen, engagiert, verlässlich, mit gefülltem Bankkonto). Zwei Frauen haben uns zwischendurch zu Tränen gerührt, denn bei ihnen hätten wir wirklich, wirklich gerne gewohnt (zugegeben: es gibt ja viel Schrott auf dem Immobilienmarkt; vieles wollte ich auch nicht haben).

Die eine Frau sah wie eine Verwandte meiner Tochter aus. Mit derselben Augenfarbe und Schuhgröße. Ihr Haus war groß, teilbar in zwei. Aber ihre psychischen Probleme ließen dann doch keine neuen Bewohner zu. Sie versauert jetzt allein in dem riesigen Haus. Frau Nr. Zwei wollte UNS. Uns und sonst niemanden. Egal ob zur Miete oder zum Kauf. Sie wollte Freundschaft; deren Tochter zu meiner Tochter auch. Und dann? Es war alles FEST abgesprochen und vereinbart. Und dann kam eine alte Freundin von ihr … übers Wochenende. Und wollte diese Haushälfte auch. Fertig. Da waren wir wieder raus.

Und der einzige, der uns dann nach Monaten als Mieter wirklich nimmt (wir ziehen tatsächlich ein), ist ein “Schlendrian” in einer anderen Gemeinde. Meiner Heimatstadt. 30 km vom bisherigen Wohnort entfernt. Dieser “Schlendrian” ist Handwerks-Meister und hat in seiner Wohnung nur Murks gemacht. Mediterran angehaucht; alles nett anzusehen im edlen Champagnerweiß. Aber dann … Ein Mangel nach dem nächsten offenbart sich.

Meiner Familie reicht es. Wir suchen nun gezielt ein Haus zum Kauf. Hier, rund 50 km nördlich von Hamburg, ist es nicht sooo teuer. Hier kann ich mir ein Haus leisten – oder doch nicht? Doch. Meine Eltern geben den Banken Sicherheit. Die Finanzierung ist also kein Problem (mein Eigenkapital aus dem Hausverkauf habe ich ja noch (größtenteils)).

Nun, jetzt wird es wieder spannend! Ich sage nur 3.

Drei Häuser hätte ich beinahe gekauft. Bisher. Innerhalb von 4 Monaten. Bei allen 3 Immobilien wären mindestens zwei Banken den Weg mit uns gegangen. Heißt: Finanzierungszusagen hatten wir.

Aber dann. Tja, … Das sind Geschichten. Dramen! Dramen über Baumängel. Betrüger. Unlautere Absprachen. Tricks in Kaufverträgen. Wasserschäden. Feuchte Keller. Makler. Geschichten von alten Villen von 1920. Häusern aus den Nachkriegsjahren (50er/60er-Jahre). Neubauten nach KFW-70-Standard. Die ganze Palette an Misständen in Häusern aus 100 Jahren Baugeschichte!! Um fast alles dahingegehend (fast) erlebt zu haben, brauchte ich genau 3 Häuser, die ich beinahe gekauft hätte.

Ihr wollte das lesen? Dann lest! Denn ich werde die ganze Geschichte aufschreiben, denn irgendwas muss das doch mit meinem Schicksal zu tun haben. All das passiert doch nicht umsonst, oder??? Ein tieferer Sinn wird dahinter verborgen sein – glaube ich, hoffe ich.




 
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Engel ohne Flügel – Helfer des Weissen Rings unterstützen alleinerziehende Mutter

Allein als Frau zuhause? Niemand hilft. Alle sehen nur zu? In dem hier geschilderten Fall hören einige Leute zu. Sie lauschen der Hetzjagd eines griesgrämigen Rentners im Kreis Stormarn, der eine alleinerziehende Mutter in Misskredit bringt, ihren Ruf schädigt. Jetzt endlich nach fast 12 Monaten Tyrannei hat sie sich an den Weissen Ring gewendet und bekommt Hilfe.

Die Betroffene möchte namentlich nicht genannt werden, aber erzählt: “Endlich steht jemand hinter mir – mit breiten Schultern. Ein Kripobeamter! Er ist mein “weißer Ritter”.”

Der hasserfüllte Rentner erzählte über sie so einiges in der Nachbarschaft herum. Zum Beispiel, dass sie insolvent, pleite wäre. Er wiegelt Nachbarn auf; sagt ihnen, sie bräuchten keine Rücksicht nehmen und ihr ruhig den Nachtschlaf durch Ruhestörungen rauben. Dabei muss sie jeden morgen früh hoch, um sich um ihre schulpflichtige Tochter zu kümmern. Eigentlich muss sie auch ins Büro, Kunden akquirieren. Aber wie soll sie das schaffen, wenn sie nur 4-5 Stunden geschlafen hat?

Die Bewohner des gepflegten Hauses, der Verwalter, Nachbarn aus dem Umgebung gucken sie schief an, sagen ihr kaum noch “guten Tag”. Der Alte beschimpft mehrfach die kleine Tochter im Hausflur; er brüllt durchs Haus, die alleinerziehende Mutter wäre Schuld am Tod seiner Frau. Er versucht, den Verwalter davon abzuhalten, ihr gegen die Ruhestörungen zu helfen. An ihrem Geburtstag lud er die Nachbarn ein, um eine Versammlung gegen sie zu halten – und vieles mehr.  Der Alte verhält sich ihr gegenüber massiv feindseelig und destruktiv, schikaniert sie, wenn er nur kann. Der Verwalter macht das teilweise mit – hat er Angst, selbst der Gehetzte zu werden?

Die Hetzjagd des Alten hat Folgen.

Die seelische Belastung durch den gebrochenen Hausfrieden nimmt der Betroffenen die Kraft. Die Kraft, die sie dringend braucht, um sich um ihr Kind, ihre Arbeit und alles andere zu kümmern. Anstatt sich zuhause erholen, wird sie dort krank. “Ich bin selbst eher ein Helfertyp und kann nicht verstehen, wie jemand eine solche Hexenjagd veranstalten kann.”, erzählt die Betroffene. Warum der Alte das tut? Sie weiß es nicht, vermutet verletzte Eitelkeit.

Ihr Helfer vom WEissen Ring, Matthias Bruhn, hatte ihr Hilfegesuch, dass sie per E-Mail einreichte, mit Kollegen diskutiert und kam bereits mit Vorschlägen zu ihrem Termin. Die erste gute Nachricht: Aus Sicht des Weissen Rings ist sie Opfer einer Straftat und somit ein Fall für den Weissen Ring. Die zweite gute Nachricht: Durchaus gibt es Möglichkeiten, um gegen solche eine Art vom Verleumdung vorzugehen. Sie ist sogar strafbar. Im deutschen Recht ist Verleumdung im StGB folgendermaßen definiert:

„Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ (§ 187 StGB)

Was ist zu tun? Beispielsweise könnte die Betroffene bei der Polizei eine Anzeige erstatten, einen Rechtsanwalt beauftragen, einen Schiedsmann als Moderator um Hilfe bitten, oder einen Antrag auf einstweilige Anordnung beim Familiengericht stellen. Letzteres ist die Lösung, die der hier Betroffenen am ehesten zusagte. Jede Sachlage ist anders, weshalb die hier genannten Maßnahmen nicht für jeden Fall geeignet sind.

Opfer, die ebenfalls Hilfe benötigen, finden Informationen, Kontaktdaten, etc. unter:

www.weisser-ring.de oder Telefon: 04331/4349909 (Landesrufnr SH)

Anzeige:


 
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Alleinerziehend und Selbständig? Funktioniert das?

Ich bin eine von 1,5 Millionen Alleinerziehenden in Deutschland. Was mich von den meisten unterscheidet: Ich bin die meiste Zeit selbstständig gewesen; verdiene – je nach Wirtschaftslage – gut bis überdurchschnittlich und kann meiner Tochter (bisher) ein liebevolles, förderndes Leben in einer freundlichen Umgebung bieten. Im Übrigen bekam ich niemals Unterhalt; selbst den Kindesunterhalt zahlte der Vater nie. Wie mache ich das?

Nun: Ich habe Mut zum Risiko und kann meine Zeit absolut flexibel gestalten. Zur Not arbeite ich abends, wenn mein Kind schläft. ABER: Ich bin im Dauerstress und Verantwortung wie Kosten “erschlagen” mich beinahe. UND: Die Qualität meines „Lebensabends“ (Rente) ist ungewiss – ich bekomme nämlich nach aktuellem Recht keine bzw. eine Mini-Rente.

Die Alternative: Keine.

Was wäre, würde ich arbeitslos werden? Ein Arbeitsberater den ich neulich traf, sagte mir, er sähe KEINE Chance, Müttern wie mir jemals einen qualifizierten, gut bezahlten Job zu vermitteln (wg dem Alleinerziehendem-Status, Kind und Überqualifizierung und langjährige Selbständigkeit – “so” eine will kein Arbeitgeber).

Schlussfolgerung: Meine Chance besteht nur darin, ewig selbständig zu bleiben? Nicht sozial abgesichert zu sein? Horende (Privat-) Krankenkassenbeiträge zu zahlen? Keine Rente zu bekommen? IMMER zu arbeiten, auch wenn ich krank bin? Dem Druck und der Verantwortung ewig standzuhalten?

Oder könnten ich und Gleichgesinnte doch noch irgendwie ins System rutschen und in den Genuss von sozialer Absicherung kommen?

Warum sind Alleinerziehende eigentlich so selten selbstständig?

Sie wären doch viel flexibler in ihrer Tagesplanung; könnten ihre Berufstätigkeit besser an die Bedürfnisse ihrer Kinder, etc anpassen?

Es fehlt Ihnen an:
· Bezahlbarer Risikoabsicherung
· Bezahlbarer Sozialversicherung inkl. Rentenversicherung
· Mut, Hilfe, Förderung (soziale und finanzielle)
· Finanziellen Mitteln / Sicherheiten ggü. Banken
· qualifzierter und durchgängiger Kinderbetreuung !
· Rat und Tat
· Flexibilität von Auftrag-/Arbeitgebern
· Etc

Selbstständigkeit bedeutet: Viele Chancen zu haben und flexibel zu sein, bringt aber auch viele Nachteile mit sich.

In dem Moment, in dem jemand selbstständig ist, steht er alleine da! Jemand wie ich gilt dann als selbstständiger Unternehmer, – hat gleiche Pflichten wie Großunternehmen – der jedes Risiko allein trägt, und nicht mehr als unterstützungswürdiger Alleinerziehender! Dabei verdoppelt sich die Verantwortung, die Herausforderung, die Pflichten (rechtlichen), das Risiko, etc. durch eine Selbstständigkeit. Auch für Kleinstunternehmer!

Ich z.B. war bereits selbstständig, bevor ich schwanger wurde. Das bedeutete: ich bekam weder Mutterschafts- noch Erziehungsgeld. Ich arbeitete bis 2 Tage vor und bereits ab dem 5. Tag nach der Geburt. Ich bekam niemals irgendwelche Unterstützung!

Ähnlich wird es mir mit der Rente gehen.

Ich falle aus dem sozialen Netz der versicherungspflichtigen Berufstätigen. Es ist beinahe unmöglich (rechtlich und vom finanziellen Aufwand her) sich freiwillig komplett sozialzuversichern.

Warum helfen uns die Polikter nicht? Frau von der Leyen versucht ihr bestes, aber kann sie allein helfen? Solche und andere Probleme in den Griff zu bekommen? Es gibt…

· Zu viele Hartz IV Empfänger ohne Chance
· Zu wenig Kinder, damit zu wenig zukünftige „Rentenzahler“
· schlecht betreute und viele nicht geförderte Kinder – sie werden im Stich gelassen und bleiben auf der Strecke
· einen immensen Mangel an hoch qualifizierten Ingenieuren, etc.
· zu wenig Fachkräfte für Pflegeberufe, etc.
· und viele Probleme mehr

Was könnte bei o.g. Problemen helfen? Vielleicht das?

 
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Unfair bis Grausam … Amt quält kranke Alleinerziehende

Neulich erzählte mir eine Freundin von ihrer Cousine. Diese Cousine ist aus Krankheitsgründen zu 30 % behindert; ist geschieden, lebt mit 2 Kindern unter 10j allein. Sie hat einen Halbtagsjob. Das restliche Einkommen bezieht sie aus Hartz IV, weil ihr Ex mit seiner Firma pleite gegangen ist und nichts zahlen kann.

Aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen kann sie eigentlich nicht mehr leisten.

ABER: Die ARGE quält sie immer wieder. Bedrängt sie, sich schnellstens einen Fulltimejob zu suchen!

  • Sie hat Angst vor den Drohungen der ARGE Mitarbeiter.
  • Sie hat Angst, weil sie nicht weiß, wielange sie noch für ihre Kindern sorgen kann – es ist Krebs.
  • Sie hat Angst vor den Schmerzen.
  • Sie hat Angst davor, alles allein durchstehen müssen.
  • Sie hat Angst, dass die ARGE ihr die Kohle streicht!

Diese Mutter von zwei kleinen Kindern, mit einer Krankheit, die ziemlich sicher einen viel zu frühen Tod bedeutet, soll Vollzeit, also 38 und mehr Stunden/Woche, Arbeiten gehen?

Wie kann so etwas möglich sein? Ungeheuerlich!!!

In diesem Land muss sich DRINGEND ganz viel ändern!