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Bewertung? Reklamation Bodenbelag NEO Wood (nicht 2.0) von Classen – der quilt auf!

Letztes Jahr habe ich gezielt nach einem “gesunden” Boden gesucht und war froh, die Produktserie “NEO Wood” von Firma Classen (Deutscher Hersteller) entdeckt zu haben. Leider kann ich jetzt nur negative Bewertungen geben. Ich bin massiv enttäuscht!

Der Boden quilt bei Sonneinstrahlung auf. Flecken wurden dunkler.

1. Flecken im Material

Nachdem wir letztes Jahr 2 Räume ausgelegt hatten, stellten wir Farbflecken im Material fest. Bereits – in der Raummitte – verlegte Dielen mit Flecken hatten wir nicht wieder herausgerissen, da wir einziehen mussten; auch die doppelte Verlegearbeit wäre unzumutbar gewesen.

Nur in den folgenden Räumen konnten wir aus den neuen Verpackungen vorab fleckige Dielen entsorgen. Die Lieferfirma hatten uns Ersatz geliefert.

Die Flecken auf den bereits verlegten Dielen sind mittlerweile massiv nachgedunkelt (von kaum wahrnehmbar in dunkelgelb/orange), sodass sie jedem ins Auge springen!

2. Verformung als Reaktion auf Wärme

Noch viel schlimmer ist die Reaktion auf Sonnenwärme! Im Wohnzimmer auf der Südseite, vor der Terrassentür, verformt sich seit Wochen an jedem Tag an dem die Sonne scheint, der Boden!

Die Dielen quellen auf mehreren Metern regelrecht auf!! Der Boden wölbt sich bei direkter Sonneneinstrahlung auf, vergleichbar mit einem aufblähtem Bauch.




Nachdem die Sonneneinstrahlung aufhört, vergeht auch wieder die Boden-Verformung. Mittlerweile sind aber Spuren zurückgeblieben, da das Material – wenn es sich nach oben aufbläht – die Fugen auseinanderdrückt. Sie ziehen sich nicht mehr ganz zusammen.

In der Nähe unseres Kamins haben sich Fugen auseinandergezogen – ich hatte eine Reaktion auf Wärme schon vermutet, sehe aber jetzt erst – im späten Frühjahr – den Beweis durch die Reaktion auf Sonne.

Reklamiert und Schadensersatz gefordert.

Nunmehr hatte ich endlich die Zeit, beim Lieferanten und Hersteller die Ware zu reklamieren und Schadensersatz zu fordern. Ob ich meine Rechtsschutzversicherung nutzen muss?

Die Erfahrungen von Anderen lassen es vermuten, u.a. diese hier: http://baublog4.myblog.de/

 

 

 

Teil 3 von 4: Was treibt die PKV??

Druckmittel, Überzeugngskünste und plötzliche Einsichten … 23. Oktober: Da meine Geduld mit der DKV nach 5 Monaten am Ende ist und ich immer noch KEINE gültigen Versicherungskarten habe, schreibe ich eben dies meinem zuständigen Berater. Auch schreibe ich, dass ich mich gezwungen sehe, einen der zuvor genannten Wege einzuschlagen: Weiterlesen

 

Teil 2 von 4: Vertrau NIEMALS der PKV?

Beraterwechsel, Risikozuschläge für Gesunde, falsche Daten und Infos – so ging es weiter … Am 28.9. rief mich endlich einer NEUER Berater vor Ort an. Er sagte, der andere Berater wäre versetzt worden und nicht mehr für mich zuständig. Er erklärte mir, was die Zentrale ihm mitgeteilt hat und das er mir das letzte Angebot machen könne. Inkl. Risikozuschlägen für meine Tochter!!! 

– und ich würde auf keinen Fall den Tarif AM9 bekommen. Auch gab es wieder Diskussion bzgl. des Krankentagegeldes, welches mir aber laut Versicherungsbedingungen weiterhin zusteht.

Am 02.10. erhielt ich den neuen Versicherungsantrag wie folgt:

  • Versicherungsbeginn: 1.10. nicht 1.6. (Was ist mit den vorherigen Monaten? Verliere ich dadurch nicht meine alten Vers.-Ansprüche?)
  • nun soll ich zwar TC / TG bekommen können (nachdem ich mir am Telefon den Mund “fusselig” geredet habe), aber dafür nicht den Tarif AM9, weil ich ja durch meinen TZ-Job Anspruch auf TC43 habe, aber nicht arbeitssuchend? Wie bitte? Wo ist da der Zusammenhang?
    AM9 ist ein Zusatz-All-in1-Kombi-Tarif, den man ruhen lassen (siehe Fax vom 31.7.) und wieder aufnehmen kann, wenn man will. Die Ruhensvereinbarung kann bis zu 3 Jahre andauern. Nun schreibt der Berater, ich könne AM 9 nicht ruhen lassen, weil ich angeblich nicht arbeitssuchend bin. Doch bin ich, da ich zwar versuche, meinen alten Job wieder zu einem Fulltime-Job zu machen, parallel aber arbeitslos gemeldet bin und damit automatisch die Plficht habe, mir einen Job zu suchen. Krankentagegeld (TC43/TG42) sichert einen ab, wenn man länger als 6 Wochen krank ist. Der DKV-Berater sieht aber einen Zusammenhang zu AM 9 (warum?) und b) hat mir dort einen Entlasungsbeitrag eingerichtet, sodass er im Moment für mich kostenfrei wäre – warum?
  • Zudem sind im Stationär-Tarif ( GZ2) weniger Altersrückstellungen berücksichtigt, als noch im August (5,- EUR)
  • Und abschließend zu meiner Tochter: Den Tarif BCA soll ich für sie nicht abschließen können (warum?)
  • und die Krönung: bei ihr ist ein Risikozuschlag von 7,79 €/mon eingerechnet. Bei einem 8j, absolut gesundem Kind!!! Am Telefon sagte der Berater wg ihrer Bandscheibenprobleme … Ihrer was?? Sie ist komplett gesund!

Zusammenfassend / abschließend:

Ich möchte immer noch die folgende Tarife und evtl. eine Ruhensvereinbarungen:

für mich: KM, TC 43, GZ2, AZM, HMR, NHB, DBE, KB als Ersatz für KUR, sowie die Ruhensvereinbarung für AM9 – all dies unter Abzug meiner Altersrückstellungen!

für meine Tochter: AM9 – ohne Risikozuschlag, KM, GZ1, AZM, KB und BCA

Wie schaffe ich es, diese zu bekommen? Was soll ich jetzt tun?

Weiter zu Teil 3 …

 
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HB? 4+1 = Hochbegabten-Förderung

Geschrieben in 2012 auf sii-kids.de

Hochbegabte Kinder lernen schneller und komplexer als Andere – doch wieso?

Die meisten Menschen erfassen und lernen in Teilschritten. Vom Einfachen zum Schweren; Vormachen-Nachmachen – so lauten die Lehrgrundsätze, mit denen die meisten Schüler gut zurechtkommen. Aber das Frontalhirn von Hochbegabten  ist laut Aljoscha C. Neubauer, Prof. an der Universität Graz, ausgeprägter (genetisch bedingt).  Durch den  leistungsfähigeren „Arbeitsspeicher“ erfasst ein hochbegabter Schüler zum Beispiel eine Information erheblich schneller und umfassender. Dabei gelangt er nicht in 1, 2, 3 Teilschritten zur Erleuchtung, sondern ihm geht gleich das ganze Licht auf – Details werden erfasst; die Dinge aus mehreren Perspektiven gesehen.

Knackpunkt: Selbstkonzept

Nur im richtigen, verständigen Lernumfeld mit Gleichgesinnten, einer stressfreien, selbstbestimmten und anregenden Umgebung, können Kinder ihre Fähigkeiten nutzen und weiterentwickeln. Ihr Selbstkonzept muss stimmen – dies entfalten sie nur unter ähnlich veranlagten Kindern.

Ein entsprechend förderliches Lernumfeld finden Grundschüler zum Beispiel in der Claus-Rixen-Schule in Altenholz bei Kiel. Susanne Braun-Speck aus Großhansdorf besuchte am 30. März 2011 die 4 + 1  Projektklasse, die von Lehrer Kai Frantzen geführt wird. Als motivierter Lehrer, weiß er, was das Wichtigste für diese ist: sich als normal empfinden und in einer Gruppe wohlzufühlen, ohne darin besonders aufzufallen.

Susanne Braun-Speck erzählt: „Im heimatlichen Umfeld, wie auch in Kai´s Klasse, hörte ich von vielen Kindern, dass sie an der normalen Schule oft so alleine sind. Hier finden sie „echte“ Freunde – Gleichgesinnte eben!“

Gleichgesinnte sind  natürlich nicht das Einzige, was die Schüler im 4+1 Projekt vorfinden. Lehrer Kai Frantzen entwickelte dieses Konzept im Laufe der letzten 10 Jahre. Anfangs bot er es kostenfrei am Samstag an, nunmehr seit 2007 an drei Tagen in der Woche. Jeden Tag begrüßt er andere Kinder. Sie kommen aus dem eigenen Haus, nahe liegenden Schulen und auch von weit her.

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Selbstbestimmung fördert die Motivation

Konrektorin Andrea Raschke beantwortete der Besucherin zwischendurch rechtliche Fragen rund um die Idee. Auch, wie die Kinder zu ihnen kommen: „In der Regel werden die Kinder in Absprache mir den Eltern von ihren Lehrern für das Programm vorgeschlagen. Die Warteliste ist lang …“ Die stellvertretende Schulleiterin steht hundertprozentig hinter der Idee! Sie selbst hat jahrelang in New York gelebt und unterrichtet die bilingualen Klassen. Als zwei Schüler hereinkommen, spricht Andrea Raschke im fließenden Englisch mit den Kindern – die sii-kids Vertreterin ist beeindruckt!

Zum 4+1 Konzept gehört das selbstbestimmte Arbeiten: Die Schüler wählen sich jeweils selbst ein Thema aus; entscheiden, ob sie gerade alleine oder in einer Gruppe arbeiten möchten und fangen dann einfach an – mit komplizierten Schach-Knobeleien, Chinesisch lernen oder Geschichten am Computer schreiben.

„Obwohl die Kinder ständig in Bewegung waren, fand ich eine entspannte Atmosphäre vor!“, erklärt die Besucherin Braun-Speck. In dieser „Klasse“ der Claus-Rixen-Schule brauchen die Schüler nicht still an einem Platz sitzen. Sie arbeiten auch schon mal auf dem Boden liegend oder im Team am PC. Pausen werden nach Bedarf und im individuellen Rhythmus gemacht. Aufgaben und/oder Projektthemen mehrfach am Morgen gewechselt.

„Hier lernen wir halt eigenständig und etwas anderes, als immer nur Mathe und Deutsch!“, sagten mehrere der Kinder. Bloß dass sie nachmittags Zuhause den Lernstoff ihrer Stammschule nachholen müssen, finden sie doof.

Gelangweilte Gehirne schlafen

Die sii-kids Initiatorin besuchte im Herbst 2010 den Landesthementag Begabtenförderung „Stärken entdecken und entfalten“ in Kiel. Sie lauschte dort besonders gespannt dem Vortrag von Prof. Neubauer „Begabungserkennung und -förderung aus Sicht der Gehirnforschung“.

Eine seiner Erkenntnisse macht besonders deutlich, warum begabte Kinder im normalen Schulunterricht so oft versagen. Dort ist zum Beispiel das Lerntempo auf Normalbegabte (ca. IQ 100) ausgerichtet. Nun sitzt dazwischen ein hochbegabtes Kind, welches die Lerninhalte durch seine hohe Arbeitsgedächtniskapazität des Frontalhirns schnell erfasst – schneller, als die anderen. Hat das Hirn seine Arbeit getan, schaltet es ab und begibt sich in einen Ruhezustand und entspannt sich. Sollten nunmehr auch noch Wiederholungsaufgaben anfallen … ist das für überdurchschnittlich Intelligente eine Qual. Betreffende Schulkinder schalten ab und bekommen nichts mehr vom Unterricht mit. Entsteht dieser Zustand regelmäßig, Tag für Tag, Monat für Monat – gar für Jahre, passieren möglicher Weise folgende Dinge. Betroffene Schüler:

  • bleiben im Stoff zurück, zeigen keine Leistung – das Abrutschen auf Hauptschul-Niveau kann folgen !
  •  Lernen das Lernen nicht (ihrer „Denkerstirn“ fehlt die Herausforderung)
  • lassen sich sehr schnell ablenken, können sich nicht konzentrieren, reagieren mit Hyperaktivität und Unruhe
  • spielen aus Langeweile den Klassen-Clown, ringen um Aufmerksamkeit
  • stellen sich quer, verweigern ggf. jegliche Mitarbeit, reagieren mit Aggression
  • ziehen sich zurück, werden Außenseiter, die Folge davon: Depression
  •  oder verlieren ihre Lern-Motivation, wollen nicht mehr zur Schule gehen (Schulverweigerer)

Bei vielen Kinder passiert all das nicht – sie kommen gut durchs Leben, entwickeln sich prima, schreiben gute Noten, sind genauso froh und/oder erfolgreich, wie andere.

Auch denen, die betroffen sind, kann geholfen werden. Eine andere Lernumgebung und -methodik kann einen Teil zur Verbesserung der Situation dieser Kinder beitragen. Ebenso wichtig ist es, Kinder zusammenzubringen und ihnen den Austausch mit Gleichgesinnten zu ermöglichen. Wenigstens für einen Tag die Woche – das bringt schon immens viel, meint Kai Frantzen überzeugt.

Ziehen andere Schulen mit ähnlichen Modellen nach? Hilfe brauchen sie dabei ganz sicher! 

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Heimlicher Angriff auf die Gesundheit: Schimmel am Bau

geschrieben 2011; überarbeitet 2014

Stachybotrys Chartarum – stand auf dem Bericht des Labors, welches ich in den Händen hielt. Stachy was? Keine Ahnung. »Betreten Sie niewieder die Räume. “Wie bitte? Ich soll nie mehr in mein Büro gehen?

Papier zur Seite gelegt, suche ich im Internet nach einer Erläuterung. Stachybotrys Chartarum ist einer von vielen, vielen Schimmelpilzen auf der Welt. Doch er ist einer der Giftigsten! Er schüttet Mykotoxine, sprich Pilzgifte, aus. In Cleveland, USA, soll ein Baby nachweislich daran gestorben sein!

Ich bin entsetzt. Und dieser Schimmelpilz ist also der, der hinter meinem Aktenschrank an der Wand klebt? Die Bärentatzengroßen fellartigen schwarzen Flecken versprühen etwas Toxisches? Ich bin gerade von meiner Mutter-Kind-Kur zurückgekommen! Meine Kopfschmerzen, die Schwindelgefühle, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Haarausfall habe ich vielleicht nicht, weil ich überarbeitet bin? Kann es sein, dass ich keinen Burnout hatte, sondern der Schimmelpilz an allem schuld ist?

Rechtstreitigkeiten sind zu erwarten.

Ich schreite zur Tat und rufe den Vermieter an. Der kommt und sagt: »Das ist Ihre Schuld. Sie haben zuwenig gelüftet!” Dieses Büro hat einen offenen Kamin und eine 4 m lange Terrassentür!

»Ich habe ganz sicher nicht zu wenig gelüftet. Es zieht hier fast dauerhaft», kläre ich den Mann auf. Das ganze Haus ist feucht. Im Keller muffelt es schon geraume Zeit. Die drei Wasserschäden, die wir in den letzten Jahren durch die defekten Abwasserleitungen hatten, haben jedes Mal das gesamte Erdgeschoss durchnässt. Jedes Mal musste der Fußbodenbelag ausgetauscht werden. Ich habe zwar eine Ahnung davon, vermute aber, dass das Schreiben vom Schornsteinfeger nun auch eine neue Bedeutung bekommt. Der schrieb, die Schornsteine wären undicht und müssten instand gesetzt werden – letztes Jahr!

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Hätte der Eigentümer rechtzeitig gehandelt und die Schornsteine wieder wasserdicht gemacht, wäre es dann nicht soweit gekommen? Vielleicht. Fakt ist: Das Labor sagt mir am Telefon, dass der Stachybotrys Chartarum nur bei einer Wandfeuchte von 90% wächst. 90 Prozent! Das ist nass, nicht nur feucht! Bevorzugt frisst er Zellulose, also Papier. Deswegen wuchs er nicht auf der Steinwand, sondern nur auf der tapezierten Innenwand.

Ursachenforschung kommt vor der Behebung …

Und wie geht der wieder weg? Die pelzigen, 3-4 mm dicken Teller an der Wand dürfen nicht trocknen. Dann lösen sich die gefährlichen Sporen! Und jetzt? Rufe ich einen Fachmann an? Ich brauche wohl einen Sachverständigen und Gutachter – mit dem Vermieter wird es Auseinandersetzungen geben, da er weiterhin ans schlechte Lüften glaubt. Der Sachverständige soll herausfinden, was die tatsächliche Ursache für den ungebetenen Besucher ist. Er kommt sofort am nächsten Tag. Falsches Lüften schließt er sofort aus. Das ist meistens nur in Bädern und zum Beispiel in Schlafzimmern (Menschen verdunsten pro Nacht circa 250-300 g Feuchtigkeit) der Grund für Schimmel.

Der Sachverständige besichtigt das Haus von Innen und von Außen. Misst die Luft- und Wandfeuchtigkeit. Läuft in den Keller (findet dort u.a. Salzpeterausblühungen (normal im Neubau an Außenwänden; merkwürdig im Altbau an Innenwänden) und klettert aufs Dach. Und findet nicht nur die defekten Schornsteine sondern auch eine defekte Dachrinne. Sie ist in der Länge auf fast 3 Metern gerissen. Regen und Schneeschmelzwasser sind vermutlich über Jahre in die Wand darunter eingedrungen – und sie durchnässt. Ein idealer Nährboden für Schimmelpilze.

Rechtzeitiges Handeln hätte das Schlimmste verhindert.

Den Stachybotrys Chartarum zu entfernen ist schwierig und aufwendig. Die Umgebung muss luftdicht abgesiegelt werden, damit die Sporen sich nicht über die Luft verteilen. Alle Gegenstände müssen entsorgt, gewaschen oder mit Alkohol (kein Essig!) gereinigt werden. Bücher, Tapeten und anderes aus Zellulose ist hoffnungslos verloren … Es muss mit Atemschutzmaske und -kleidung fachgerecht entfernt werden. Im Anschluss kann zusätzlich das gesamte Haus mit OZON vergast werden.

Selbstverständlich müssen alle Baumängel am Haus saniert; vor allem die Dachrinne und die Schornsteine müssen entfeuchtet und wasserdicht instandgesetzt werden.

»Was an diesem Altbau durch Defekte entstanden ist,» erzählt mir im Abschlussberatungsgespräch der Sachverständige, »entsteht bei Neubauten schon in der Bauphase. Wenn Sie hier nun ausziehen und sich etwas Neues suchen, achten Sie darauf, dass das Haus nicht in der kalten Jahreszeit gebaut wurde. Wenn im Winter im Ergeschoss zum Beispiel die Wände geputzt werden, steigt die Feuchtigkeit nach oben unters Dach – unter die Dampfbremse – und sammelt sich dort.» Gut zu wissen, denke ich. Ob ich den Mann zu jeder Immobilienbesichtigung mitnehme?

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