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Familienstress – Morgens um 7.30 Uhr und NLP

Morgens um 7.30 Uhr bei Familien mit Kindern zuhause … ist es in der Regel stressig. Als Alleinerziehende hast Du den Weckdienst, Schulbrote machen, Kinder-zum-Anziehen-antreiben  und “Hast-Du-alles-für-dieSchule/deinen Schlüssel/Geld und Handy?” alleine am Hals – alles ist also doppelt so schlimm! Nix mit Arbeitsteilung – mit wem denn? Gut, dass wir uns selbst quasi automatisch fertig machen …

An Tagen wie den heutigen bin ich dankbar!

Selten begann er so ruhig. Meine pubertierende Tochter war vernünftig und voller Tatendrang; zack-zack fertig gewaschen und angezogen; die Schulsachen waren wirklich am Abend vorher eingepackt gewesen; das Kind hatte erstaunlicher Weise Zeit zum Frühstücken und Whatsapp wurde nicht online geschaltet – damit also keine Zeit vertrödelt. Unfassbar pünktlich in Jacke und Stiefeln wurde sie zu guter Letzt auch noch von einer Nachbarin mit dem Auto mitgenommen (was sonst nie so ist).

Ich für meinen Teil konnte entspannt in den Tag und mit dem Hund rausgehen und sitze nunmehr eine halbe Stunde früher am Schreibtisch also sonst. Zeit zum Schreiben 🙂

Solche Tage sind eine absolute Ausnahme!

Wie läuft es bei Euch so morgens? Schreibe unten gerne ein Kommentar dazu!

Zu guter Letzt hier ein E-Book-Tipp, heute kostenlos bei amazon.de (solche Buch-Tipps kriege ich morgens per E-Mail)

Wie bilden wir uns unser Konzept der Welt?
Was entscheidet über Erfolg oder Misserfolg in unserem Leben?
Was entscheidet darüber, ob und wie wir schwierige Situationen meistern?
Woher kommen unsere Gefühle?
Und wie kann man die eigenen Handlungen und Gefühle willentlich und methodisch verändern?
Dieses Buch gibt dem Leser einen umfassenden Einblick in diese Thematik; Unterstützung erhalten wir dabei von einer Methode aus der Psychotherapie – genauer gesagt der Verhaltensforschung: Der sogenannten „Kognitiven Umstrukturierung“ – der Urmutter des NLP!

 

Woran erkenne ich (m)ein hochbegabtes Kind?

(SBS) Eine Frage, die sich viele Eltern und Lehrer stellen, aber nicht in 2 Sätzen beantwortet werden kann … Grundsätzlich sind mindestens zwei Bereiche zu betrachten: Einmal die kognitiven Fähigkeiten, die ggf. auch durch einen IQ-Test ermittelt werden können, sowie die Wesensmerkmale. Es müssen nicht alle, aber mindestens mehrere der Punkte zutreffen, um einen Verdachtsmoment hervorzurufen:

Kognitive Fähigkeiten / Merkmale – hochbegabte Kinder sind, bei Schülern unabhängig von den Zensuren, solche die …

  • sehr früh sprechen gelernt haben (inkl. umfangreichen Wortschatz)
  • früh philosophieren – verblüffen häufig mit Fragen nach dem Sinn des Lebens, etc.
  • sehr schnell verstehen und gerne lernen (selbstständig)
  • besonders kreativ sind, originelle Lösungen und Ideen entwickeln
  • ein sehr breites Interessenspektrum
  • Oder ein sehr spezielles tiefes Interesse haben
  • mit einer besonders hohen Informationsdichte umgehen können
  • über ein besonders gutes Gedächtnis verfügen
  • hervorragendes Verständnis für Probleme und Zusammenhänge zeigen
  • vernetzt, strukturiert Denken
  • oder sich selbst – früh – das Lesen oder Rechnen beigebracht haben
  • etc.

Wesensmerkmale / Verhalten – bei hochbegabten Kindern

  • treten häufig besonders starke Sensibilität und ausgeprägte soziale Eigenschaften auf (Empathie)
  • sind Konzentrationsschwächen häufig
  • tritt häufig geistige Abwesenheit im Unterricht (Träumer) auf
  • sowie motorische Unruhe / Hyperaktivität (wird oft mit ADHS verwechselt)
  • bleiben teils die Leistungen hinter ihren Möglichkeiten zurück (underachievement)
  • werden viele Einzelgänger gesehen
  • beobachtet man oft, dass sie lieber mit älteren Kindern spielen
  • und das andere Geschlecht bevorzugen (hb Mädchen spielen oft mit Jungs und umgekehrt)
  • und vieles mehr
    • nervig-zappelig
    • sensibel-einsam
    • gelangweilt-zurückhaltend
    • fällt in der Masse massiv auf (durch Hyperaktität oder Aggressivtät)
    • oder geht unter (durch inneren Rückzug)Auf den Punkt gebracht: Das eine oder andere hb Kind ist …

Weitere Infos zum Thema stehen auf der Vereins-Website von sii-kids.de




 
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Hochsensibel, gestresst, depressiv? Balsam für gereizte Nerven …

Was den Einen plagt, kennt der Andere garnicht: Geräuschempfindlich- und Reizbarkeit; Konzentrationsmängel und Schlaflosigkeit. Was sind die Ursachen für solche “Nervensachen”? Sind die Betroffenen vielleicht einfach “nur” Hochsensibel, stehen extrem unter Stress oder ernähren sich falsch?

Auf der Suche nach den Ursachen für meine “Krankheitsymptome” bin ich immer wieder auf die Aminosäure “Gaba” gestoßen. Könnte ein Mangel an GABA (Gamma-Amino-Buttersäure (siehe Wikipedia); der wichtigste hemmende  Botenstoff im Zentralnervensystem) die Ursache für solche Symptome sein?

  • Geräuschempfindlich- und Reizbarkeit
  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADS), schlechte Konzentration
  • Besorgt/Angst, Impulsivität, Reizbarkeit, Nervosität
  • jagende Gedanken sowie Rastlosigkeit
  • Schlafprobleme (Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafstörungen)
  • Depression, Burnout (Schwermut, Motivationsverlust, etc.)
  • Tinnitus / Ohrgeräusche
  • etc

 Im Thalamus wirkt GABA an der Einleitung und Aufrechterhaltung des Schlafs (Quelle)

Unter Stress und Schlafmangel stehe ich Dank meiner ruhestörenden Nachbarn. Da ich zudem kaum Fleisch esse (fast vegetarisch), nehme ich vermutlich zu wenig Eiweiß zu mir (= Aminosäuren-Lieferant).

Auch suchte ich nach der Wirkungsweise von dem Schlafmittel, dass ich in letzter Zeit ab und zu nehmen musste: Zopiclon. Diese wirkt auch über die GABA-Rezeptoren (siehe Erläuterung ganz unten).

Wodurch entsteht ein Mehrbearf an GABA?

Stress entsteht in der Regel durch äußere Reize. Durch Zeitdruck bei der Arbeit, Lärm/Ruhestörungen, Schlafmangel, Sorgen, Eheproblemen, Angst, Perfektionismus, Reizüberflutung, etc. Neurostress ist eine besondere Form, ein gesundheitlich bedingter Nervendruck oder -anspannung (durch biochemische Störungen (siehe Neurotransmitter). Vielleicht entsteht dadurch auch Hochsensibilität (eine verstärkte Feinfühligkeit / Reaktion auf Reize)?

So oder so: Es gibt erregende Neurotransmitter und hemmende Neurotransmitter. In Stress-Situationen wird vermehrt das Hormon Adrenalin ausgeschüttet. Im Zentralnervensystem kommt Adrenalin als Neurotransmitter in adrenergen Neuronen (Nervenzellen) vor.

Neurotransmitter sind die Botenstoffe im Hirn, die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen übettragen. Ein beruhigender Neurotransmitter ist GABA. Ist unser Körper aber nunmal durch Stresssituationen mit Adrenalin “vollgepumpt”, wie Sportler gerne sagen, dann gibt es automatisch zu wenig beruhigende Neurotransmitter.

Dieses Ungleichgewicht kann auf Dauer zu allen oben genannten Krankheitssymptomen führen!

GABA soll das Nervensystem wieder beruhigen können. Als hemmender Botenstoff sorgt er dafür, dass im Nervensystem ankommende Reize langsamer oder gar nicht weitertransportiert werden. Der Nervreiz wird geschwächt und der Körper entspannt. Innere Unruhe, Verstimmungen oder Schlafstörungen – einfach gestresste bzw. gereizte Nerven werden mit GABA natürlich behoben.

Jetzt ahne ich, warum ich damals, als ich immerzu ins Fitness-Center ging und täglich “Eiweiß-Riegel” aß, immer gut drauf war …

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Aktuell befinde ich mich in einem Selbsttest:

Morgens nehme ich 5-HTP, Griffonia (vegetarisch, siehe amazon) zusammen mit B-Vitaminen und Magnesium. Es hebt meine Stimmung minimal an (vorher war ich immer grüblerisch, hatte negative Gedanken – selbst oder gerade wenn ich Freizeit und nichts zum Arbeiten hatte). Diese minimale Stimmungsverbesserung spüre ich aber deutlich – die negativen Gedanken bleiben einfach weg; ich lächle mehr.

5-HTP soll den Serotoninspiegel steigern; ist ein Stimmungsaufheller. Ein Mangel an Serotonin kann Depressionen, Angstzustände und Aggressivität auslösen. Serotonin spielt außerdem eine wichtige Rolle beim Schlafrhythmus, Appetit, Gedächtnis und Lernfähigkeit, der Schmerzkontrolle, bei Entzündungsreaktionen und der Darmperistaltik (-bewegung).

Abends nehme ich GABA (siehe Amazon) als zentral hemmenden Neurotransmitter – als Beruhigungsmittel. Die Anfangserfolge (3 Tage) sehen vielversprechend aus. Ich komme tatsächlich “runter” mit meinen Gedanken. Plötzlich drehen sie sich nicht mehr im Kreis, wenn ich das Licht im Bett ausschalte. Nein, jetzt habe ich keine “Lust” mehr zu denken – also kann ich viel besser einschlafen.

Bitte beachten Sie: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht und weder ein medizinischer Rat noch ein wissenschaftlich überprüfter Artikel. Der Autor übernimmt keine Haftung. Bitte befragen Sie ggf Ihren Arzt oder Apotheker!

Quellen-Angaben / weitere Informationen zum Thema:

Zopiclon. Dieses Schlafmittel kann als GABA-Agonist an den spezifischen Rezeptoren dieselbe Wirkung erreichen wie der Neurotransmitter. Durch die Aktivierung der GABA-Rezeptoren kommt es in der Zelle zu einem verstärkten Chlorid-Einstrom, woraus eine Hyperpolarisation (übermäßige Erhöhung der Spannung) der Zelle resultiert, die somit nicht mehr erregbar ist. Reizimpulse werden folglich nicht mehr ins ZNS weitergeleitet. Zopiclon wirkt auf diese Weise nicht nur beruhigend und angstlösend, sondern auch entkrampfend sowie muskelentspannend. (Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Zopiclon)




 
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Ruhestörungen durch Nachbarn (1) = akute Adrenalin-Auslöser

Der Tag war lang und anstrengend. Du schläftst schon seit Monaten schlecht. Ein Problem jagt das nächste; Dein Leben ist sowieso schon anstrengend und fordert Dich täglich aufs Neue heraus. Dafür brauchst Du Kraft. Deine ganze Energie. Die kannst du nur auftanken, wenn Du ausreichend schläfst – man lässt Dich aber nicht schlafen! Nachbarn rauben Dir den Schlaf! Und zwar so: Weiterlesen