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Autorin des Artikels, Susanne Braun-Speck, nimmt derzeit (2017) Vit D mit K in Tropfenform (Link zu amazon) und ist über die neue Energie von Körper & Geist überrascht.

Der Begriff “Manager-Krankheiten” wurde in den 1950er Jahre definiert und vor allem für stressbedingte Herz-Kreislauf-Probleme von Führungskräften genutzt. Heutzutage wird häufiger vom “Burnout” gesprochen, der überwiegend psychische Krankheits-Symptome umfasst. Doch was ist, wenn nicht alleine Stress und Druck daran Schuld sind? Gibt es vielleicht ganz andere Ursachen? Mein Labor-Ergebnis aus 2014 hat mir die Augen geöffnet und klingt nach DER Erklärung für alles! (geschrieben 03/2014, ergänzt 03/2017)

Stress-Symptome? Doch der Grund ist etwas anderes …

Manager arbeiten Abends oft, wenn nicht sogar regelässig, länger als andere und viele auch an den Wochenenden. Sie sehen selten die Sonne und haben kaum Zeit für Sport … Bei mir zeigten sich vor einigen Jahren folgende Symptome:

  • totale Erschöpfung und Antriebslosigkeit (zunächst 2012 als Burnout diagnostiziert)
  • Tinnitus (Ursache lt Diagnose: Stress)
  • Hochsensiblität / massive Geräuschempfindlichkeit
  • Stimmungsschwankungen, oft gereizt
  • massive Schlafprobleme (aufgrunddessen war ich 2012 monatelang krankgeschrieben)
  • Konzentrationsmangel u. Müdigkeit am Tag
  • niedriger Blutdruck und Schwindel (viele haben eher Bluthochdruck)
  • Wadenkrämpfe und nervöses Augen-Lid-Zucken
  • kurzfristig: Schmerzen in Gelenken und Muskeln

weitere Symptome sind:

  • Depressionen
  • Schmerzen in Rücken und Knien (ursächlich soll i.d.R. Bewegungsmangel sein)
  • Skoliose, Rippenschwellungen
  • Herzrythmusstörungen
  • etc

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Wegen dem Tinnitus und der Burnout-Symptome haben mich diverse Fachärzte total “auseinander genommen” – und nichts gefunden. Laut Blutbild war ich immer absolut gesund.

Die Beschwerden kamen vermeintlich vom Stress.

Im Herbst 2014 war ich mit meiner Tochter beim Kinderarzt und erzählte dem von meinen Muskel- und Gelenkbeschwerden – so nebenei. Seine Arzthelferinnen nahmen mir Blut ab. 5 Tage später erfuhr ich: Alles ist in Ordnung, außer eines: Der Vit. D-Wert lag laut Labor bei nur 12 ng/ml. Gut wären 50 Nanogramm je Milliliter. Viele halten einen Wert von 20 bis 30 Nanogramm / ml noch für ausreichend. Andere Fachleute meinen, der Wert müsste deutlich stetig über 60 ng/ml liegen.

Alles, was unter 20 ng liegt, wird i.d.R. als Mangel eingestuft und kann die zuvor genannten Krankheitssymptome hervorrufen.

War das der Grund für Tinnitus und Burnout?

Vitamin D3 ist ein Hormon, schreibt die Habichtswaldklinkik (Quelle der folgenden Absätze) Evolutionsbiologisch gehört Vitamin D wohl zu den ältesten Hormonen. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zu dieser Substanz. Immer deutlicher wird dabei deren Bedeutung für unseren Stoffwechsel.

Betrachtet man die Stoffwechselwege von Vitamin D3, wird schnell deutlich, dass es sich gar nicht wirklich um ein Vitamin handelt. Ein Vitamin kann definitionsgemäß vom Körper selbst nicht hergestellt werden. Vitamin D kann jedoch von unserem Körper selbst hergestellt werden und entfaltet neben der Regulierung des Kalziumhaushaltes eine hormonartige Wirkung an spezifischen Rezeptoren vieler Körperzellen.

Etwa 90% des Vitamins wird mit Hilfe des Sonnenlichts hergestellt („Sonnenvitamin“).

Fakt ist: Viele Manager, all die, die viel, viel Arbeiten und keine Zeit für Freizeit in der Sonne haben, dürften unter D3-Mangel leiden. Und: Wir können den Bedarf allein über unsere Nahrung NICHT decken. Sonnenstahlung ist dafür notwendig oder Nahrungsergänzungsmittel.

Natürlich können andere Grunderkrankungen, z.B. Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die Vitamin D-Aufnahme vermindern oder ganz andere Ursachen die oben genannten Symptome hervorrufen.


 

Mir hat es massiv geholfen!

Noch bevor ich ein Rezept für die notwendige hohe Dosierung (20.000 i.E.) hatte, holte ich mir für 4,40 € freiverkäufliche Vit.D-Tabletten (mit 1.000 i.E.). Ich nahm 5 Stück. Am nächsten Tag nochmal – und dann waren meine Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen weg. Einfach weg. Meine Laune hat sich auch gebessert – als Chef bin ich jetzt erträglicher …

Vitamin D + K

NEU – in 2017-03 hinzugefügt: Nach jüngsten wissenschaftlichen Berichten soll Vitamin D zusammen mit Vitamin K eingenommen werden. Vit. K  sorgt dafür, dass Calcium vom Blut dorthin gelangt, wo es hinsoll: z.B. in die Gelenke, um Arthritis vorzubeugen. Es hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält so die Gefässe sauber. (Quelle  www.zentrum-der-gesundheit.de)

Diagnose?

Sollten Sie Symptome haben, die zum Vitamin-D-Mangel passen und untersuchen lassen wollen: Die Krankenkassen (auch private) bezahlen so eine Blutuntersuchung NUR, wenn Beschwerden konkret darauf hinweisen.

Bitte beachten Sie:

Dieser Erfahrungsbericht der Autorin stellt keine medizinische Beratung dar und kann den Rat von Ärzten und Apothekern keinesfalls ersetzen. Bitte befragen Sie den Arzt und/oder Apotheker Ihres Vertrauens dazu!

Quellen für Fachinfos waren: Dt. Ges. f. Ernährung und die Infoseite dieses Orthopäden (z.B. Symptomliste)


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Was den Einen plagt, kennt der Andere garnicht: Geräuschempfindlich- und Reizbarkeit; Konzentrationsmängel und Schlaflosigkeit. Was sind die Ursachen für solche “Nervensachen”? Sind die Betroffenen vielleicht einfach “nur” Hochsensibel, stehen extrem unter Stress oder ernähren sich falsch?

Auf der Suche nach den Ursachen für meine “Krankheitsymptome” bin ich immer wieder auf die Aminosäure “Gaba” gestoßen. Könnte ein Mangel an GABA (Gamma-Amino-Buttersäure (siehe Wikipedia); der wichtigste hemmende  Botenstoff im Zentralnervensystem) die Ursache für solche Symptome sein?

  • Geräuschempfindlich- und Reizbarkeit
  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADS), schlechte Konzentration
  • Besorgt/Angst, Impulsivität, Reizbarkeit, Nervosität
  • jagende Gedanken sowie Rastlosigkeit
  • Schlafprobleme (Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafstörungen)
  • Depression, Burnout (Schwermut, Motivationsverlust, etc.)
  • Tinnitus / Ohrgeräusche
  • etc

 Im Thalamus wirkt GABA an der Einleitung und Aufrechterhaltung des Schlafs (Quelle)

Unter Stress und Schlafmangel stehe ich Dank meiner ruhestörenden Nachbarn. Da ich zudem kaum Fleisch esse (fast vegetarisch), nehme ich vermutlich zu wenig Eiweiß zu mir (= Aminosäuren-Lieferant).

Auch suchte ich nach der Wirkungsweise von dem Schlafmittel, dass ich in letzter Zeit ab und zu nehmen musste: Zopiclon. Diese wirkt auch über die GABA-Rezeptoren (siehe Erläuterung ganz unten).

Wodurch entsteht ein Mehrbearf an GABA?

Stress entsteht in der Regel durch äußere Reize. Durch Zeitdruck bei der Arbeit, Lärm/Ruhestörungen, Schlafmangel, Sorgen, Eheproblemen, Angst, Perfektionismus, Reizüberflutung, etc. Neurostress ist eine besondere Form, ein gesundheitlich bedingter Nervendruck oder -anspannung (durch biochemische Störungen (siehe Neurotransmitter). Vielleicht entsteht dadurch auch Hochsensibilität (eine verstärkte Feinfühligkeit / Reaktion auf Reize)?

So oder so: Es gibt erregende Neurotransmitter und hemmende Neurotransmitter. In Stress-Situationen wird vermehrt das Hormon Adrenalin ausgeschüttet. Im Zentralnervensystem kommt Adrenalin als Neurotransmitter in adrenergen Neuronen (Nervenzellen) vor.

Neurotransmitter sind die Botenstoffe im Hirn, die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen übettragen. Ein beruhigender Neurotransmitter ist GABA. Ist unser Körper aber nunmal durch Stresssituationen mit Adrenalin “vollgepumpt”, wie Sportler gerne sagen, dann gibt es automatisch zu wenig beruhigende Neurotransmitter.

Dieses Ungleichgewicht kann auf Dauer zu allen oben genannten Krankheitssymptomen führen!

GABA soll das Nervensystem wieder beruhigen können. Als hemmender Botenstoff sorgt er dafür, dass im Nervensystem ankommende Reize langsamer oder gar nicht weitertransportiert werden. Der Nervreiz wird geschwächt und der Körper entspannt. Innere Unruhe, Verstimmungen oder Schlafstörungen – einfach gestresste bzw. gereizte Nerven werden mit GABA natürlich behoben.

Jetzt ahne ich, warum ich damals, als ich immerzu ins Fitness-Center ging und täglich “Eiweiß-Riegel” aß, immer gut drauf war …

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Aktuell befinde ich mich in einem Selbsttest:

Morgens nehme ich 5-HTP, Griffonia (vegetarisch, siehe amazon) zusammen mit B-Vitaminen und Magnesium. Es hebt meine Stimmung minimal an (vorher war ich immer grüblerisch, hatte negative Gedanken – selbst oder gerade wenn ich Freizeit und nichts zum Arbeiten hatte). Diese minimale Stimmungsverbesserung spüre ich aber deutlich – die negativen Gedanken bleiben einfach weg; ich lächle mehr.

5-HTP soll den Serotoninspiegel steigern; ist ein Stimmungsaufheller. Ein Mangel an Serotonin kann Depressionen, Angstzustände und Aggressivität auslösen. Serotonin spielt außerdem eine wichtige Rolle beim Schlafrhythmus, Appetit, Gedächtnis und Lernfähigkeit, der Schmerzkontrolle, bei Entzündungsreaktionen und der Darmperistaltik (-bewegung).

Abends nehme ich GABA (siehe Amazon) als zentral hemmenden Neurotransmitter – als Beruhigungsmittel. Die Anfangserfolge (3 Tage) sehen vielversprechend aus. Ich komme tatsächlich “runter” mit meinen Gedanken. Plötzlich drehen sie sich nicht mehr im Kreis, wenn ich das Licht im Bett ausschalte. Nein, jetzt habe ich keine “Lust” mehr zu denken – also kann ich viel besser einschlafen.

Bitte beachten Sie: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht und weder ein medizinischer Rat noch ein wissenschaftlich überprüfter Artikel. Der Autor übernimmt keine Haftung. Bitte befragen Sie ggf Ihren Arzt oder Apotheker!

Quellen-Angaben / weitere Informationen zum Thema:

Zopiclon. Dieses Schlafmittel kann als GABA-Agonist an den spezifischen Rezeptoren dieselbe Wirkung erreichen wie der Neurotransmitter. Durch die Aktivierung der GABA-Rezeptoren kommt es in der Zelle zu einem verstärkten Chlorid-Einstrom, woraus eine Hyperpolarisation (übermäßige Erhöhung der Spannung) der Zelle resultiert, die somit nicht mehr erregbar ist. Reizimpulse werden folglich nicht mehr ins ZNS weitergeleitet. Zopiclon wirkt auf diese Weise nicht nur beruhigend und angstlösend, sondern auch entkrampfend sowie muskelentspannend. (Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Zopiclon)