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Laufende Umfrage unter Alleinerziehenden

Liebe Mütter und Väter,

ich schreibe oft. Als Alleinerziehende, die arbeitstechnisch und gesellschaftlich nichts auslässt, erlebe ich auch wirklich viel und schreibe auf diesem Blog davon.

Da ich dazu beitragen möchte, die Situation von Alleinerziehenden mit ihren Kindern öffentlich bewusster zu machen, habe ich diesen echt langen Artikel dazu geschrieben.

Tatsächlich werden meine Texte zu verschiedenen Themen öfter mal in der Presse gedruckt. Von daher wird Deine Mitarbeit nicht umsonst sein …

Bitte sei so lieb und nehme an meiner Umfrage teil (Aufwand: 3-4 Minuten).

Wenn Du dem etwas hinzuzufügen hast, schreibe mir ein Kommentar (ganz unten).

Mein Danke: Unter den Teilnehmern verlose ich 3 Stk. meines Kinderbuches (Itschii ab 8j, als Taschenbuch oder E-Book).

vielen Dank!

Susanne

9 Fragen – bitte klicke jedes Mal auf “vote”

Du bist alleinerziehende/r ...

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Wieviele minderjährige Kinder leben bei Dir?

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Wielange lebst Du schon alleine mit den Kindern?

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Was sind Deine größten Sorgen oder Probleme? Kreuze bitte 3-5 an, die Dich am meisten betreffen.

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Wieviele Stunden arbeitest Du in Deinem Beruf?

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Wie und wo Du arbeitest?

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Wie siehst Du Deine aktuelle Lebenslage? Kreuze bitte max. 2 an.

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Tagesablauf - Ich erledige regelmässig / mache beinahe täglich Folgendes:

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Folgende Frage wurde später hinzugefügt:

Wie und wo wohnst Du mit Deinen Kindern?

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Vielen Dank für Deine Teilnahme!

Wenn Du jetzt noch Su-Enna auf Facebook likst, bleibst Du auf dem Laufenden.

Bitte für Buch-Verlosung eintragen (kein Muss):

Definition von “Alleinerziehend” laut Wikipedia (Textauszug):

Alleinerziehende sind Mütter oder Väter, die ledig, verwitwet, dauernd getrennt lebend oder geschieden sind und nicht mit einem anderen Erwachsenen, jedoch mit ihrem Kind oder ihren Kindern in ständiger Haushaltsgemeinschaft zusammenleben (sogenannte Einelternfamilie). Das Kind hat dabei nur eine unmittelbare Bezugsperson, den mit ihm zusammenlebenden Elternteil. Mit dem anderen Elternteil (sofern dieser noch lebt und jemals eine Beziehung zu dem Kind aufgebaut hat) gibt es allenfalls Besuchskontakte.

Die Zahl der Alleinerziehenden hat in den industrialisierten Ländern über die letzten Jahrzehnte zugenommen. Die Alleinerziehendenfamilie ist eine ökonomisch besonders verletzliche Familienform und ist in diesem Zusammenhang Gegenstand sozialwissenschaftlicher und pädagogischer Forschung.[1]

Die gesellschaftliche Unterstützung für Familien spielt für Alleinerziehende eine wesentliche Rolle. Dies betrifft einerseits finanzielle Unterstützung, andererseits Beratungs- und Qualifizierungsangebote und Maßnahmen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere verlässliche, flexible und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung und eine Arbeitsorganisation, die Arbeitnehmern Flexibilität ermöglicht.[2]

Der Begriff „alleinerziehend“ erfährt zum Teil Kritik, da er von Betroffeneninitiativen als diskriminierend erlebt wird. Mit dem Begriff werde fälschlicherweise oft mangelnde soziale Einbettung oder Erziehungsqualität assoziiert. Daher solle man besser von Ein-Eltern-Familien sprechen. Die Nationale Armutskonferenz (nak) fügte den Begriff der Liste der sozialen Unwörter hinzu.[3] Über die Hälfte der alleinerziehenden Mütter von Kindern unter drei Jahren muss (lt. dem “Zensus 2011” des Statistischen Bundesamtes mit weniger als 1.100 Euro im Monat auskommen.

Quelle: Wikepedia.org

 
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Sozialkasse für Alleinerziehende & Kleinstunternehmer (SAK)

Geändert im Januar 2014 + 2016, entworfen im Okober 2012 von Susanne Braun-Speck

Kinderarmut? Rentenvorsorgelücke? Hohe Krankenkassenbeiträge? Nachwuchsmangel? Alleinerziehende und Kleinstunternehmer leben ohne Netz und doppelten Boden – ständig und bis zum Lebensende mit hohem Risiko. In Deutschland. Ganz ohne Krieg oder Hungersnöte. Einfach nur, weil die Gesellschaft deren Situation nicht erkennt und die im Sozialsystem über Bord gehen lässt, die am Dringensten benötigt werden: Frauen, die Kinder in die Welt setzen & Kleinstunternehmer, die die Wirtschaft tragen.

Helfen würden eine

Sozialkasse für Alleinerziehende & Kleinstunternehmer (SAK) ähnlich der Künstlersozialkasse


Ziele: Soziale Absicherung & Rentenvorsorge für die Mitglieder der Gesellschaft, die die Beiträge alleine nicht leisten können.

Die zu gründende Sozialkasse für Alleinerziehende & Kleinstunternehmer (SAK) würde ihre Mitglieder, ähnlich wie die Künstlersozialkasse, in den vollumfänglichen Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung stellen.

Alleinerziehenden wird das Einkommen und die Rentenvorsorge so aufgestockt, als wären sie Vollzeit berufstätig. Sollten sie und auch andere als Kleinstunternehmer selbstständig sein, zahlen sie wie Angestellte nur prozentual Sozial-Versicherungsbeiträge anstatt hohe Pauschalen. Denn: Eine freiberuflliche bzw. selbständige Tätigkeit macht es ihnen möglich, flexibel zu arbeiten – wann und wo sie wollen und wegen ihrer Kinder können!

Die aktuell soziale Ungerechtigkeit: Kleinstunternehmer können sich freiwillige Beiträge in sämtliche Sozialversicherungen meistens NICHT leisten – vor allem nicht die für gesetzliche Krankenkasse und die Rentenversichung. Sie sind massiv von Altersarmut bedroht – es ist ein gesellschaftlicher Irrtum, dass es Selbständigkeiten grundsätzlich finanziell besser geht. Lies hier.

Besonders unfair zur Zeit: Eine verheiratete nebenberufliche Selbständige (max 18 Std/Woche) ist kostenfrei in der Familienversicherung mit krankenversichert. Alleinerziehende haben diese Möglichkeit NICHT und müssen sich ggf voll als Selbständige krankenversichern – von Rentenvorsorge, etc. reden wir hier noch garnicht!

Der Mindestbeitrag betrug z.B. in 2016 (auch bei TZ-selbständigen Müttern) mit Krankengeld-Anspruch 382,- EUR / Monat (link zur Quelle). Ein Blogbeitrag dazu.

Die zwei Hauptaufgaben der SFA:

  1. a) Sozialversicherungs-Zuschuss: Die SAK übernimmt den Arbeitgeberanteil von 50% an Versicherungsbeiträgen von freiberuflichen/selbständigen Müttern und Vätern (nur Einzel-/Kleinstunternehmer ohne Mitarbeiter) für die Krankenkasse, Rentenvorsorge, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung – so, wie es auch die Künstlersozialkasse für ihre Mitglieder macht.
  2. b) Einkommens-Aufstockung: Außerdem sollen die Einkommen von Alleinerziehenden (egal ob festangestellt oder selbständig), prozentual auf einen fiktiven (berufs- und altersabhängigen) Ganztagslohn aufgestockt werden, inkl. anteiliger Rentenversicherungsleistung, sodass sie später genauso viel Rente bekommen, als wären sie Vollzeit-Arbeitnehmer gewesen.

Ziele für die Betreffenden

  • bezahlbar sozialversichert sein, vergleichbar mit einem Vollzeit-Arbeitnehmer
  • Arbeiten und Kinder versorgen ohne Nachteile oder sozialem Abstieg
  • Unabhängig schaffen, berufliche Möglichkeiten als Klein-UnternehmerInnen wahrnehmen können, um nicht arbeitslos zu sein.
  • durch die Einkommens-Aufstockung heute Lebenswert mit Kindern leben
  • und später gut versorgt im Rentenalter sein.

Ziele für Gesellschaft & Wirtschaft

  • Start-Up´s und Kleinunternehmen fördern!
  • Fachkräftemangel senken: In vielen Berufen ist Teilzeitarbeit auf selbständiger Basis sehr gut möglich (vom Rechtsanwalt bis zur Pflegefachkraft). Gäbe es ein deutlich kleineres Risiko als Unternehmer UND soziale Sicherheit, würden deutlich mehr Mütter, die eine Fachausbildung oder Studienabschluss haben, neben den Kindern selbständig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
  • Geburtenrate erhöhen – für mehr Nachwuchs sorgen. Eine derartige soziale Absicherung böte Frauen den Anreiz, der Wirtschaft ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen UND Kinder zu bekommen.
  • Alternative zu Hartz IV; eine berufliche Chance auf selbstständiger Basis geben
  • Hilfe zur Selbsthilfe leisten (Selbständigkeit ist eine gute Alternative für Alleinerziehende -> eigene Zeiteinteilung = flexible Arbeit)
  • Kinder aus der Armutsmutfalle holen und eine förderliche Entwicklungsumgebung ermöglichen. Denn: Diese Kinder sind die Ingenieure UND Rentenzahler von morgen! Aber nur, wenn sie “abliefern” (gute Schullaufband und später Berufstätigkeit), was sie nicht können, wenn ihre Grundbedürfnisse nicht gestillt werden.

Finanzierung

  • Bund und Länder zahlen die Zuschüsse der SAK anstatt ALG oder Hartz IV aus selbigen Kassen. ALG I und II – Empfänger sind ja auch sozialversichert. D.h. die Mehrkosten für Bund/Länder für SAK wären gering. Langfristig erheblich geringer.
  • Wie Angestellte und Mitglieder der Künstlersozialkasse bezahlen SAK-Versicherte prozentual am Einkommen gemessene Beiträge mit dem selben Höchstbetrag. Neugründer und Teilzeitselbständige zahlen niedrigere Beiträge.
  • Spenden durch Stiftungen, etc.

Mitglieds-Voraussetzungen könnten sein:

Alleinerziehend mit mind. einem minderjährigen Kind bei Gesetzeinführung (Übergangsfrist?) oder Gründung (wie freiwillige AL-Versicherung);  der Status erlischt, wenn alle Kinder Schulbildung und den ersten Berufsweg (Ausbildung o. Studium) abgelegt haben, spätestens jedoch im Alter von 24J.

Bei Kleinunternehmern: Nicht mehr als 2 Teilzeitmitarbeiter und max. 20% mehr Netto-Einkommen als eine vergleichbare angestellte Führungskraft in selben Beruf (entsprechend Alter und Region). Es wird das höhere Gehalt von Männern angesetzt.

Die wichtigste begleitenden Maßnahmen:

  • Gesetzesändungen im SGB z.B. im 5. Buch gesetzl. Krankenversicherung. Hier insbesondere eine Neu-Defintion von “nebenberuflicher Selbständigkeit” – diese hängt jetzt von einer “hauptberuflichen Angestelltentätigkeit” ab. Dieser könnte eine “hauptberufliche Elterntätigkeit” gleichgesetzt werden.
  • Ausbau der Bürgschafts-Übernahme durch Bund und Länder ggü Banken und Kreditinstituten (ganz wichtig!) für Neugründer
  • Aufbau von Netzwerk-Zentren (kurz: NWZ) speziell für berufstätige Alleinerziehende und ihre Kinder zwecks Betreuung und Organisation des Alltags.
  • etc

Anmerkungen oder weitere Ideen? Schreib ggf unten ein Kommentar.

 

Wieviele Alleinerziehende gibt es in Deutschland?

Nicht aus dem System fallen. Hilfe bekommen / nicht alleine dastehen. Qualifizierte Arbeit leisten, die Spaß macht. Gutes Geld verdienen. Kinder betreuen lassen. Ihnen etwas bieten können, anstatt ausgegrenzt zu werden – solche und ähnliche Themen beschäftigen die rund 1,5 Millionen Alleinerziehende mit Kindern unter 18 J. in Deutschland*. Rund 9 von 10 Alleinerziehenden sind Frauen. Viele leben von Hartz IV und/oder unter der Armutsgrenze.

*Quelle: Stat. Bundesamt „Familien und Lebensformen. Ergebnisse des Mikrozensus 2011“ (download pdf: statistik bundesamt_Alleinerziehende2009)


 
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Alleinerziehend und Selbständig? Funktioniert das?

Ich bin eine von 1,5 Millionen Alleinerziehenden in Deutschland. Was mich von den meisten unterscheidet: Ich bin die meiste Zeit selbstständig gewesen; verdiene – je nach Wirtschaftslage – gut bis überdurchschnittlich und kann meiner Tochter (bisher) ein liebevolles, förderndes Leben in einer freundlichen Umgebung bieten. Im Übrigen bekam ich niemals Unterhalt; selbst den Kindesunterhalt zahlte der Vater nie. Wie mache ich das?

Nun: Ich habe Mut zum Risiko und kann meine Zeit absolut flexibel gestalten. Zur Not arbeite ich abends, wenn mein Kind schläft. ABER: Ich bin im Dauerstress und Verantwortung wie Kosten “erschlagen” mich beinahe. UND: Die Qualität meines „Lebensabends“ (Rente) ist ungewiss – ich bekomme nämlich nach aktuellem Recht keine bzw. eine Mini-Rente.

Die Alternative: Keine.

Was wäre, würde ich arbeitslos werden? Ein Arbeitsberater den ich neulich traf, sagte mir, er sähe KEINE Chance, Müttern wie mir jemals einen qualifizierten, gut bezahlten Job zu vermitteln (wg dem Alleinerziehendem-Status, Kind und Überqualifizierung und langjährige Selbständigkeit – “so” eine will kein Arbeitgeber).

Schlussfolgerung: Meine Chance besteht nur darin, ewig selbständig zu bleiben? Nicht sozial abgesichert zu sein? Horende (Privat-) Krankenkassenbeiträge zu zahlen? Keine Rente zu bekommen? IMMER zu arbeiten, auch wenn ich krank bin? Dem Druck und der Verantwortung ewig standzuhalten?

Oder könnten ich und Gleichgesinnte doch noch irgendwie ins System rutschen und in den Genuss von sozialer Absicherung kommen?

Warum sind Alleinerziehende eigentlich so selten selbstständig?

Sie wären doch viel flexibler in ihrer Tagesplanung; könnten ihre Berufstätigkeit besser an die Bedürfnisse ihrer Kinder, etc anpassen?

Es fehlt Ihnen an:
· Bezahlbarer Risikoabsicherung
· Bezahlbarer Sozialversicherung inkl. Rentenversicherung
· Mut, Hilfe, Förderung (soziale und finanzielle)
· Finanziellen Mitteln / Sicherheiten ggü. Banken
· qualifzierter und durchgängiger Kinderbetreuung !
· Rat und Tat
· Flexibilität von Auftrag-/Arbeitgebern
· Etc

Selbstständigkeit bedeutet: Viele Chancen zu haben und flexibel zu sein, bringt aber auch viele Nachteile mit sich.

In dem Moment, in dem jemand selbstständig ist, steht er alleine da! Jemand wie ich gilt dann als selbstständiger Unternehmer, – hat gleiche Pflichten wie Großunternehmen – der jedes Risiko allein trägt, und nicht mehr als unterstützungswürdiger Alleinerziehender! Dabei verdoppelt sich die Verantwortung, die Herausforderung, die Pflichten (rechtlichen), das Risiko, etc. durch eine Selbstständigkeit. Auch für Kleinstunternehmer!

Ich z.B. war bereits selbstständig, bevor ich schwanger wurde. Das bedeutete: ich bekam weder Mutterschafts- noch Erziehungsgeld. Ich arbeitete bis 2 Tage vor und bereits ab dem 5. Tag nach der Geburt. Ich bekam niemals irgendwelche Unterstützung!

Ähnlich wird es mir mit der Rente gehen.

Ich falle aus dem sozialen Netz der versicherungspflichtigen Berufstätigen. Es ist beinahe unmöglich (rechtlich und vom finanziellen Aufwand her) sich freiwillig komplett sozialzuversichern.

Warum helfen uns die Polikter nicht? Frau von der Leyen versucht ihr bestes, aber kann sie allein helfen? Solche und andere Probleme in den Griff zu bekommen? Es gibt…

· Zu viele Hartz IV Empfänger ohne Chance
· Zu wenig Kinder, damit zu wenig zukünftige „Rentenzahler“
· schlecht betreute und viele nicht geförderte Kinder – sie werden im Stich gelassen und bleiben auf der Strecke
· einen immensen Mangel an hoch qualifizierten Ingenieuren, etc.
· zu wenig Fachkräfte für Pflegeberufe, etc.
· und viele Probleme mehr

Was könnte bei o.g. Problemen helfen? Vielleicht das?

 
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Unfair bis Grausam … Amt quält kranke Alleinerziehende

Neulich erzählte mir eine Freundin von ihrer Cousine. Diese Cousine ist aus Krankheitsgründen zu 30 % behindert; ist geschieden, lebt mit 2 Kindern unter 10j allein. Sie hat einen Halbtagsjob. Das restliche Einkommen bezieht sie aus Hartz IV, weil ihr Ex mit seiner Firma pleite gegangen ist und nichts zahlen kann.

Aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen kann sie eigentlich nicht mehr leisten.

ABER: Die ARGE quält sie immer wieder. Bedrängt sie, sich schnellstens einen Fulltimejob zu suchen!

  • Sie hat Angst vor den Drohungen der ARGE Mitarbeiter.
  • Sie hat Angst, weil sie nicht weiß, wielange sie noch für ihre Kindern sorgen kann – es ist Krebs.
  • Sie hat Angst vor den Schmerzen.
  • Sie hat Angst davor, alles allein durchstehen müssen.
  • Sie hat Angst, dass die ARGE ihr die Kohle streicht!

Diese Mutter von zwei kleinen Kindern, mit einer Krankheit, die ziemlich sicher einen viel zu frühen Tod bedeutet, soll Vollzeit, also 38 und mehr Stunden/Woche, Arbeiten gehen?

Wie kann so etwas möglich sein? Ungeheuerlich!!!

In diesem Land muss sich DRINGEND ganz viel ändern!