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Fachleute & Azubis über Smartphones und soziale Medien gewinnen?

Allein im IHK-Bezirk von Lübeck sind (Stand: Jan. 2015) noch 400 Ausbildungsplätze frei. Die IHK- Onlineumfrage zur Ausbildung 2014 bestätigt: Nur jede 2. Firma nutzt das Internet zur Azubi-Suche und nur 20% die Sozialen Medien wie Facebook – dabei tummeln sich hier die Gesuchten! (Autor © S.Braun-Speck)

Zudem: Oft suchen junge Leute übers Smartphone nach Jobs und Ausbildungsstellen, was Arbeitgeberseiten und Stellenbörsen auf technischer Ebene herausfordert: Eine aktuelle Studie aus Österreich bestätigt: 40 Prozent der 18-29 Jährigen erwarten Stellenportale als responsive Websites, sprich: sie bevorzugen eine Website, die sich automatisch an die Größe ihres verwendeten Displays anpasst. Auf Smartphones “verschwindet” oft ein großer Teil der herkömmlichen Websites.

„Große Unternehmen machen es vor. Klein- und Mittelständler nutzen dagegen zielgruppennahe Personal-Marketingmaßnahmen kaum“, berichtet Susanne Braun-Speck, die seit kurzem auch das Entwickeln von Webblogs anbieten. Ihre Agentur – siehe unter: www.jobhopper.de – vermittelt eigentlich freiberufliche Fachkräfte.




„Aber: es fehlen ja immer mehr Fachkräfte am Markt, weswegen das Problem an der Wurzel gepackt werden muss: Arbeitgeber müssen junge Menschen für ihre Firma begeistern – auch oder gerade über soziale Medien“. Nicht nur Großunternehmen, sondern auch KMU-Betriebe können, allein oder über ein Gemeinschaftsprojekt, durch Webblogs unter Einbindung von Sozialen Medien die Gesuchten finden.

Eine Beziehung aufbauen und Interesse wecken

Auf einem Personal-Blog können Besucher den jeweiligen Arbeitgeber hautnah erleben und einen Blick hinter die Kulissen werfen! Als wären sie schon mal da gewesen und hätten den potentiellen Kollegen “die Hand geschüttelt”.

Insbesondere ist es auf Webblogs möglich, dass die Zielgruppe (die gesuchten Azubis/Mitarbeiter) mit Menschen auf ihrer Wellenlänge spricht. Beispiel: Ein Azubi im 2. Lehrjahr erklärt mit seinen Worten/in seinem “Slang”, was er in seinem Lehrberuf macht. Vielleicht filmt er seinen Arbeitsplatz – oder seinen Chef. Oder schreibt einfach mal, was er Besonderes erlebt hat.

Dies kann der “Blogger” danach auf Knopfdruck twittern, über Facebook verteilen, per WhatsApp empfehlen und mehr (Social Media Marketing)

Als Arbeitgeber das Image verbessern und auffallen

Gerade KMU´s können mit solchen Blogs einige Probleme des Personal-Rekruitings lösen (siehe Umfrage). Zum Beispiel:

  • kann der Bekanntheitsgrad der Firma stark erhöht
  • Menschen, außerhalb der eigenen Region erreicht
  • aber ebenso gezielt angesprochen werden (z.B. in regionalen Facebookgruppen)
  • Mitarbeiter im “besten Alter” bewegen sich meistens “online” und werden dort eher angetroffen, als im “Wochenblatt” des Ortes
  • das Image einer negativ-belasteteten Branche kann durch Offenheit und Ehrlichkeit z.B. auf einem Blog verbessert werden
  • das bestehende Mitarbeiter und Azubis bestenfalls selbst zu Wort kommen, schafft von vorne herein ein vertrauenswürdiges Klima

Für einen Personal-/Azubi-Blog spricht, wie oben genannt, vor allem die Nähe, die durch “persönliche Geschichten” (Storytelling) entstehen kann und die zielgruppengerechte Ansprache.

Gemeinschafts- / Cluster-Blogs für KMU im Kommen

Die großen machen es vor – OTTO hat z.B. ein Webblog. Ist so etwas für KMU´s zu teuer und zu aufwendig? Nicht unbedingt.

Noch nicht oft gesehen, aber ebenso wirkungsvoll sind gemeinschaftliche Blogs, die von mehreren kleinen und mittelständischen Unternehmen eines “Clusters” zusammen betrieben werden. In einem Cluster machen Betriebe mit, die z.B.

  • in der selben Region tätig sind (z.B. in einem bestimmten Kreis)
  • zu einer bestimmten Branche
  • oder zu einer Lieferkette gehören, etc

Die Technik

Ein Webblog ähnelt einer Internet-Homepage und basiert auf den gleichen plattformunabhängigen Entwicklungsumgebungen. Allerdings werden die Inhalte nicht einmal erfasst. Nein. Ein Webblog “lebt”. Er basiert jeweils auf einem webfähigem Content-/Redaktionssystem bzw. einer Webblog-Software (z.B. WordPress, Joomla, Drupal, etc).

Auf dem erstelltem Blog schreiben sogenannte “Blogger” eigene, teils sehr persönliche, Artikel. Leser und andere Blogger können auf die einzelen Artikel reagieren und “Kommentare” schreiben.

Webblogs sind interaktiv. Hier wird kommuniziert; miteinander wirklich geredet – und nicht einfach nur informiert.

Wichtig: Ein “responsive Design” für Smartphones

Ein “responsives Webdesign” passt Webseiten und -blogs automatisch der Bildschirmgröße des jeweiligen Lesegerätes (PCs, Smartphones und Tablets) an. Anders als bei Webseiten der älteren Generation verschwinden auf ihr keine Inhalte nur, weil der Monitor – z.B. auf einem Smartphone – klein ist.

Nein, auf einer reponsiven Webseite sind die wichtigsten Inhalte übersichtlich innerhalb des Bildschirms zu sehen. Details werden durch eine schlanke Struktur und einfache Menüführung nutzbar.

Tolle Idee – wie setzen Sie die um?

Sowohl bei der technischen Realisierung wie auch der konzeptionellen Arbeit vorher, unterstützen Susanne Braun-Speck (GF von jobhopper) und diverse freiberuflliche Berater gerne. Sie erreichen Sie per eMail unter: s.braun-speck@jobhopper.de




 

Intuitiv richtig getippt Herr K … Frauen haben keine Ahnung von Technik?

Eine Story in Briefform …

Lieber Herr K (Werkstattleiter und Meister) vielleicht lesen Sie das mal?

  • Wenn ein Festnetz-Telefon nicht geht – prüft der Profi als erstes die Kabel
  • Wenn ein PC keine Internetverbindung bekommt – prüft der Profi als erstes die Kabel
  • Ich bin zwar kein Techniker – aber … Was prüfe ich zuerst, wenn ein elektrisches Gerät nicht funktioniert? Die Kabel!!

Juni 2012: Ich hatte Ihnen mein Auto zwecks Hauptuntersuchung / TÜV-Prüfung gebracht. Sie bringen es mir wieder – mit erhaltener Plakette / nur kleinen unwichtigen Mängeln. Freudig fahre ich los – aber ups?

Das Auto fährt irgendwie komisch … ich rufe Sie an und sage: “Was habt Ihr mit meinem Auto gemacht? VOR der HU lief es super. Hat der TÜV-Mensch vielleicht zu sehr an einem Kabel gezogen?”

Nun: Sie lachen und meinen: “Ach was, die sind ganz vorsichtig. So etwas passiert nicht! Der Grund muss woanders liegen Wir schauen mal …!” Ich sage: “Ach ja? Meines Wissen stochern die überall herum und so – sind nicht besonders zimperlich…” (Als Tochter einer KFZ-Meister-Familie väterlicher Seits stand ich schon häufiger mal in der Werkstatt ..)

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Lieber Herr K., ich brachte Ihnen mein Auto wieder, Sie suchten das Problem, finden aber nichts und meinen, garnichts zu bemerken. Was ich denn hätte? Das Auto fährt doch gut.

Sommer, Sonne, Ferienzeit – ich will mit Auto und Wohnwagen in den Urlaub. Ich fahre …

… mein Auto verhält sich “unruhig”. Mein 6Zylindriger alter Geländewagen wirkt kraftlos, nimmt oft das Gasgeben nicht an und irgendwie nicht in Wallung. Am Sonntag, dem 19. August und wärmsten Tag des norddeutschen Sommers gibt mein Auto auf.

Nach 7 oder 8 Reparaturversuchen  Ihrerseits und meiner wiederkehrenden geäußerten Vermutung, dass es vielleicht doch ein Kabelproblem ist – IST ES EIN KABELPROBLEM!

14. September: SIE haben es tatsächlich geschafft, nach 3 ( drei ) Monaten festzustellen, dass ich mit meiner Vermutung recht hatte: Ich sage nur Kabel, Kabel, Kabel und:meine Vermutung stimmte!

Herr K, wissen Sie, was Sie mir angetan haben?

Ich brachte Ihnen mein Auto vorsorglich zur Hauptuntersuchung – damit ich in Ruhe ohne Sorge den neu erworbenen Wohnwagen fahren kann. Konnte ich aber NICHT. Weil im Juni in Ihrer Werbstatt irgendwer an einem Kabel gezogen hat und sie etwas Falsches repariert haben.

  • Sie tauschten 3 oder 4mal? die Zündspulen.
  • Sie wechselten xmal die Zündkerzen aus.
  • Sie fuhren geschätzte 15x Probe
  • Sie lasen unzählige Male auf dem elektronischen Wege die Fehlermeldungen aus
  • Sie überlegten und überlegten …
  • Herr K – Sie sind der einzige, der NIEMALS – nicht 1x – hörte oder spürte, wie das Auto fuhr. Nämlich auf 5 Zylindern anstatt auf 6.

Ihr Chef und ich, ja wir spürten und hörten, wie der Motor lief. Meine Tochter fand unseren “Trecker” ganz lustig – sie meinte, von ihr aus könne das so bleiben.

Herr K. – wissen Sie, wie das für mich war?

  • Ich fuhr kaum einen (1) Tag in diesem Sommer, ohne Sorge.
  • 100derte Male ging mir mein Auto – mit und ohne angehängten Wohnwagen – fast aus. Wenn der Motor ausgeht, kann ich nicht mehr richtig bremsen und lenken. Eine riesige UNFALLGEFAHR!
  • Ich war gestresst, genervt, manchmal krank vor Sorge (mit Kind im Auto, bei Stau und Hitze und kaputten Auto …)
  • mehrere Wochenenden haben wir nichts unternommen, weil Sie mir rieten, dass defekte Auto nur wenn notwendig zu fahren-> Sie haben uns einen großen Teil des Sommers geraubt.
  • ich lief zufuss – weil mein Auto bei Ihnen in der Werkstatt war
  • ich sagte Termine ab, ich terminierte um…
  • ICH HATTE DEN STRESS

Diesen Stress hatte ich, weil Sie Herr K – der Fachmann – monatelang versuchten, das falsche und vor allem immer das gleiche zu reparieren (Zylinderspulen, Zündkerzen). DABEI wusste ich von Anfang an: Es war ein Kabel.

Wie Sie dann nach 3 Monaten endlich selbst rausfanden: Ein Kabel am Kabelbaum, der die Motorsteuerung versorgt, war rausgezogen …

Das hätten Sie in Sekunden anstatt Monaten reparieren können. Sekunden!

  • Wenn ein Festnetz-Telefon nicht geht – prüft der Profi als erstes die Kabel …
  • Wenn ein PC keine Internetverbindung bekommt – prüft der Profi als erstes die Kabel
  • Ich bin zwar keine Techniker, aber … was prüfe ich zuerst, wenn ein elektrisches Gerät nicht funktioniert? Die Kabel!!
  • Und Sie Herr K? Prüfen die Kabel in einer Lastsituation erst nach 3 Monaten …

Wenn Sie mich nochmal fragen, wie wir uns mit der Rechnung einigen wollen, fragen Sie sich besser, wieviel Schadensersatz ich haben möchte!!!

 

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