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Uralte Technik soll Pionier-Projekt sein?

Es ist schon fast lustig, dass die uralte Technik der Oberleitungs-LKW von Herrn Albig als stolzmachende Pionier-Arbeit gesehen wird …

Online-Artikel dazu:

 

3 Kommentare
  1. Geert Karnick
    Geert Karnick says:

    Das Alter einer Technologie entscheidet doch nicht über ihre Sinnhaftigkeit, zumal sich die Rahmenbedingungen fundamental verändert haben. Während früher der Strom mit 80% oder mehr Verlust aus fossilen Energieträgern produziert wurde, stehen wir jetzt an dem Punkt wo regenerativ erzeugter Strom schon nicht immer abgenommen werden kann, wir haben zumindest ein Verteilungsproblem, Hochspannungstrassen zu lösen ist.
    Da das Speichern von elektrischer Energie in Batterien immer mit Verlusten behaftet ist, scheint ein Direktverbrauch aus der Oberleitung durchaus sinnvoll.
    Da 40 t-LKW kaum über längere Strecken mit Energie aus Batterien zu betreiben sind, scheint es logisch, mit kleineren Batterien die Strecken jenseits der elektrifizierten Autobahnen zu bedienen.
    Aus meiner Sicht könnte nur die Brennstoffzelle eine Alternative darstellen, eine Wasserstoffinfrastruktur von der Erzeugung über den Transport bis zur Tankstelle fehlt aber noch.
    Derzeit werden unterschiedliche Konzepte ausprobiert, die unterschiedliche Erfolgsaussichten haben. Dieses gehört m.E. dazu.

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    • admin
      admin says:

      Stimmt wohl, alte Technik muss nicht schlecht sein. Aber in anderen Ländern wurden solche Oberleitungsanlagen überwiegend wieder abgebaut bzw. nutzlos stehengelassen.
      Ich habe mit zwei Spezialisten darüber diskutiert – nicht das ich selbst vom Fach bin, aber die beiden Gesprächspartner schon. Ein Ing. der lange Zeit in der Automobilbranche gearbeitet hat und der Siemens-Manager, der für die e-Highways verantwortlich ist. Letzterer hat auch die Pro- und Contra-Argumente für die Alternatvien wie Brennstoffzellen genannt. Vielleicht sollte ich mal ein offizielles Interview mit ihm führen … Vielleicht möchtest Du Geert ggf dabei sein?

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