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Druckmittel, Überzeugngskünste und plötzliche Einsichten … 23. Oktober: Da meine Geduld mit der DKV nach 5 Monaten am Ende ist und ich immer noch KEINE gültigen Versicherungskarten habe, schreibe ich eben dies meinem zuständigen Berater. Auch schreibe ich, dass ich mich gezwungen sehe, einen der zuvor genannten Wege einzuschlagen: Weiterlesen

Beraterwechsel, Risikozuschläge für Gesunde, falsche Daten und Infos – so ging es weiter … Am 28.9. rief mich endlich einer NEUER Berater vor Ort an. Er sagte, der andere Berater wäre versetzt worden und nicht mehr für mich zuständig. Er erklärte mir, was die Zentrale ihm mitgeteilt hat und das er mir das letzte Angebot machen könne. Inkl. Risikozuschlägen für meine Tochter!!! 

– und ich würde auf keinen Fall den Tarif AM9 bekommen. Auch gab es wieder Diskussion bzgl. des Krankentagegeldes, welches mir aber laut Versicherungsbedingungen weiterhin zusteht.

Am 02.10. erhielt ich den neuen Versicherungsantrag wie folgt:

  • Versicherungsbeginn: 1.10. nicht 1.6. (Was ist mit den vorherigen Monaten? Verliere ich dadurch nicht meine alten Vers.-Ansprüche?)
  • nun soll ich zwar TC / TG bekommen können (nachdem ich mir am Telefon den Mund “fusselig” geredet habe), aber dafür nicht den Tarif AM9, weil ich ja durch meinen TZ-Job Anspruch auf TC43 habe, aber nicht arbeitssuchend? Wie bitte? Wo ist da der Zusammenhang?
    AM9 ist ein Zusatz-All-in1-Kombi-Tarif, den man ruhen lassen (siehe Fax vom 31.7.) und wieder aufnehmen kann, wenn man will. Die Ruhensvereinbarung kann bis zu 3 Jahre andauern. Nun schreibt der Berater, ich könne AM 9 nicht ruhen lassen, weil ich angeblich nicht arbeitssuchend bin. Doch bin ich, da ich zwar versuche, meinen alten Job wieder zu einem Fulltime-Job zu machen, parallel aber arbeitslos gemeldet bin und damit automatisch die Plficht habe, mir einen Job zu suchen. Krankentagegeld (TC43/TG42) sichert einen ab, wenn man länger als 6 Wochen krank ist. Der DKV-Berater sieht aber einen Zusammenhang zu AM 9 (warum?) und b) hat mir dort einen Entlasungsbeitrag eingerichtet, sodass er im Moment für mich kostenfrei wäre – warum?
  • Zudem sind im Stationär-Tarif ( GZ2) weniger Altersrückstellungen berücksichtigt, als noch im August (5,- EUR)
  • Und abschließend zu meiner Tochter: Den Tarif BCA soll ich für sie nicht abschließen können (warum?)
  • und die Krönung: bei ihr ist ein Risikozuschlag von 7,79 €/mon eingerechnet. Bei einem 8j, absolut gesundem Kind!!! Am Telefon sagte der Berater wg ihrer Bandscheibenprobleme … Ihrer was?? Sie ist komplett gesund!

Zusammenfassend / abschließend:

Ich möchte immer noch die folgende Tarife und evtl. eine Ruhensvereinbarungen:

für mich: KM, TC 43, GZ2, AZM, HMR, NHB, DBE, KB als Ersatz für KUR, sowie die Ruhensvereinbarung für AM9 – all dies unter Abzug meiner Altersrückstellungen!

für meine Tochter: AM9 – ohne Risikozuschlag, KM, GZ1, AZM, KB und BCA

Wie schaffe ich es, diese zu bekommen? Was soll ich jetzt tun?

Weiter zu Teil 3 …

Mit einem Mal pflichtversichert … und was ist mit der PKV? Die Geschichte einer verflixt schwierigen Tarifumstellung:

Von 1996 bis Mai 2012 war ich bei der DKV Vollversichert. Zu Juni `12 wurde ich durch meinen Burnout arbeitslos und damit pflichtversichert in der GKV. Im Folge davon wollte ich meine bisherigen Pribatvericherungs-Tarife auf Ergänzungs-/Zusatztarife umstellen. Seitdem wird nur getrickst und ich habe immer noch keine gültigen Verträge und/oder Versicherungskarte vorliegen!

“Vertrau der DKV – ein Leben lang???” Der Werbespruch wirkt wie ein Hohn.

Meine Vollversicherungstarife waren zuletzt: Vollmed M4-B4, KM,TC 43, KUR, PVN ähnliches für meine 8j. Tochter.

In wollte und will auf folgende Tarife umstellen bzw. behalten (teilweise anpassbar):

für mich: KM, TC 43, GZ2, AZM, HMR, NHB, DBE, KB (Kurtagegeld) sowie Ruhensvereinbarung für AM9.

Im Zuge dessen für meine Tochter: AM9, KM, GZ1, BCA, AZM, KB.

Und nun zur Dokumentation/Ablauf:

  • am 4.6. teilte ich der DKV u.a. den Eintritt meiner Pflichtversicherung sowie meine Tarifumstellungswünsche mit. Auch wünschte ich Beratung.
  • am 25.6. erhielt ich eine Mahnung für Vers.-Beiträge Juni
  • am 27.6. sendete ich ein Fax, in dem ich erneut um Antwort bat. Auch rief ich in der Kölner Zentrale an, sprach einer Dame aus Abt. für Vertragsumstellungen.
  • am 28.6. erhielt ich ein Schreiben, in dem mir ein Berater vor Ort zugeteilt wurde.

Bis jetzt war 1 Monat Taten- und damit Zusatzversicherungslos vergangen! Anmerkung: Innerhalb von 2 Monaten muss ein Versicherungsnehmer Antrag auf Weiterversicherung/Umstellung gestellt haben.

Eine Verzögerungstatik nutzt also der Versicherung, wenn sie jemanden loswerden möchte …

  •  am 5.7. sendete ich ein Einschreiben, in dem ich u.a. meine Tarifumstellungs-Wünsche erneut mitteilte. Mein zugeteilter Berater hatte sich noch nicht bei mir gemeldet.
  • Mit Datum vom 16.7. erhielt ich wieder eine Mahnung. Dieses Mal über einen Differenzbetrag von 14,60 EUR für den Tarif KM. .
  • Am nächsten Tag meldete sich endlich (nachdem ich versucht hatte, ihn zu erreichen) meinen Berater vor Ort. Er beantwortete einiger meiner Frage, riet mir vom Tarif AM9 ab und zu für die einzelnen Zusatztarife. UND: Er sagte: “Zahlen Sie die Mahnung erst mal nicht.” Das könne ich dann mit zahlen, wenn der zukünftige Gesamtbetrag feststünde.
  • Ich bezahlte den offenen Mini-Betrag dennoch. Und das war gut so, denn:

Anmerkung: Hätte ich diesen offenen Betrag NICHT innerhalb von 14 Tagen bezahlt, dann hätte ich meinen Versicherungsschutz verloren!

  • Noch im Juli richtete ich einen Dauer-Zahlungsauftrag bei meiner Bank ein und bezahle seitdem die Zusatztarife.
  • Ebenfalls Ende Juli erhielt ich von meinem Berater vor Ort umfangreiche Infos über die möglichen Tarife. Dann fuhr ich in den Urlaub; er auch (zwischendurch war er noch krank und somit nicht erreichbar).
  • am 29.7.2012 waren meine Fragen und Anliegen immer noch nicht geklärt und ich wurde unruhig, da ich ja wusste, dass meine Ansprüche “verjähren” wenn ich nicht innerhalb von 2 Monaten entsprechende Anträge stellen. Also faxte ich aus dem Urlaub bzw. ließ meinen Bruder und Mitarbeiter für mich das Fax versenden. Darin ging es hauptsächlich um die Anwartschaft für den Tarif AM9.
  • am 31.7. erhielt ich Post aus Köln. U.a. wurde mir mitgeteilt, dass ich für den Tarif AM9 eine Ruhensvereinbarung abschließen könnte.
  • Super, dachte ich und bat meinen Berater vor Ort  (der für mich tel. nicht erreichbar war und auf E-Mails in der Regel nicht reagierte) dies so zu veranlassen.
  • am 30.8. erhielt ich von ihm ENDLICH die VersicherungsANTRÄGE, in denen ich erst einmal Gesundheitsfragen beantworten sollte – warum? Muss ich doch garnicht, da ich durchgängig bei der DKV versichert war. In diesem Antrag stimmte vieles nicht!
  • Tarifkürzel waren geändert (zu meinen Ungunsten)
  • TC 43 “vergessen” (dabei habe ich Anspruch auf den Tarif, da es ausreichend Aussicht darauf gibt, dass ich die alte Tätigkeit wieder voll aufnehme, da ich diese z.Zt. Teilzeit ausübe)
  • Beträge schlichtweg falsch berechnet (zu meinen Ungunsten)
  • etc.

DAS unterschrieb ich natürlich nicht bzw. änderte all das um; sendete meine Erkenntnisse zu diesem fehlerhaften Antrag in einem Brief mit. Das war am 6.9.

Dann passierte seitens der DKV wieder nichts. Einfach nichts! Ich rief zwischendurch an und fragte nach. Ich sendete E-Mails – immerhin waren bis heute viele meiner Fragen offen UND ich habe keine Sicherungskarten! Und ich bezahle – jeden Monat.

Lies hier, was dann passierte …

Gesetzlich versichert? Sie müssen fast alle Medikamente selbst bezahlen? Rechnet sich eine private Zusatzversicherung für Arzneimittel? Weiterlesen