Teil 1 von 4 – Vertrau NIEMALS der PKV? Doku Tarifumstellung

Mit einem Mal pflichtversichert … und was ist mit der PKV? Die Geschichte einer verflixt schwierigen Tarifumstellung:

Von 1996 bis Mai 2012 war ich bei der DKV Vollversichert. Zu Juni `12 wurde ich durch meinen Burnout arbeitslos und damit pflichtversichert in der GKV. Im Folge davon wollte ich meine bisherigen Pribatvericherungs-Tarife auf Ergänzungs-/Zusatztarife umstellen. Seitdem wird nur getrickst und ich habe immer noch keine gültigen Verträge und/oder Versicherungskarte vorliegen!

„Vertrau der DKV – ein Leben lang???“ Der Werbespruch wirkt wie ein Hohn.

Meine Vollversicherungstarife waren zuletzt: Vollmed M4-B4, KM,TC 43, KUR, PVN ähnliches für meine 8j. Tochter.

In wollte und will auf folgende Tarife umstellen bzw. behalten (teilweise anpassbar):

für mich: KM, TC 43, GZ2, AZM, HMR, NHB, DBE, KB (Kurtagegeld) sowie Ruhensvereinbarung für AM9.

Im Zuge dessen für meine Tochter: AM9, KM, GZ1, BCA, AZM, KB.

Und nun zur Dokumentation/Ablauf:

  • am 4.6. teilte ich der DKV u.a. den Eintritt meiner Pflichtversicherung sowie meine Tarifumstellungswünsche mit. Auch wünschte ich Beratung.
  • am 25.6. erhielt ich eine Mahnung für Vers.-Beiträge Juni
  • am 27.6. sendete ich ein Fax, in dem ich erneut um Antwort bat. Auch rief ich in der Kölner Zentrale an, sprach einer Dame aus Abt. für Vertragsumstellungen.
  • am 28.6. erhielt ich ein Schreiben, in dem mir ein Berater vor Ort zugeteilt wurde.

Bis jetzt war 1 Monat Taten- und damit Zusatzversicherungslos vergangen! Anmerkung: Innerhalb von 2 Monaten muss ein Versicherungsnehmer Antrag auf Weiterversicherung/Umstellung gestellt haben.

Eine Verzögerungstatik nutzt also der Versicherung, wenn sie jemanden loswerden möchte …

  •  am 5.7. sendete ich ein Einschreiben, in dem ich u.a. meine Tarifumstellungs-Wünsche erneut mitteilte. Mein zugeteilter Berater hatte sich noch nicht bei mir gemeldet.
  • Mit Datum vom 16.7. erhielt ich wieder eine Mahnung. Dieses Mal über einen Differenzbetrag von 14,60 EUR für den Tarif KM. .
  • Am nächsten Tag meldete sich endlich (nachdem ich versucht hatte, ihn zu erreichen) meinen Berater vor Ort. Er beantwortete einiger meiner Frage, riet mir vom Tarif AM9 ab und zu für die einzelnen Zusatztarife. UND: Er sagte: „Zahlen Sie die Mahnung erst mal nicht.“ Das könne ich dann mit zahlen, wenn der zukünftige Gesamtbetrag feststünde.
  • Ich bezahlte den offenen Mini-Betrag dennoch. Und das war gut so, denn:

Anmerkung: Hätte ich diesen offenen Betrag NICHT innerhalb von 14 Tagen bezahlt, dann hätte ich meinen Versicherungsschutz verloren!

  • Noch im Juli richtete ich einen Dauer-Zahlungsauftrag bei meiner Bank ein und bezahle seitdem die Zusatztarife.
  • Ebenfalls Ende Juli erhielt ich von meinem Berater vor Ort umfangreiche Infos über die möglichen Tarife. Dann fuhr ich in den Urlaub; er auch (zwischendurch war er noch krank und somit nicht erreichbar).
  • am 29.7.2012 waren meine Fragen und Anliegen immer noch nicht geklärt und ich wurde unruhig, da ich ja wusste, dass meine Ansprüche „verjähren“ wenn ich nicht innerhalb von 2 Monaten entsprechende Anträge stellen. Also faxte ich aus dem Urlaub bzw. ließ meinen Bruder und Mitarbeiter für mich das Fax versenden. Darin ging es hauptsächlich um die Anwartschaft für den Tarif AM9.
  • am 31.7. erhielt ich Post aus Köln. U.a. wurde mir mitgeteilt, dass ich für den Tarif AM9 eine Ruhensvereinbarung abschließen könnte.
  • Super, dachte ich und bat meinen Berater vor Ort  (der für mich tel. nicht erreichbar war und auf E-Mails in der Regel nicht reagierte) dies so zu veranlassen.
  • am 30.8. erhielt ich von ihm ENDLICH die VersicherungsANTRÄGE, in denen ich erst einmal Gesundheitsfragen beantworten sollte – warum? Muss ich doch garnicht, da ich durchgängig bei der DKV versichert war. In diesem Antrag stimmte vieles nicht!
  • Tarifkürzel waren geändert (zu meinen Ungunsten)
  • TC 43 „vergessen“ (dabei habe ich Anspruch auf den Tarif, da es ausreichend Aussicht darauf gibt, dass ich die alte Tätigkeit wieder voll aufnehme, da ich diese z.Zt. Teilzeit ausübe)
  • Beträge schlichtweg falsch berechnet (zu meinen Ungunsten)
  • etc.

DAS unterschrieb ich natürlich nicht bzw. änderte all das um; sendete meine Erkenntnisse zu diesem fehlerhaften Antrag in einem Brief mit. Das war am 6.9.

Dann passierte seitens der DKV wieder nichts. Einfach nichts! Ich rief zwischendurch an und fragte nach. Ich sendete E-Mails – immerhin waren bis heute viele meiner Fragen offen UND ich habe keine Sicherungskarten! Und ich bezahle – jeden Monat.

Lies hier, was dann passierte …

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