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Wellness für 3 Mütter – was für ein entspannter Tag!

Fast nicht zu glauben, aber – wir haben es getan! Drei Frauen = drei Mütter und drei Gutscheine … Wir waren Sonntag in einer Beauty- & Wellness-Farm in Lübeck und haben es uns gutgehen lassen. Einfach so. Ohne schlechtes Gewissen.

Fast 1,5 Jahre lag ein Wellness-Gutschein in meinem Bücherschrank. Ein Geschenk von einer Freundin. An meinen letzten Sauna-Tag kann ich mich kaum noch erinnern – als Alleinerziehende, Selbständige und Haus-Renoviererin hatte ich wirklich überhaupt garkeine Zeit für mich.

Zufällig Zeit; zufällig Plätze frei; zufällig Gutscheine erhalten …

Nachdem ich vergangene Woche für eine Website (ich bin noch nicht fertig damit) zum Thema “Wasser” Fotos suchte – Wasserquellen, SPA´s etc – überkam mich die Sehnsucht nach solch einem Entspannungsort.

Ich wusste: Vermutlich hat meine eine Freundin, die auch gerne sauniert, am Sonntag Zeit – sie sagte sowas am Telefon. Die Kinder wären vermutlich beim Ex.  Meine 12j Tochter haut aktuell dermaßen auf den Putz, dass sie sich selbst bestimmen könnte etc. , dass ich mir dachte: Mit Freundin kann sie wohl alleine zuhause bleiben. Und dann dieser Gutschein in meinem Schrank …

Der Zufall wollte, dass in der Wellness-Oase eine ganze Gruppe abgesagt hatte … (dort muss sonst Wochen vorher gebucht werden) Die Freundin, die mir den Gutschein geschenkt hatte, konnte sich auch von der Familie frei machen (Mann zuhause).

Alle hatten “zufällig” noch Gutscheine für diese Luxus-Einrichtung und wenn nicht selbst, so dann jemand aus der Familie.

Herrliche Ruhe, nette Servicekräfte die Getränke und Speisen bringen & Wärme …

In der kleinen Beauty-Farm gibt es nur abgezählte Tagesgäste. Jeder hat den ganzen Tag seine Liege. Die mit Geld lassen sich durch Massagen und andere Anwendungen verwöhnen. Wir waren nur in der Sauna. Aber trotzdem: Das war die pure Entspannung! Ein Luxus-Tag mit den einfachsten Dingen der Welt: Wärme, Ruhe, sanftes Licht, vitaminreicher Obstsalat, leckerer Tee – Entspannung pur!

Und Handtücher und Bademäntel, die wir hinterher nicht waschen müssen … Ein Tag, der für viele, vermutlich so ziemlich für alle Kinderlose, jedes Wochenende möglich ist. Für uns war das eine Ausnahme, die wir hoffentlich wenigstens 1 x pro Quartal wiederholen können. Zumindest haben wir uns das vorgenommen.

Der Lacher des Tages: Als eine Jugendliche zum 4 x für eine Anwendung aufgerufen wurde und bei uns ein bisschen der Neid durchsickerte, sagte meine eine Freundin: “Also, gegens Reichsein hätte ich auch nichts; damit könnte ich leben!” Hintergrund: Viele Reiche sollen sich ja langweilen … Wir hätten gerne auch mal Langeweile!

Die Überraschung des Tages: Ich entdeckte auf meinem Oberschenkel eine weiße Narbe. Die muss schon Monate alt sein (von meiner Baustellen-Arbeit) und ich hatte sie bis jetzt nicht bemerkt! Wie ist das möglich, dass ich so wenig auf mich selbst achte??? Achtsamkeit – ein Wort, mit dem ich beschäftigen sollte …

Mein Tipp? Frag doch mal in Deinem Umfeld, ob noch irgendwer einen Gutschein hat, den er/sie vermutlich eh nicht nutzen wird …




 
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WohnNot – 100tsd Euro in bar und dennoch obdachlos?

Mein Leben ist ein Abenteuer und ich kann gerade mal wieder nicht an mich halten … Ich MUSS das aufschreiben:

Ihr habt mitgelesen? Das Drama mit meinen lieben, alten Nachbarn? Dem Nachbarschaftsstreit? Mit dem Tyrannen, der mir das Leben in der Eigentumswohnung versauert hat? Und dem Ignoranten, der mir den Schlaf raubte,, bis ich vor Müdigkeit kaum noch geradeaus laufen konnte? Wer nun glaubt, DAS wäre es gewesen …

Nachdem ich infolge des Nachbarschaftsärgers meine Eigentumswohnung verkauft hatte, ging es erst richtig los. Auch diese Geschichte will ich erzählen! Sie beginnt mit einem notariell beglaubigten Übergabetermin meiner verkauften Wohnung. Der rückt immer näher. Dieser Termin. Ich MUSS raus aus meiner Wohnung!

Wo sollen wir (meine Tochter und ich) in Zukunft leben? Die Hamburger flüchten aus der Stadt; hinaus in die Randgebiete. Dort wohne ich. Sie machen mir Konkurrenz. Mir, der alleinerziehenden Mutter, die auch noch selbstständig ist – ein einziges “Risioko” aus Vermieter- und Bankensicht. Ich suche Wohnungen und Häuser zur Miete. Die Preise sind immens gestiegen – es ist 2013 – und ich kann keine 12,- EUR/qm bezahlen. Oder will es nicht. Ich verkaufe ja eine Wohnung. Genug Eigenkapital habe ich dann. Also könnte ich auch eine ganze Weile überteuerte Mieten zahlen …

Aber das nutzt mir nichts! Die Hamburger Konkurrenz. Reihenweise doppeltverdienende Ehepaare. Ich, mein Kind und einen Hund, den meine Tochter sich wünscht – sind unbeliebt. Selbst die angeblich noch so kinderliebsten und hilfsbereitesten Vermieter nehmen uns nicht.

“Ach, schon wieder eine Mutter mit Kind?”

… verächtlich abwinkend, fragt mich das nicht nur ein Kerl. Selbst eine gläubige Kirchgängerin nimmt uns nicht (und dabei sind wir echt nett anzusehen, engagiert, verlässlich, mit gefülltem Bankkonto). Zwei Frauen haben uns zwischendurch zu Tränen gerührt, denn bei ihnen hätten wir wirklich, wirklich gerne gewohnt (zugegeben: es gibt ja viel Schrott auf dem Immobilienmarkt; vieles wollte ich auch nicht haben).

Die eine Frau sah wie eine Verwandte meiner Tochter aus. Mit derselben Augenfarbe und Schuhgröße. Ihr Haus war groß, teilbar in zwei. Aber ihre psychischen Probleme ließen dann doch keine neuen Bewohner zu. Sie versauert jetzt allein in dem riesigen Haus. Frau Nr. Zwei wollte UNS. Uns und sonst niemanden. Egal ob zur Miete oder zum Kauf. Sie wollte Freundschaft; deren Tochter zu meiner Tochter auch. Und dann? Es war alles FEST abgesprochen und vereinbart. Und dann kam eine alte Freundin von ihr … übers Wochenende. Und wollte diese Haushälfte auch. Fertig. Da waren wir wieder raus.

Und der einzige, der uns dann nach Monaten als Mieter wirklich nimmt (wir ziehen tatsächlich ein), ist ein “Schlendrian” in einer anderen Gemeinde. Meiner Heimatstadt. 30 km vom bisherigen Wohnort entfernt. Dieser “Schlendrian” ist Handwerks-Meister und hat in seiner Wohnung nur Murks gemacht. Mediterran angehaucht; alles nett anzusehen im edlen Champagnerweiß. Aber dann … Ein Mangel nach dem nächsten offenbart sich.

Meiner Familie reicht es. Wir suchen nun gezielt ein Haus zum Kauf. Hier, rund 50 km nördlich von Hamburg, ist es nicht sooo teuer. Hier kann ich mir ein Haus leisten – oder doch nicht? Doch. Meine Eltern geben den Banken Sicherheit. Die Finanzierung ist also kein Problem (mein Eigenkapital aus dem Hausverkauf habe ich ja noch (größtenteils)).

Nun, jetzt wird es wieder spannend! Ich sage nur 3.

Drei Häuser hätte ich beinahe gekauft. Bisher. Innerhalb von 4 Monaten. Bei allen 3 Immobilien wären mindestens zwei Banken den Weg mit uns gegangen. Heißt: Finanzierungszusagen hatten wir.

Aber dann. Tja, … Das sind Geschichten. Dramen! Dramen über Baumängel. Betrüger. Unlautere Absprachen. Tricks in Kaufverträgen. Wasserschäden. Feuchte Keller. Makler. Geschichten von alten Villen von 1920. Häusern aus den Nachkriegsjahren (50er/60er-Jahre). Neubauten nach KFW-70-Standard. Die ganze Palette an Misständen in Häusern aus 100 Jahren Baugeschichte!! Um fast alles dahingegehend (fast) erlebt zu haben, brauchte ich genau 3 Häuser, die ich beinahe gekauft hätte.

Ihr wollte das lesen? Dann lest! Denn ich werde die ganze Geschichte aufschreiben, denn irgendwas muss das doch mit meinem Schicksal zu tun haben. All das passiert doch nicht umsonst, oder??? Ein tieferer Sinn wird dahinter verborgen sein – glaube ich, hoffe ich.




 
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Von niedrigen Geburtenzahlen und fehlenden Müttern & Kindern …

… berichtet das Statistische Bundesamt (destatis), am 20. September 2012 auf seiner Website. Textauszug:

Warum werden in Deutschland immer weniger Kinder geboren? Diese Frage treibt die Gemüter immer dann um, wenn das Statistische Bundesamt sinkende Geburtenzahlen vorlegt. Sicherlich, … Weiterlesen

 
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Altersarmut – Beschlüsse der Koalition nutzen Müttern nichts

Betreuungsgeld kommt, Aus für die Praxisgebühr; Rente von Geringverdienern soll zukünftig aus Steuermitteln aufgestockt werden – das beschloss die Koalition am Wochenende. Aber: Keine Fortschritt gab es bei der Anrechnung der Kindererziehungszeiten von Müttern in der Rente – es soll weiterhin geprüft werden.

Die heutige Regelung (Quelle: Deutsche Rentenversicherung):

Wenn Sie das 67. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 5 Jahre versichert waren, haben Sie Anspruch auf die Regelaltersrente. WIEVIEL Rente Sie bekommen, ist abhängig von der Dauer und Höhe Ihrer Einzahlungen in die Rentenversicherung. Wollen Sie früher in Rente gehen, müssen Sie mind. 35 J. eingezahlt haben.

Folgende Zeiten werden als Rentenversicherungszeit berücksichtigt:

  • bis zu 8Jahre der Berufsausbildung
  • sozialversicherungspflichtige Berufstätigkeit (Arbeitnehmer)
  • freiwillige Versicherungsleistungen (z.B. Selbständige, die sich freiwillig Rentenversichern)
  • Wehrdienst und Pflegezeiten von Angehörigen
  • freiwillige Beiträge zwecks Aufstockung
  • Arbeitslosen- und Krankengeldzeiten
  • Kindererziehungs- und anrechnungszeiten (max bis zum vollendeten 10. Lebensjahr Ihres Kindes anrechenbar)

Um die Kinderbetreuungszeiten geht es in der nachfolgenden Ausführung. Wenn Mütter (selten Väter) Kinder erziehen, bekommen Sie dafür in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtbeiträge gutgeschrieben und erhalten für diese Zeit später mehr Rente. Die Rentenversicherungsbeiträge dafür zahlt der Bund.

Freiwillige Beiträge + Kindererziehung = Rente
Um überhaupt Rente bekommen zu können, sind mindestens 60 Beitragsmonate (= 5 Jahre “Wartezeit”) erforderlich – 1 Kind á 3 Jahre reicht also nicht. Wer allein mit Kindererziehungszeiten diese Mindestversicherungszeit bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze nicht erfüllt, kann für die fehlenden Monate freiwillige Beiträge zahlen. Die monatliche Beitragshöhe ist zwischen dem Mindestbeitrag von 78,40 Euro und dem Höchstbeitrag von 1 097,60 Euro frei wählbar.

Es gibt 2 Beitragszeiten:

a) Erziehungszeiten für die ersten 3 Lebensjahres des Kindes

und b) Berücksichtigungszeiten bis zu 10 Jahre.

Die Kindererziehungszeit wird nur einem Elternteil zugeordnet – demjenigen, der das Kind überwiegend erzogen hat.


zu a) 12 oder 36 Monate Erziehungszeit

Bei Geburten vor 1992 umfasst die KinderERZIEHUNGszeit 1 Jahr, bei Geburten ab 1992 beträgt sie 3 Jahre (36 Monate).

Für KinderERZIEHUNGszeiten bekommen Sie ab 1992 drei (3) Entgeltpunkte, vorher nur 1 Entgeltpunkt. Je mehr Entgeltpunkte jemand hat, um so mehr Rente bekommt er!

Aktuell entspricht 1 Entgeltpunkt in Westdeutschland 28 Euro monatlicher Rente. Das heißt, wenn Frauen (mit nach 1992 geborenen Kindern) in Rente gehen, erhöht sich ihre Rente um 84 Euro pro Kind und Monat (3×28 EUR)

Erziehen Sie gleichzeitig mehrere Kinder, verlängert sich die KinderERZIEHUNGszeit um diese Zeit pro Kind – heißt: jedes Kind zählt extra

b) KinderBERÜCKSICHTIGUNGszeiten

KinderBERÜCKSICHTIGUNGszeiten beginnen mit dem Tag der Geburt und endet nach zehn Jahren. Sie haben aber keine direkte Wirkung auf die Rentenhöhe. Allerdings können sie zu einer günstigeren Bewertung weiterer Zeiten und somit zu einer höheren Rente führen. Außerdem tragen sie zur Erfüllung verschiedener Wartezeiten bei, zum Beispiel für die vorzeitige Altersrente an langjährig Versicherte.

Mit der Erziehung von fünf Kindern, die vor 1992, oder zwei Kindern, die nach 1991 geboren sind, können Sie zum Beispiel einen Anspruch auf die sogenannte Regelaltersrente erwerben, ohne dass weitere rentenrechtliche Zeiten not wendig wären.

Erwerbstätigkeit und Kindererziehung

KinderERZIEHUNGSzeiten werden beinahe jeder Mutter (Vater) angerechnet (wenn das monatl. Einkommen weniger als 5.600 EUR beträgt). KinderBERÜCKSICHTIGUNGszeiten erhalten nur solche Mütter angerechnet, die nicht berufstätig waren bzw. innerhalb dieses Zeitraumes nicht mehr als geringfügig selbständig tätig sind.

Wenn Sie während der KinderERZIEHUNGSzeit entweder wenig verdient oder gar nicht gearbeitet haben, können Sie für diese Zeit ca. 82,- EUR/mon PRO Kind rentenrechtlichen Ausgleich erhalten (bei 3 Kindern wären das z.B.247,- EUR)

Musterrechung für Mütter, die nach dem 3. Lebensjahr eines Kindes Teilzeit arbeiten:

Verdienen Sie 1000 Euro im Monat, stellt die Dt. Rentenversicherung Sie bei der Rentenberechnung so, als hätten Sie monatlich 1500 Euro verdient. Dies steigert Ihre spätere Rente.

Rentenanspruch hat solche eine Mutter, wenn sie bei Renteneintritt 25 Jahre an rentenrechtlichen Zeiten zurückgelegt hat.

Mütter sind von Altersarmut bedroht, wenn Sie nach aktuellem Rentenmodell nur 1 oder 2 Kind(er) erziehen und bspl.weise bis zum 15 Lebensjahr der Kinder nicht arbeiten, da ihnen pro Kind nur 3 J. angerechnet werden.

Sie wollen grob ausrechnen, wieviel Rente Sie bekommen? Dann klicken Sie hier: http://www.brutto-netto-rechner.info/rente.php

Su-Ennas ganz persönliche Aussage: Die Deutschen sterben laut Statistik aus! Sie bekommen viel zu wenige Kinder. Gebärfähige FRAUEN sind eine der wichtigsten Ressoucen des Landes, weshalb sie uneingeschränkt in jeder Hinsicht unterstützt werden sollten. D.h. unter anderem, dass sie im Rentenalter gut leben können und es selbstverständlich sein sollte, dass sie uneingeschränkt vom Staat mit seinen Bürgern finanziell und gesellschaftlich getragen werden sollte.

Ich meine: Eine Mindestrente – deutlich über den HartzIV-Satz – sollte JEDER Mutter unabhängig von ihren Einzahlungen zustehen (egal ob sie vor oder nach 1992 Kind(er) bekommen hat).

Bist du auch dieser Meinung? Schreib gerne ein Kommentar dazu.

 
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Betreuungsgeld vom Tisch? – was sind die Alternativen? Hilfe zur Selbsthilfe?

Wäre de Investition in Eltern-Initiativen oder Rentenvorsorge eine gute Idee? Im April diesen Jahres sendete ich das unten aufgeführte Konzept an unser Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gestern hörte ich einen Teil davon in den Nachrichten … Weiterlesen